{"id":1189,"date":"2009-05-17T10:49:37","date_gmt":"2009-05-17T09:49:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=1189"},"modified":"2021-12-30T15:31:25","modified_gmt":"2021-12-30T14:31:25","slug":"ein-vernichtender-fusabdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/ru\/%d0%be%d0%ba%d0%be%d0%bb%d0%be%d0%b3%d0%b8%d1%8f\/%d1%80%d0%b0%d0%b7%d1%80%d1%83%d1%88%d0%b0%d1%8e%d1%89%d0%b8%d0%b9-%d1%81%d0%bb%d0%b5%d0%b4\/","title":{"rendered":"\u0420\u0430\u0437\u0440\u0443\u0448\u0438\u0442\u0435\u043b\u044c\u043d\u044b\u0439 \u0441\u043b\u0435\u0434"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Menschheit verlangt der Erde schon lange mehr ab als ihre \u00d6kosysteme verkraften k\u00f6nnen<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u00a0(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 44\/2007)<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit der GralsWelt-Ausgabe 43 haben wir unter der \u00dcberschrift <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/eine-neue-wissenschaft\/\">\u201eWie viel Mensch vertr\u00e4gt die Erde?&#8220; <\/a>(hier unter &#8222;\u00d6kologie) eine immer noch oft verdr\u00e4ngte Problematik angesprochen: die Tragf\u00e4higkeit der Erde. Angesichts des dramatischen Klimawandels bleibt dieses Thema hochaktuell. Aber wie kommen Wissenschaftler zu ihren Einsch\u00e4tzungen, welche durch uns Menschen verursachte Umweltbelastung dauerhaft tragbar w\u00e4re?<\/p>\n<p>Wir fassen hier die Ans\u00e4tze und Ergebnisse von \u00dcberlegungen zusammen, die f\u00fcr \u00f6konomische und politische Planungen von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung sind. Denn wie wir heute handeln, wird \u00fcber die Zukunft unserer Kinder und Enkel, im Extremfall sogar \u00fcber die dauerhafte Bewohnbarkeit unseres Heimatplaneten bestimmen.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eGott verh\u00fcte, dass Indien jemals zu einer Industrialisierung nach dem Muster des Westens schreitet. Der wirtschaftliche Imperialismus eines einzelnen winzigen Insel-K\u00f6nigreichs (England) h\u00e4lt heute die Welt in Ketten. Falls eine ganze Nation mit 300 Millionen Einwohnern auf eine \u00e4hnliche \u00f6konomische Ausbeutung setzt, w\u00fcrde die Welt kahlgefressen wie durch eine Heuschreckenplage.&#8220;<br \/>\n<\/em>Mahatma Ghandi im Jahr 1928 (2, S. 37).<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach dem Erscheinen des Buches \u201eDie Grenzen des Wachstums&#8220; (3) im Jahre 1972 konzentrierten sich viele der Analytiker auf die Endlichkeit der Ressourcen der Erde, die sich heute zum Beispiel in steigenden Preisen f\u00fcr \u00d6l und weitere Rohstoffe zeigt. Aber die in den \u201eGrenzen des Wachstums&#8220; ebenfalls bereits publizierte Feststellung, dass eine fortschreitende Umweltbelastung das Wirtschaftswachstum bremsen k\u00f6nnte, schon bevor die Rohstoffverknappung sehr sp\u00fcrbar wird, wurde seither lange verdr\u00e4ngt.<\/p>\n<h5><strong>Welche Belastungen k\u00f6nnen \u00d6kosysteme dauerhaft verkraften? <\/strong><\/h5>\n<p>Schon seit Jahrzehnten gibt es Versuche, die Tragf\u00e4higkeit der Erde in Zahlen auszudr\u00fccken. Dabei kann man von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen und entsprechend auch zu verschiedenen Ergebnissen kommen.<\/p>\n<p>Doch in einem gleichen sich diese Ans\u00e4tze: Sie kommen zu dem Schluss, dass das Produkt aus Bev\u00f6lkerungszahl und dem Ressourcenverbrauch pro Kopf (oft als \u201eLebensqualit\u00e4t&#8220; propagiert) durch die Tragf\u00e4higkeit der Erde begrenzt ist.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Wenn die Grenze der Tragf\u00e4higkeit eines \u00d6kosystems erreicht ist, darf der Verbrauch pro Kopf nur dann weiter steigen, wenn die Bev\u00f6lkerung abnimmt. Oder umgekehrt: Bei steigender Bev\u00f6lkerung muss der Verbrauch pro Person abnehmen. Es muss sich also ein Gleichgewicht zwischen Bev\u00f6lkerungszahl, Verbrauch pro Kopf und Biokapazit\u00e4t einstellen.<\/p>\n<p>Das von Politikern aller Parteien gepredigte andauernde Wachstum der Wirtschaft ist demnach ebenso unverantwortlich und unm\u00f6glich, wie ein fortlaufendes Wachstum der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Denn die Ressourcen und die Selbstreinigungssysteme des Planeten Erde sind nach \u00fcbereinstimmender Aussage der \u00d6kologen begrenzt und mit keinem Trick fortlaufend vermehrbar.<\/p>\n<h5>Ist die Leistungsf\u00e4higkeit der Umwelt in Deutschland \u00fcberfordert?