{"id":1813,"date":"2012-08-28T15:22:58","date_gmt":"2012-08-28T14:22:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=1813"},"modified":"2024-02-20T10:49:59","modified_gmt":"2024-02-20T09:49:59","slug":"brauchen-wir-die-okodiktatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/ru\/%d1%8d%d0%ba%d0%be%d0%bd%d0%be%d0%bc%d0%b8%d1%87%d0%b5%d1%81%d0%ba%d0%b8%d0%b9-%d0%b8-%d1%81%d0%be%d1%86%d0%b8%d0%b0%d0%bb%d1%8c%d0%bd%d1%8b%d0%b9\/%d0%bd%d1%83%d0%b6%d0%bd%d0%b0-%d0%bb%d0%b8-%d0%bd%d0%b0%d0%bc-%d1%8d%d0%ba%d0%be-%d0%b4%d0%b8%d0%ba%d1%82%d0%b0%d1%82%d1%83%d1%80%d0%b0\/","title":{"rendered":"\u041d\u0443\u0436\u043d\u0430 \u043b\u0438 \u043d\u0430\u043c \u044d\u043a\u043e\u0434\u0438\u043a\u0442\u0430\u0442\u0443\u0440\u0430?"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 72\/2012)<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Laufe meines Lebens habe ich verschiedene Phasen des allgemeinen Bewusstseins erlebt:<br \/>\n* Schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung w\u00e4hrend des Krieges.<br \/>\n* Eine deprimierte Stimmung nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945, mit besetztem Land und St\u00e4dten und Fabriken in Ruinen.<br \/>\n* Eine z\u00f6gerliche Aufbruchsstimmung nach der W\u00e4hrungsreform vom 20. Juni 1948.<br \/>\n* Steigende Zuversicht in der Aufbauzeit der 1950er Jahre.<br \/>\n* Begeisterung in den 60er Jahren, als der amerikanische Optimismus Europa erreichte.<\/p>\n<p>Die Erfolge in der Weltraumfahrt bewiesen eindrucksvoll die Leistungsf\u00e4higkeit der modernen Wissenschaft und Technik. Zusammen mit den von der Atomlobby versprochenen dauerhaft niedrigen Energiepreisen schien nun fast alles m\u00f6glich!<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/H:\/GralsWelt%2012\/ZZ%20Brauchen%20wir%20die%20%C3%96kodiktatur.doc#_edn1\">[i]<\/a><\/p>\n<p>Nachdenklich wurde ich 1972 durch die Lekt\u00fcre von <em>\u201eDie Grenzen des Wachstums\u201c<\/em>(5). Nun wurde mir die Begrenztheit unseres Planeten ins Bewusstsein ger\u00fcckt. Bis dahin hatte ich von Professoren, Industriellen und Politikern nur von fortlaufendem Wachstum und unbegrenzten Zukunftsaussichten geh\u00f6rt. Nur wenige teilten damals das nur langsam erwachende Bewusstsein von der Endlichkeit unserer irdischen Welt und damit von den begrenzten Ressourcen unserer Erde.<\/p>\n<p>Im Jahr 1975 erschien dann <em>\u201eEin Planet wird gepl\u00fcndert\u201c<\/em> von Herbert Gruhl (3). Sein Bestseller bewirkte in Deutschland den Start der von den etablierten Parteien zun\u00e4chst verlachten \u201eGr\u00fcnen Bewegung\u201c<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/H:\/GralsWelt%2012\/ZZ%20Brauchen%20wir%20die%20%C3%96kodiktatur.doc#_edn2\">[ii]<\/a>.<\/p>\n<p>Eine weitere ernste Warnung zur Lage der Welt aus \u00f6kologischer Sicht brachte<em> \u201eGlobal 2000\u201c<\/em> (2). Dieser von US-Pr\u00e4sident Carter in Auftrag gegebene <em>\u201eBericht an den Pr\u00e4sidenten\u201c<\/em> erschien 1980. Bei Pr\u00e4sident Reagan landete er im Papierkorb.<\/p>\n<p>Inzwischen ist das vor 1972 nur Biologen vertraute Wort \u201e\u00d6kologie\u201c in den allgemeinen Sprachschatz eingedrungen, und der Irrglaube von der Unendlichkeit der Ressourcen der Erde scheint \u00fcberwunden. Doch gehandelt wird oft noch so, als k\u00f6nne die Erde dank unserer modernen Technik beliebig vielen Menschen einen unermesslich hohen Wohlstand bieten.<\/p>\n<p>Seit einigen Jahren gibt es nun ein neues Schlagwort: <em>\u00d6kodiktatur. <\/em><\/p>\n<h5><strong>Brauchen wir eine \u201e\u00d6kodiktatur\u201c?