{"id":1105,"date":"2009-05-12T09:49:52","date_gmt":"2009-05-12T08:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=1105"},"modified":"2025-08-06T13:53:02","modified_gmt":"2025-08-06T12:53:02","slug":"der-vierte-reiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/ru\/%d0%b8%d1%81%d1%82%d0%be%d1%80%d0%b8%d1%8f\/%d1%87%d0%b5%d1%82%d0%b2%d0%b5%d1%80%d1%82%d1%8b%d0%b9-%d0%b2%d1%81%d0%b0%d0%b4%d0%bd%d0%b8%d0%ba\/","title":{"rendered":"\u0427\u0435\u0442\u0432\u0435\u0440\u0442\u044b\u0439 \u0432\u0441\u0430\u0434\u043d\u0438\u043a"},"content":{"rendered":"<h5>Die Pest in Europa<\/h5>\n<blockquote><p>(Ver\u00f6ffentlich in GralsWelt 20\/2001)<\/p><\/blockquote>\n<p>Im 14. Jahrhundert raste der schlimmste aller bekannten Seuchenz\u00fcge durch die europ\u00e4ischen Lande: die Pest, von vielen mit dem \u201evierten Reiter&#8220; der Apokalypse assoziiert.<\/p>\n<p>Und es ist ein sagenhafter Irrtum, im \u201eschwarzen Tod&#8220; nur eine Krankheit erkennen zu wollen, der man mit den damaligen medizinischen M\u00f6glichkeiten nicht Herr werden konnte. Denn in Wirklichkeit durchlebte Europa in jenen Jahren den vielleicht tiefsten Einbruch seiner Geschichte.<\/p>\n<p>Die Pest wandelte nicht nur das gesellschaftliche Bewusstsein, die \u00f6konomischen und sozialen Verh\u00e4ltnisse, sondern ersch\u00fctterte nachhaltig auch den Bezug der Menschen zur Kirche, \u00f6ffnete reformatorischen Bestrebungen und revolution\u00e4ren neuen Gedanken die T\u00fcr. Es war eine Zeit, in der die Fragen nach dem Sinn des Schicksals und der Gerechtigkeit Gottes das Denken vieler Menschen beherrschte.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eUnd siehe: ein fahles Pferd; seines Reiters Name war: Tod; in seinem Gefolge war das Totenreich, und ihm ward Macht gegeben \u00fcber den vierten Teil der Erde, zu t\u00f6ten durch Schwert, Hunger, Pest und Tiere auf Erden.&#8220; <\/em>(Offb. 6, 8).<\/p><\/blockquote>\n<h5>Der schwarze Tod<\/h5>\n<p>Es begann 1347 in Kaffa, dem antiken Theodosia (heute Feodosia auf der Krim), damals eine genuesische Handelsniederlassung. Diese Stadt wurde von einem Tataren-Chan belagert, in dessen Heer eine Seuche ausbrach. Die Genuesen in Kaffa hofften, dass die Gefahr f\u00fcr die Stadt durch das massenhafte Sterben der Belagerer bald beendet sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da griff der Chan zu einem der heimt\u00fcckischsten Mittel aller Zeiten: Er lie\u00df die zahlreichen, kaum mehr zu beseitigenden Pestleichen aus seinem Lager mit Katapulten in das belagerte Kaffa schleudern.<\/p>\n<p>Die Verteidiger warfen die Leichen so schnell wie m\u00f6glich ins Meer, doch die verseuchten Leichen nahmen bald so \u00fcberhand, dass es nicht mehr gelang, sie so schnell zu beseitigen, wie sie \u00fcber die Mauern flogen.<\/p>\n<p>Jeder der Belagerten, der ein Schiff ergattern konnte, floh entsetzt aus der Stadt. Die Fl\u00fcchtenden trugen die Krankheit in die Welt hinaus. Ihre Fluchtwege markieren Todesstreifen, die sich von Kaffa \u00fcber Konstantinopel, Griechenland, Sizilien nach Neapel, Rom, Genua zogen. Im Jahre 1348 hatte der \u201eSchwarze Tod&#8220; Spanien, Frankreich, Deutschland, England, Ungarn erreicht, und er w\u00fctete weiter.