<\/h5>\n<p>Einer der ersten Ans\u00e4tze, die Umweltvertr\u00e4glichkeit zu quantifizieren, also mittels Zahlen auszudr\u00fccken, stammt aus dem Jahr 1984.<\/p>\n<p><em>Wolfram Ziegler<\/em> (4) versuchte im Rahmen einer Dissertation die Summe der Umweltbelastungen in Energie umzurechnen. Damit hatte er eine einfach zu handhabende Vergleichszahl. Aufgrund historischer Daten konnte er dann die Belastungen absch\u00e4tzen, die f\u00fcr die \u00d6kosysteme in Deutschland noch ertr\u00e4glich scheinen. Daraus lie\u00df sich schlie\u00dflich die beim seinerzeitigen Wohlstand f\u00fcr die Umwelt noch zutr\u00e4gliche Bev\u00f6lkerungsdichte ermitteln. Er kam zu dem Ergebnis, dass schon beim damaligen Stand die Leistungsf\u00e4higkeit der Umwelt in Deutschland \u00fcberfordert wurde. Es schien angezeigt, entweder den Verbrauch zur\u00fcckzufahren oder die Bev\u00f6lkerungsdichte zu reduzieren.<\/p>\n<p>Einige an der \u00d6kologie Interessierte (ich selbst hielt damals \u00d6kologie-Vorlesungen an einer Fachhochschule und studierte regelm\u00e4\u00dfig die einschl\u00e4gige Literatur) fanden diese Arbeit richtungweisend.<\/p>\n<p>Doch von Entscheidungstr\u00e4gern aller Couleur kam nur Ablehnung. Auch <em>Zieglers<\/em> Engagement in einer politischen Partei und im Naturschutz scheiterte. Seine immerhin wissenschaftlich fundierten Warnungen brachten ihm Ablehnung, Rassismusverdacht und sonstige Diskriminierungen ein. Niemand wollte die Tatsache akzeptieren, dass die notwendige \u00f6kologische Stabilit\u00e4t der Umweltbelastung Grenzen setzt!<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die Gr\u00f6\u00dfe unseres Planeten<\/strong><strong>\u00a0(<\/strong><em>Milliarden Hektar<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/blank.htm#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a>[1])<br \/>\n<\/em><span style=\"font-size: revert;\">Oberfl\u00e4che der Erde\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 51<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">davon Land\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 15<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Eisfreie Landfl\u00e4che\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 13,4<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Global verf\u00fcgbare Fl\u00e4che<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">f\u00fcr die Biokapazit\u00e4t\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 11,4<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Potentiell bebaubares Land\u00a0 \u00a0 \u00a0 3,2<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Derzeit genutztes potentiell<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">bebaubares Land\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 3,2<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">davon f\u00fcr landwirtschaftliche<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Kulturen\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a01,5<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">davon f\u00fcr Weidefl\u00e4chen,<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">W\u00e4lder, Str\u00e4ucher\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a01,7<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Das bebaubare Land wird sich kaum noch wesentlich vermehren lassen. Es besteht sogar die Gefahr, dass Ackerland durch \u00dcbernutzung gesch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt wird.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Eine heute h\u00e4ufig verwendete Vergleichsgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Umweltbelastung wird der <em>\u00f6kologische Fu\u00dfabdruck<\/em> genannt. Jedes Land hat seinen spezifischen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck:<\/p>\n<p><em>\u201eEr beschreibt die Gesamtfl\u00e4che, die es ben\u00f6tigt, um seine Infrastruktur zu errichten, Nahrung und G\u00fcter wie Dienstleistungen zu erzeugen und die Emissionen fossilen Energieverbrauchs zu absorbieren. Werden so alle Belastungen der Biosph\u00e4re &#8211; au\u00dfer der Umweltverschmutzung &#8211; in eine Fl\u00e4chengr\u00f6\u00dfe umgerechnet und aufsummiert, dann l\u00e4sst sich der globale \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck quantifizieren, den die Menschen auf dem Planeten hinterlassen. Auf die letzten vierzig Jahre gesehen, enth\u00fcllt dieser Indikator eine dramatische Entwicklung: Zwischen 1960 und 2000 hat sich der globale \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck um 80 Prozent vergr\u00f6\u00dfert. Setzt man ihn in Beziehung zur biologisch produktiven Weltfl\u00e4che &#8211; ausgeschlossen also W\u00fcsten, Eisfl\u00e4chen und tiefe Meere -, dann zeigt sich, dass er seit Mitte der 1970er Jahre die biologisch produktive Fl\u00e4che an Gr\u00f6\u00dfe \u00fcbertrifft.