<\/strong><\/h5>\n<p>Dieser Leitgedanke wird in doppeltem Sinne gebraucht und h\u00f6chst kontrovers diskutiert:<br \/>\nIm Jahr 2011 machte die rot-gr\u00fcne Regierung der Universit\u00e4tsstadt Marburg mit der Energiewende Ernst. Sie beschloss eine bislang in Deutschland einmalige Bauvorschrift: Hausbesitzer werden zum Einbau einer solarthermischen Anlage verpflichtet, falls sie neu bauen, ihr Dach oder ihre Heizung erneuern. Die Sprecher der Stromversorger betitelten diese Ma\u00dfnahme sofort mit \u201e\u00d6kodiktatur\u201c und der Marburger B\u00fcrgermeister erhielt den Titel \u201e\u00d6kodiktator\u201c (11).<br \/>\nDas war der Startschuss f\u00fcr einen Konflikt, der deutschlandweit ausgetragen werden d\u00fcrfte. Denn wir stehen vor einem Dilemma: Die Energiewende soll forciert werden, die Stromversorgung ohne Atomkraft, Erd\u00f6l und Kohle muss gesichert werden.<br \/>\nDoch von verschiedensten Seiten kommen Bedenken und Widerst\u00e4nde! Die Lobbyisten werden nerv\u00f6s, die gro\u00dfen Energieversorger und Netzbetreiber f\u00fcrchten Gewinneinbr\u00fcche, verweigern die f\u00fcr den Umbau n\u00f6tigen Investitionen und wollen Kosten und Risiko auf die Steuerzahler abw\u00e4lzen (1). Vielen Hauseigent\u00fcmern scheint der notwendige Umbau zu teuer.<\/p>\n<p>Der Widerstand gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lkerung gegen den Bau von Flusskraftwerken, Freileitungen, Solarparks, Talsperren mit Speicherseen, Windkraftwerken usw. in ihrer pers\u00f6nlichen Umgebung nimmt zu. In meiner Heimatgemeinde verhinderte ein knapper B\u00fcrgerentscheid den Bau eines \u201eHackschnitzel-Heizkraftwerks\u201c, einer der thermodynamisch und \u00f6kologisch g\u00fcnstigsten Alternativen!<\/p>\n<p>Auch wollen sich \u201em\u00fcndige B\u00fcrger\u201c nicht dazu zwingen lassen, den teuren \u00d6kostrom zu kaufen, Super-E-10-Benzin zu tanken, das \u00f6kologisch sogar kontraproduktiv ist, den teuren Umbau auf alternative Energie mit ihren Steuergeldern zu finanzieren, usw.<\/p>\n<h5>Brauchen wir den \u00d6ko-Staat?<\/h5>\n<p>Inzwischen haben wir uns damit abgefunden, M\u00fcll zu trennen, Flaschen zum Glascontainer zu bringen und die alten Gl\u00fchlampen durch Energiesparlampen zu ersetzen. Wohl wissend, dass das nur gut gemeinte, mehr symbolische Handlungen sind, die die eigentlichen Probleme des Umweltschutzes und der Energiewende kaum tangieren.<\/p>\n<p>Also was tun, um die Umwelt zu retten?<br \/>\n* Eine <em>\u00f6kologisch orientierte Wirtschaftsweise<\/em> durch Gesetze erzwingen?<br \/>\n* Unser ganzes Leben grundlegend umstellen \u2013 von der Ern\u00e4hrungsweise bis zur Freizeitgestaltung? Wie das zum Beispiel Niko Paech mit seiner <em>\u201ePostwachstums\u00f6konomie\u201c<\/em> (6 und 12) empfiehlt? Also den Konsum zur\u00fcckfahren, harte Einschnitte in unser gewohntes Leben in Kauf nehmen, auf einem schwierigen, durchaus riskanten Weg dem Rest der Welt vorangehen? Ohne die Garantie, dass andere folgen? Denn ein kleines Land kann die Welt nicht retten!<\/p>\n<p>Freiwillig wird eine Mehrheit diese Option kaum mitmachen. Muss also eine \u00d6ko-Diktatur oder \u2013 besser \u2013 eine \u201e\u00d6ko-Demokratie\u201c, \u201e\u00d6kosoziale Marktwirtschaft\u201c, \u201e\u00d6kokratie\u201c den Umschwung erzwingen?