<\/p>\n<p>Auf den Meeren trieben Geisterschiffe, deren gesamte Besatzung der Seuche erlegen war; sie wurden vermutlich zum Ursprung der M\u00e4rchen und Sagen vom \u201eGespensterschiff&#8220; und vom \u201eFliegenden Holl\u00e4nder&#8220;: \u201e<em>Durch so ein Totenschiff wurde 1349 der schwarze Tod auch nach Norwegen gebracht. Es verlie\u00df London, als die Pest ihren H\u00f6hepunkt erreicht hatte. Auf der Fahrt starb die ganze Mannschaft. Das Schiff wurde von Winden und Str\u00f6mungen nach Bergen getrieben. Das ganze Domkapitel starb bis auf einen Domherrn. Auch der Erzbischof von Drontheim erlag damals der Pest. Fl\u00fcchtlinge verbreiteten die Pest \u00fcber ganz Norwegen, wo ein Drittel der Bev\u00f6lkerung starb.&#8220;<\/em> (3, Seite 1201).<\/p>\n<p>Bis 1350 hatte die Pest D\u00e4nemark, Schweden, Norwegen, Polen, Litauen und Russland erreicht. Skandinavische Schiffe brachten die Seuche nach Island, und die Siedlungen der Westlandfahrer in Gr\u00f6nland wurden so dezimiert, dass die wenigen \u00fcberlebenden Pioniere leichte Beute f\u00fcr die Eskimos wurden. [1]<\/p>\n<p>Im Gefolge der Pest breitete sich Angst und Not aus; Handel und Verkehr erlahmten, wirtschaftlicher Zusammenbruch und Hungersn\u00f6te folgten. Die Sch\u00e4tzungen \u00fcber die Menschenverluste schwanken zwischen einem Viertel und der H\u00e4lfte; man darf davon ausgehen, dass von 90 Millionen Europ\u00e4ern in drei Jahren 30 Millionen dahingerafft wurden. Manche Gebiete kamen glimpflich davon, doch gab es St\u00e4dte, in denen 90 % der Einwohner starben.<\/p>\n<h5>Eine Strafe Gottes?<\/h5>\n<p>Die Menschen des 14. Jahrhunderts waren verzweifelt und f\u00fchlten sich der Pest als \u201eGei\u00dfel Gottes&#8220; hilflos ausgeliefert. Niemand verstand Ursachen und \u00dcbertragungswege, keiner konnte sich vor der Seuche sch\u00fctzen. Um der Ansteckung zu entgehen, wurden die absonderlichsten Ma\u00dfnahmen versucht:<\/p>\n<p>In Mailand wurde jedes Haus, in dem ein Pestkranker entdeckt wurde, zugemauert; die anderen Hausbewohner lie\u00df man verschmachten. London schloss seine Tore, aber die Pest fand doch einen Weg in die Stadt, und nur jeder zehnte Londoner \u00fcberlebte das Pestjahr.<\/p>\n<p>In Venedig gab es f\u00fcr einlaufende Schiffe eine Wartezeit (erst 30, sp\u00e4ter 40 Tage, daher \u201eQuarant\u00e4ne&#8220; von quaranta = vierzig). Doch die Quarant\u00e4ne kam zu sp\u00e4t, und die H\u00e4lfte der Bewohner Venedigs starb.<\/p>\n<p>\u00c4rzte trugen Schutzanz\u00fcge und Masken mit langen Schn\u00e4beln, in denen wohlriechende Kr\u00e4uter steckten, um sich vor dem als ansteckend geltenden Gestank der Pestkranken zu sch\u00fctzen. Aber kein noch so ausgefallenes Mittel half. Auch der als Seher ber\u00fchmte Nostradamus (Michel de Notredame, 1503-1566) arbeitete als Pestarzt und empfahl modernere Methoden als die meisten seiner Zeitgenossen, z. B. frische Luft und Hygiene; doch seine Frau und seine Kinder konnte auch er nicht retten und musste sie sterben sehen.<\/p>\n<p>Keine Hypothese schien zu weit hergeholt, um Sinn und Ursache der Epidemie zu ergr\u00fcnden. Astrologen vermuteten Planetenkonstellationen oder Kometen als Ausl\u00f6ser des Ungl\u00fccks. Andere sahen die Ursache in giftigen Gasen, die durch Erdbeben aus dem Inneren der Erde, der H\u00f6lle, entwichen seien, da es 1348 ein schweres Erdbeben mit dem Epizentrum in K\u00e4rnten gegeben hatte.<\/p>\n<p>Viele glaubten sich von der hereinbrechenden Apokalypse \u00fcberrascht. Weder \u00c4rzte, noch die Wissenschaften wussten Rat, und die m\u00e4chtige Kirche war hilflos.