(Veröffentlich in GralsWelt 55/2009) Der moderne Fundamentalismus „Wir müssen warten, bis jemand kommt, der uns lehrt, wie wir opfern müssen und wie wir uns gegenüber den Mitmenschen verhalten sollen. Nur ein Gott kann uns Aufklärung geben… Inzwischen ist es nötig, auf den Trümmern der Wahrheit, die uns noch übrig sind, gleichsam wie in einem Nachen […]
(Veröffentlicht in GralsWelt 2/1997) Mit keinem zweiten Thema hat man sich im Abendland seit nunmehr bald zwei Jahrtausenden mehr und intensiver beschäftigt als mit dem Christentum und seinem Gründer. Der Glaube an den Gottessohn Jesus wurde zu der einflussreichsten und der verbreitetsten religiösen Lehre der Welt. In jüngster Zeit allerdings rückt man diesem Glauben mit […]
Veröffentlicht in Gralswelt 54/2009. Jahrhunderte lange wurde nicht erkannt, dass Aufstände, Revolutionen, Kriege, Kolonialismus, Auswanderung verschärft oder gar ausgelöst wurden durch die Verarmung exzessiv genutzter Ackerböden, deren Erträge nachlassen. Eine erste, wichtige Erkenntnis zur Bodenfruchtbarkeit brachte Justus v. Liebig (1803 – 1873) mit der Entdeckung des Nährstoffkreislaufs der Pflanzen. So ergab sich die Möglichkeit, fehlende Nährstoffe wie […]
(Veröffentlicht in GralsWelt 54/2009) Religionswissenschaftler gehen davon aus, dass Religionen seit Beginn der Menschheitsgeschichte die Kulturentwicklung begleiten. Religiöses Empfinden ist anscheinend ein wesentlicher Teil der spezifisch menschlichen Eigenschaften, die ihren Ausdruck z. B. in Kulten, Ritualen, Mythen, Kunst, Musik, Erziehung usw. finden. Religiosität gehört auch zu den grundlegenden menschlichen Antrieben, welche die Gesellschaft und ihre […]
Das Feuer des Christentums
Wie wurde aus einer kleinen jüdischen Glaubensgruppe die größte Weltreligion? Schon mehrmals habe ich mich gefragt, was Menschen in den ersten Jahrhunderten veranlasst haben mag, sich zum Christentum zu bekennen. Zwar hatten die griechischen und römischen Götterkulte sehr an Ansehen verloren, doch gab es im Neuplatonismus oder in der Gnosis interessantere und intellektuell anspruchsvollere weltanschauliche […]
Religulous
Von Larry Charles (Regie) und Bill Maher (Drehbuch und Talkmaster). Veröffentlicht in Gralswelt 54/2009 In der GralsWelt haben wir verschiedentlich darüber berichtet, wie der in der Mitte des 20. Jahrhunderts überwunden geglaubte religiöse Fundamentalismus weltweit wieder zunimmt. (Vgl „Die Apokalypsen im 21. Jahrhundert“ unter „Religionsgeschichte“; „Krieg der Religionen unter „Buchbesprechungen“) Diese unerfreuliche Entwicklung provoziert Gegenreaktionen, […]
von Hans-Joachim Zillmer Langen Müller, München 2001. 288 Seiten mit ca. 71 Zeichnungen und ca. 79 Photos. DM 39,90, ÖS 291,- sFr 37,- ISBN 3-7844-2819-3 (Veröffentlicht in Gralswelt 21/2001) Wenn über Irrtümer oder Lücken in unserem wissenschaftlichen Weltbild diskutiert wird, ist es gut, sich einmal vorzustellen, dass wir im „Mittelalter von Morgen“ leben; dass heutige […]
Zu viele Menschen?
Die Schätzungen des „Optimum Population Trust“ (Veröffentlicht in GralsWelt 53/2009) In der GralsWelt haben wir verschiedentlich ein Tabu-Thema angesprochen, das in der öffentlichen Diskussion kaum angegangen wird: Die Tragfähigkeit der Erde. Sie kurzem beschäftigt sich auch der „Optimum Population Trust“ (OPT), in dem weltbekannte Ökologen mitarbeiten, mit dieser Frage. Nach Projektionen des „UN Word Population […]
Equilibrismus
von Volker Freystedt und Eric Bihl, Signum, Wien, 2005. (Veröffentlicht in GralsWelt 53/2009) Der Begriff „Equilibrismus“ wird in dem genannten Buch folgendermaßen definiert: „Der Equilibrismus (von lateinisch „aequilibrium“, Gleichgewicht) strebt eine (Wieder-)Herstellung eines Gleichgewichts zwischen Natur- und Kulturraum, vor allem zwischen Ökologie und Ökonomie an.“ (S. 12) Es ist also das gleiche Ziel gemeint, das in […]
Vom Untergang der Goten und der Inkas (Veröffentlicht in GralsWelt 21) Die Weltgeschichte, wie sie üblicherweise gelehrt wird, ist eine merkwürdige Sammlung von Fakten und deren Interpretationen, die ein anschauliches Bild vergangener Epochen bieten wollen. Die vermittelten Schilderungen verwehter Zeiten sind zwangsläufig lückenhaft und zudem von einem „Zeitgeist“ geprägt, dem auch ein um Objektivität bemühter […]