&#8220;<\/em> (2, S. 36)<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die Gr\u00f6\u00dfe des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks <\/strong><span style=\"font-size: revert;\">(Hektar\/Kopf)<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Industriel\u00e4nder:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0ca. 6,54<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Entwicklungsl\u00e4nder mit oberem mittleren Einkommen:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0ca. 2,66<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Entwicklungsl\u00e4nder mit unterem mittleren Einkommen:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0ca. 1,73<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Entwicklungsl\u00e4nder mit niedrigem Einkommen:<br \/>\nca. 0,91<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Welt:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 ca. 2,2<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: 13px;\">2, S. 62)<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">Die Entwicklungsl\u00e4nder streben ein den Industriel\u00e4ndern vergleichbares Einkommen an, das dann zu einem \u00e4hnlich gro\u00dfen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck f\u00fchrt.\u00a0 In den Industriel\u00e4ndern fehlt die Bereitschaft, sich einzuschr\u00e4nken und dadurch ihren \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck zu verringern.<\/span><\/p>\n<p>Der \u00f6kologische Fu\u00dfabdruck der Menschheit betrug 1999 etwa 13,5 Milliarden Hektar. Davon entfallen 42 Prozent auf die Industriel\u00e4nder und 58 Prozent auf die Entwicklungsl\u00e4nder. Der Bev\u00f6lkerungszahl nach d\u00fcrften die Industriel\u00e4nder nur 30 Prozent in Anspruch nehmen. Die im g\u00fcnstigsten Fall global verf\u00fcgbare Biokapazit\u00e4t wird mit 11,4 Milliarden Hektar angegeben, so dass derzeit die Erde bereits zu 20 Prozent \u00fcbernutzt wird. (2, S. 62)<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese ungleiche \u00f6kologische Lastenverteilung zwischen Industrie- und Entwicklungsl\u00e4ndern blockiert derzeit die Ma\u00dfnahmen zum Klimaschutz. So verlangen die Entwicklungsl\u00e4nder dringend weiteres Wachstum und machen die Industriel\u00e4nder f\u00fcr die Umweltprobleme verantwortlich.<\/p>\n<p>Das Schwellenland China als Beispiel weigert sich, seinen Aussto\u00df an Kohlendioxid zur\u00fcckzufahren, obwohl es in wenigen Jahren mehr Kohlendioxid emittieren d\u00fcrfte als die USA. Derzeit sind die USA der gr\u00f6\u00dfte Produzent von klimasch\u00e4dlichen Gasen.<\/p>\n<p><strong>China und Indien melden Wachstumsraten, wie es sie noch nie gab<\/strong><\/p>\n<p>Die Weltwirtschaft w\u00e4chst weiter. Parallel zum wirtschaftlichen Wachstum nehmen Umweltbelastung und Ressourcenverbrauch zu. Aus den beiden gr\u00f6\u00dften Nationen &#8211; China und Indien &#8211; werden Wachstumsraten gemeldet, wie es sie in der Geschichte noch nie gegeben hat. In den Industriel\u00e4ndern schreien die Regierungen nach Wirtschaftswachstum, um die Arbeitslosigkeit zu verringern und die Sozialsysteme zu retten.<\/p>\n<p>Von Ma\u00dfhalten redet niemand. Im politischen Jargon lehnt man \u201eVerzichtsideologien&#8220; ab und setzt auf die Wunderwaffe Technologie, die alles richten soll!<\/p>\n<p><strong>\u201eSuperlativ&#8220; Dubai: Naturfern und weit von jeder \u00f6konomischen Vernunft<br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: revert;\">Den Gipfel des Irrsinns aus \u00f6kologischer Sicht kann man in Dubai finden, der bekanntesten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort schie\u00dfen Wolkenkratzer mit Luxushotels aus der W\u00fcste empor. Glamour\u00f6se Shopping-Malls verleiten zum Einkauf. Ein Flughafen entsteht, mit einer Kapazit\u00e4t wie London und Frankfurt zusammen.<\/span><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Schihalle der Welt lockt (bei 40 Grad Au\u00dfentemperatur!). Auf k\u00fcnstlichen Inseln im Persischen Golf entstehen riesige Hotelkomplexe, Bungalows, Yachth\u00e4fen. Dieser Inbegriff der Verschwendung h\u00e4lt zweifellos den Weltrekord im \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck von etwa 12 Hektar pro Kopf, w\u00e4hrend ein Europ\u00e4er 4,8 Hektar pro Kopf ben\u00f6tigt, was auch schon viel zu viel ist (1, S. 28).