<\/p>\n<blockquote><p><strong>Das Ende des Wachstumswahns<br \/>\n<\/strong><em>&#8222;Die Ideologie der Industriegesellschaft mit ihren Vorstellungen von Wirtschaftswachstum, st\u00e4ndig steigendem Lebensstandard und dem Vertrauen auf die technische Machbarkeit ist auf lange Sicht unbrauchbar. Wir m\u00fcssen umdenken und letztlich das Ziel einer menschlichen Gesellschaft verfolgen, in der die Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe, der Ressourcenverbrauch, die Abfallentsorgung und die Umwelt grunds\u00e4tzlich in einem gesunden Gleichgewicht stehen.<br \/>\n<\/em><em>Vor allem aber m\u00fcssen wir dem Leben mit Respekt und Bewunderung begegnen. Wir brauchen ein ethisches System, in dem die Natur nicht nur f\u00fcr das menschliche Wohlergehen wertvoll ist, sondern einen Wert an sich und f\u00fcr sich darstellt.<br \/>\n<\/em>Sir Crispin Tickell, Historiker und Diplomat\u00a0(4, S. 213).<\/p><\/blockquote>\n<h5><strong>Versagt die Demokratie? <\/strong><\/h5>\n<p>Demokratische Politiker haben einen Interessenskonflikt. Ihr pers\u00f6nlich vorrangiges Ziel ist, wiedergew\u00e4hlt zu werden. Einerseits m\u00fcssen sie den W\u00e4hlern Umweltschutzma\u00dfnahmen verkaufen, die andererseits h\u00e4ufig nicht der Vernunft oder praktischen Notwendigkeiten folgen, sondern im Gezerre zwischen \u00d6kofreaks und Industrielobbyisten zu (faulen) Kompromissen zerst\u00fcckelt werden. Dabei bleiben die eigentlichen Ziele nicht selten auf der Strecke. Entsprechend heftig sind dann auch die Kritiken von den verschiedensten Seiten an den staatlich verordneten Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Das Vertrauen in die demokratischen Politiker hat durch Bankencrash, Korruption, Staatsverschuldung, Wirtschaftskrisen und Euro-Turbulenzen schwer gelitten. Auch f\u00fcr die \u00d6kologie waren bislang nicht alle gutgemeinten staatlichen Ma\u00dfnahmen zielf\u00fchrend, und die versprochenen \u00f6konomischen Erfolge blieben oft aus.<br \/>\nBeispielsweise verteuerte die F\u00f6rderung der Solarenergie unseren Strom und schuf die versprochenen Arbeitspl\u00e4tze weniger bei uns als in China.<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u00d6kokratie: die Rettung der Demokratie<br \/>\n<\/strong><em>&#8222;Die \u00d6kokratie will beides erreichen: die lebensbedrohliche Zerst\u00f6rung der Lebensgrundlagen aufhalten und gleichzeitig unsere politischen Freiheiten bewahren. Sie versucht damit, was von dem bisherigen System nicht erreicht worden ist: Der Kapitalismus, wie wir ihn bisher kennen, vernichtet seine eigene \u00f6kologische und \u00f6konomische Basis. Der totalit\u00e4re Sozialismus, wie er unter sowjetischer Regie ausprobiert wurde, richtete das Naturkapital nur noch schneller und rigoroser zugrunde \u2013 und begleitete es auch noch mit einer brutalen und inakzeptablen Unterdr\u00fcckung der Menschenrechte.<br \/>\n<\/em><em>Damit versucht die \u00d6kokratie auch die Rettung der Demokratie. Denn die ungebremste \u00f6kologische Malaise zerst\u00f6rt das Vertrauen in die Handlungsf\u00e4higkeit des Systems und in die Wandlungsf\u00e4higkeit seiner Protagonisten. Ressourcenmangel, Hungeraufst\u00e4nde und Massenmigration als Folge \u00f6kologischer Zerst\u00f6rung sind auch eine Bedrohung f\u00fcr unseren Wohlstand und damit f\u00fcr die zivilisierte Konfliktaustragung. Ein entschiedenes Gegensteuern bei den Zukunftsfragen der Menschheit k\u00f6nnte dagegen auch zum Hoffnungszeichen werden, dass eine demokratische Gesellschaftsform, als deren Zukunft die \u00d6kokratie zu begreifen ist, noch am ehesten die Antworten hat auf die dr\u00e4ngenden globalen Probleme.