<\/p>\n<p>Verzweifelte Menschen schlugen \u00fcber alle Str\u00e4nge, st\u00fcrzten sich in Gl\u00fccksspiele und woll\u00fcstige Vergn\u00fcgungen, oder ergaben sich dem Trunk. Andere harrten mutig an ihrem Platz aus und opferten sich auf in der Pflege der Kranken. Keine der beiden Gruppen wurde von der Pest verschont, die Reiche und Arme, Vornehme und Geringe, Kleriker und Laien, Gerechte und Ungerechte unterschiedslos dahinraffte.<\/p>\n<h5>Religi\u00f6ser Wahn, Zweifel an Gott<\/h5>\n<blockquote><p><em>\u201eDas Konzeptionsjahr des Menschen der Neuzeit war das Jahr 1348, das Jahr der ,schwarzen Pest&#8216;<\/em>.&#8220;\u00a0 \u00a0(Egon Friedell).<\/p><\/blockquote>\n<p>Als sich zeigte, dass Wissenschaft und Kirche \u00fcberfordert waren, verloren viele Menschen ihren Glauben und zweifelten an der Gerechtigkeit Gottes. Der Massen bem\u00e4chtigte sich tiefe Verzweiflung und gro\u00dfe Furcht. Schlimmer noch als die Angst vor dem Tode war das Grauen vor der Verdammnis, mit der die Kirche jeden bedrohte, der ohne Sterbesakramente aus dem Leben scheiden musste.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Pest starben die Menschen oft so schnell, dass es unm\u00f6glich war, allen die Sakramente zu reichen, und viele auf schnellstem Wege verscharrt werden mussten. In Paris gab es z. B. auf dem H\u00f6hepunkt der Epidemie jeden Tag 800 Tote, in Wien bis zu 1000! Wer konnte da allen Sterbenden die Tr\u00f6stungen des Glaubens zuteil werden lassen?<\/p>\n<p>Papst Clemens IV., der sich in seinem Palast zu Avignon einschloss und die Seuche \u00fcberlebte, verk\u00fcndete einen allgemeinen Ablass f\u00fcr die an der Pest Verstorbenen, um etwas zur Beruhigung der Menschen beizutragen, die das Vertrauen zur Kirche verloren.<\/p>\n<p>Als alles nichts fruchtete, fl\u00fcchteten sich Tausende in religi\u00f6sen Wahn, in Mystik und Askese. Gei\u00dflerz\u00fcge pilgerten durch die Lande, schlugen als Bu\u00dfe sich selbst und andere, besonders Pestkranke, blutig, und hofften durch Selbstbestrafung Gnade zu erzwingen und der Pest zu entrinnen. In der Tat trugen sie zu deren Verbreitung bei.<\/p>\n<p>Besonderer Hass richtete sich gegen die Juden, die als Brunnenvergifter beschuldigt und f\u00fcr die Seuche verantwortlich gemacht wurden. Dass sie genauso starben wie die Christen, spielte f\u00fcr diese todbringenden Verleumdungen keine Rolle. In Freiburg, K\u00f6ln und M\u00fcnchen wurden so gut wie alle Juden ermordet.<\/p>\n<p>Das geordnet scheinende Weltbild des Mittelalters geriet ins Wanken: \u00dcber allem stand Gott, vertreten durch die alleinseligmachende Kirche als geistige Gewalt. F\u00fcr die irdischen Belange waren die F\u00fcrsten zust\u00e4ndig, die als \u201eHerrscher von Gottes Gnaden&#8220; im Einklang mit der Kirche, vielleicht sogar ihr untertan, die weltliche Gewalt aus\u00fcbten.<\/p>\n<p>In der Pestzeit schwand das Vertrauen zur Kirche, zur Obrigkeit, sogar zu den n\u00e4chsten Verwandten. Familien flohen vor erkrankten Angeh\u00f6rigen, Eltern lie\u00dfen ihre Kinder einsam sterben, und geistlicher Trost oder ein frommer Lebenswandel, halfen so wenig wie brutale Gewalt oder wissenschaftliche Hypothesen. W\u00e4hrend sich Fanatiker dem religi\u00f6sen Wahn der Gei\u00dfler hingaben, begannen andere an den Grundwahrheiten des katholischen Glaubens zu zweifeln.