<\/p>\n<p>Wollten wir alle so luxuri\u00f6s leben wie in Dubai, dann w\u00fcrde die Erde f\u00fcr weniger als 1 Milliarde Menschen reichen. Oder, anders herum: F\u00fcr solchen Wohlstand w\u00e4ren f\u00fcr die derzeitige Bev\u00f6lkerung fast sieben Erden n\u00f6tig!<\/p>\n<p>Dubai, die utopische Mega-City, wird voraussichtlich in einigen Jahrtausenden &#8211; dann l\u00e4ngst vom W\u00fcstensand verschlungen &#8211; den Arch\u00e4ologen R\u00e4tsel aufgeben. Wer hat wann, warum, zu welchem Zweck solche gigantischen Bauten in die W\u00fcste gesetzt?<\/p>\n<p>Derartige Superlative zur Selbstdarstellung, naturfern und weit jenseits jeder \u00f6konomischen Vernunft, waren oft das Menetekel f\u00fcr den Abstieg einer Nation.<\/p>\n<p>Dieses Mal wird allerdings nicht nur <em>ein<\/em> Reich oder <em>eine <\/em>Stadt zusammenbrechen &#8211; wie das biblische Babel mit seinem sprichw\u00f6rtlichem Turm -, sondern die <em>ganze<\/em>, von den Vertretern einer naturfeindlichen \u00d6konomie auf \u00f6kologische Abwege gelockte Weltzivilisation ger\u00e4t in Gefahr.<\/p>\n<p><strong>Die Bev\u00f6lkerung unseres Planeten<\/strong><\/p>\n<p><em>Weltbev\u00f6lkerung ca.:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Ackerland pro Kopf <\/em><br \/>\n1950:\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 2,5 Milliarden\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a00,59\u00a0 Hektar<br \/>\n<span style=\"font-size: revert;\">1960:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a00,50<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">1974:\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 4\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 0,35<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">1994:\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 5,6\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a00,27<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">2000:\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0 6,3\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 0,23<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\">(2050:\u00a0\u00a0\u00a0 10,3\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a00,15)<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: revert;\"><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\n<\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"http:\/\/www.fh-lueneburg.de\/u1\/gym03\/expo\/jonatur\/wissen\/biologie\/gentech\/chancen.htm\">http:\/\/www.fh-lueneburg.de\/u1\/gym03\/expo\/jonatur\/wissen\/biologie\/gentech\/chancen.htm<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berlin-institut.org\/pages\/fs\/fs_umwelt_ressour_land.html\">http:\/\/www.berlin-institut.org\/pages\/fs\/fs_umwelt_ressour_land.html<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.uni-protokolle.de\/nachrichten\/id\/37883\/\">http:\/\/www.uni-protokolle.de\/nachrichten\/id\/37883\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.weltbevoelkerung.de\/pdf\/fs_entwicklung.pdf\">http:\/\/www.weltbevoelkerung.de\/pdf\/fs_entwicklung.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><em>(1) Geo 1, 2007 vom 1. 1. 2007.<\/em><\/p>\n<p><em>(2) Sachs Wolfgang\/Santarius Tilman, Fair Future, Report des Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie, C. H. Beck, M\u00fcnchen 2005.<\/em><\/p>\n<p><em>(3) Meadows Denis, Die Grenzen des Wachstums, dva, Stuttgart 1972.<\/em><\/p>\n<p><em>(4) Ziegler Wolfram, Umweltschutz &#8211; Versuch einer Analyse. Jahrbuch 1984 der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen, S. 305 f. <\/em><\/p>\n<hr size=\"1\" \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/blank.htm#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a>1 1 Hektar = 100 Ar = 10.000 m\u00b2 = 1\/100 km\u00b2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschheit verlangt der Erde schon lange mehr ab als ihre \u00d6kosysteme verkraften k\u00f6nnen \u00a0(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 44\/2007) Mit der GralsWelt-Ausgabe 43 haben wir unter der \u00dcberschrift \u201eWie viel Mensch vertr\u00e4gt die Erde?&#8220; (hier unter &#8222;\u00d6kologie) eine immer noch oft verdr\u00e4ngte Problematik angesprochen: die Tragf\u00e4higkeit der Erde. 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