&#8220;\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <\/em>Bernhard P\u00f6tter<em>\u00a0<\/em>(7, S. 75).<\/p><\/blockquote>\n<p>Vor diesem Hintergrund wird es nicht leicht sein, auf demokratischem Wege eine echte, wirksame \u00f6kologische Wende durchzusetzen. Diese muss neue Wege gehen, viele (auch widerspr\u00fcchliche) Gesichtspunkte ber\u00fccksichtigen, und sich zugunsten der Erhaltung der Natur \u00fcber alle kleinlichen und kurzsichtigen, wichtigen und unsinnigen Interessen, Gewohnheiten und Vorurteile hinwegsetzen.<\/p>\n<p>Ob es gelingen kann, unsere Gesellschaft f\u00fcr die \u00f6kologische Wende zu begeistern? So dass Energie- und Rohstoffsparen \u201ein\u201c sind, und der Druck auf die Politik \u201evon unten\u201c kommt? \u2013<\/p>\n<p>Damit stehen demokratische, scheindemokratische, autorit\u00e4re Regierungen weltweit in schwierigen Zeiten vor ihrer Bew\u00e4hrungsprobe. Denn im Interesse einer friedlichen, lebenswerten Zukunft muss<strong> global<\/strong> der \u00dcbergang zum demokratischen \u201e\u00d6ko-Staat\u201c gefunden werden. Ein einzelnes Land kann so gut wie nichts bewirken.<\/p>\n<h5>Alternativen f\u00fcr die Zukunft<\/h5>\n<p>Folgt man dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Franz Josef Radermacher (8), dann haben wir die Wahl zwischen drei Zukunfts-Szenarien:<br \/>\n\u2022 <em>Kollaps der \u00d6kosysteme:<br \/>\n<\/em>Dieser Kollaps ist leider nicht auszuschlie\u00dfen \u2013 wenn in der Weltpolitik weiterhin die parteipolitischen, machtpolitischen, ideologischen oder gar kriegerischen \u201eSpielchen\u201c dominieren, und dabei die eigentlichen Lebensfragen \u00fcbergangen werden.<br \/>\n\u2022 <em>Brasilianisierung:<br \/>\n<\/em>Die Herrschaft weniger Reicher \u00fcber eine verarmte, ungebildete und machtlose Masse, die mit Hilfe einer \u00d6kodiktatur zu einem armseligen Leben mit minimalem Ressourcenverbrauch gezwungen wird.<br \/>\nDie Brasilianisierung hat in demokratischen Staaten im Internetzeitalter, mit immer besser ausgebildeten und informierten Bev\u00f6lkerungen, hoffentlich keine Chance.<br \/>\n\u2022 <em>\u00d6kosoziale Marktwirtschaft<\/em>:<br \/>\nHier soll durch vern\u00fcnftige Regulierung des Marktgeschehens, sozialen Ausgleich und gute Regierungsf\u00fchrung eine lebenswerte Welt mit nachhaltiger Entwicklung m\u00f6glich gemacht werden.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich bin Optimist und hoffe, dass sich schlie\u00dflich eine in der GralsWelt schon verschiedentlich angesprochene \u201e\u00d6kologische Ausgleichswirtschaft\u201c durchsetzen wird, die der von Radermacher genannten \u201e\u00d6kosozialen Marktwirtschaft\u201c entspricht. Andere Autoren sprechen und \u201e\u00d6kokratie\u201c.<\/p>\n<p>Die Sachzw\u00e4nge werden weltweit gr\u00f6\u00dfer. Immer mehr Menschen beginnen einzusehen, dass sich vieles \u00e4ndern muss. Selbst Politiker, die verbl\u00fcffenderweise, aber leider erfahrungsgem\u00e4\u00df, h\u00e4ufig zu den letzten geh\u00f6ren, die die Zeichen der Zeit erkennen, werden sich besseren Einsichten und den daraus resultierenden notwendigen Handlungen nicht dauerhaft verschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Menschheit hat schon viele Krisen \u00fcberlebt. Unser Naturverst\u00e4ndnis und unsere technischen Mittel sind gr\u00f6\u00dfer als je zuvor. Wenn wir uns zudem unsere Verantwortung f\u00fcr die Erde gegen\u00fcber dem Sch\u00f6pfer bewusst machen, sollte es uns gelingen, einen f\u00fcr alle Bewohner \u2013 Pflanzen, Tiere, Menschen \u2013 lebenswerten Planeten zu erhalten.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/kommt-die-apokalypse-der-religionen\/\">Welche Apokalypse kommt?<\/a>&#8220; unter &#8222;\u00d6kologie&#8220;).<\/p>\n<p><strong>Literatur:<br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: revert;\">(1) Der Spiegel 15\/2012, S 22. f.<br \/>\n<\/span>2) Global 2000, Zweitausendeins, Frankfurt 1980.<br \/>\n(3) Gruhl Herbert, Ein Planet wird gepl\u00fcndert, Fischer, Frankfurt 1975.<br \/>\n(4) Lovelock James, Gaias Rache, Ullstein, Berlin 2007.<br \/>\n(5) Meadows Dennis, Die Grenzen des Wachstums, DVA, Stuttgart 1972.<br \/>\n(6) Paech Niko, Nachhaltiges Wirtschaften, Metropolis, Marburg 2005.<br \/>\n(7) P\u00f6tter Bernhard, Ausweg \u00d6kodiktatur?, oekom, M\u00fcnchen 2010.<br \/>\n(8) Radermacher, Franz-Josef, \u00d6kosoziale Marktwirtschaft, oekom, M\u00fcnchen 2011.<br \/>\n<strong>www \u2026<br \/>\n<\/strong>Interview mit Prof. Radermacher:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/maennerherz.de\/Franz+Josef+Radermacher+Interview+oekosoziale+Marktwirtschaft\">http:\/\/maennerherz.de\/Franz+Josef+Radermacher+Interview+oekosoziale+Marktwirtschaft<\/a>.<br \/>\nDie \u201eherzliche \u00d6kodiktatur\u201c:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/...\/gruene-revolution-die-herzliche-oekodiktatur-12638.html\">http:\/\/www.faz.net\/&#8230;\/gruene-revolution-die-herzliche-oekodiktatur-12638.html<\/a>.<br \/>\nSolarpflicht in Marburg:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,771530,00.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,771530,00.html<\/a>.<br \/>\nSorge um \u00d6kodiktatur:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!87150\/\">http:\/\/www.taz.de\/!87150\/<\/a>.<br \/>\n\u00d6kodiktatur: Das deutsche Gespenst<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!72687\/\">http:\/\/www.taz.de\/!72687\/<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Endnoten:<br \/>\n<\/strong><a style=\"font-size: revert;\" title=\"\" href=\"file:\/\/\/H:\/GralsWelt%2012\/ZZ%20Brauchen%20wir%20die%20%C3%96kodiktatur.doc#_ednref1\">[i]<\/a><span style=\"font-size: revert;\"> Edward Teller (1908\u20132003), der \u201eVater der Wasserstoffbombe\u201c, war der Meinung, dass der Strom bald so billig w\u00fcrde, dass man dann nur noch eine Grundgeb\u00fchr f\u00fcr den Anschluss zu zahlen habe und der Stromz\u00e4hler im Keller \u00fcberfl\u00fcssig w\u00fcrde!<br \/>\n<\/span><a style=\"font-size: revert;\" title=\"\" href=\"file:\/\/\/H:\/GralsWelt%2012\/ZZ%20Brauchen%20wir%20die%20%C3%96kodiktatur.doc#_ednref2\">[ii]<\/a><span style=\"font-size: revert;\"> Dr. Herbert Gruhl (1921\u20131993), den ich pers\u00f6nlich kennengelernt habe, war Bundestagsabgeordneter der CDU. W\u00e4re er zum ersten Umweltminister gemacht worden, w\u00e4re die CDU damals wohl die modernste Partei geworden und die Gr\u00fcnen h\u00e4tte es in Deutschland m\u00f6glicherweise nicht gegeben.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 72\/2012) Im Laufe meines Lebens habe ich verschiedene Phasen des allgemeinen Bewusstseins erlebt: * Schwanken zwischen Hoffnung und Verzweiflung w\u00e4hrend des Krieges. * Eine deprimierte Stimmung nach der Kapitulation Deutschlands im Mai 1945, mit besetztem Land und St\u00e4dten und Fabriken in Ruinen. * Eine z\u00f6gerliche Aufbruchsstimmung nach der W\u00e4hrungsreform vom 20. 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