<\/p>\n<p>Dieser keimende Zweifel sollte die Wertvorstellungen des Abendlandes tief ersch\u00fcttern. Er ebnete Reformatoren wie Johann Hu\u00df (1369-1415), Martin Luther (1483-1546), Johann Calvin (1509-1564) und vielen weiteren Predigern eines reineren Glaubens die Wege. Auch die Unzufriedenheit mit weltlichen Herrschaftssystemen wurde deutlich und zeigte sich in Bauernaufst\u00e4nden und Bauernkriegen, wie der 1358 in Frankreich r\u00fccksichtslos niedergeschlagenen \u201eJacquerie&#8220;.<\/p>\n<h5>Die Folgen der Pest<\/h5>\n<p>Als die schwarze Pest nach schrecklichen Jahren von selbst erlosch, hatten sich die Verh\u00e4ltnisse in Europa gewandelt:<\/p>\n<ul>\n<li>W\u00e4hrend der Epidemie hatte der Glauben an die sich allm\u00e4chtig und allwissend gebende Kirche gelitten.<\/li>\n<li>Das Vertrauen zu den hilflosen, offensichtlich unwissenden Obrigkeiten war ersch\u00fcttert.<\/li>\n<li>Die Menschen verstanden Gott nicht mehr.<\/li>\n<li>Das Land war entv\u00f6lkert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Doch diese Entv\u00f6lkerung hatte f\u00fcr die \u00dcberlebenden g\u00fcnstige Folgen: Verstorben waren w\u00e4hrend der Pest am zahlreichsten die bereits durch andere Umst\u00e4nde Geschw\u00e4chten und Kranken. Tuberkulose und Lepra waren nach der gro\u00dfen Pest weitgehend verschwunden. Es gab reichlich Platz f\u00fcr Felder und genug Wohnraum. Sogar die F\u00fcrsten, denen Untertanen fehlten, mussten gelegentlich einige Zugest\u00e4ndnisse machen, die das Leben der einfachen Menschen erleichterten.<\/p>\n<p>Auf die schrecklichen Pestjahre folgten Jahrzehnte und Jahrhunderte eines (teilweise sogar befreienden) Aufbruchs: Seefahrer entdeckten die Gr\u00f6\u00dfe der Erde, Reformatoren verlangten Neuorientierungen im christlichen Glauben, Wissenschaftler kn\u00fcpften an altgriechische Lehren an und wagten ketzerische Gedanken auszusprechen, die das Selbstverst\u00e4ndnis der europ\u00e4ischen Menschen in der Zukunft drastisch ver\u00e4ndern w\u00fcrden.<\/p>\n<h5><strong>Hexenjagd aus Kalk\u00fcl?<\/strong><\/h5>\n<p>Das Ende des religi\u00f6sen Aberglaubens war allerdings noch nicht gekommen; im Gegenteil: in folgenden Jahrhunderten w\u00fctete aus zun\u00e4chst unverst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden die Hexenjagd. Nach Heinsohn und Steiger (2) war die Hexenverfolgung <em>\u201enicht nur ein Produkt Geisteskranker, nicht Hysterie einzelner Staats- und Kirchenm\u00e4nner&#8220;<\/em>, sondern aus <em>\u201eexaktem, politischen Kalk\u00fcl&#8220;<\/em> entwickelt worden: Um mit den Kr\u00e4uterfrauen <em>\u201edas alte Volkswissen \u00fcber Geburtenkontrolle auszurotten&#8220;<\/em>, und so zu erreichen, dass mehr Kinder empfangen und aufgezogen wurden, als f\u00fcr die Reproduktion der Familien n\u00f6tig waren. Die L\u00e4nder waren nach der gro\u00dfen Pest entv\u00f6lkert, eine <em>\u201everst\u00e4rkte Menschenproduktion&#8220;<\/em> schien n\u00f6tig, um die feudale Herrschaft von Kirche und Staat zu sichern.<br \/>\nFalls diese Hypothese zutrifft, die sich gut mit anderen Forschungsergebnissen vertr\u00e4gt, war die gro\u00dfe Pest auch Anlass, die seit der Antike von allen V\u00f6lkern praktizierte Geburtenkontrolle zur Tods\u00fcnde zu erkl\u00e4ren und eine Sexualmoral zu entwickeln, die nichtchristlichen V\u00f6lkern, bei denen man fast nur Wunschkinder kannte, fremd und unheimlich war. Die Bev\u00f6lkerungsexplosion unserer Tage w\u00e4re so gesehen eine heute erst in vollem Umfang erkennbare Pestfolge, f\u00fcr die Kirchenm\u00e4nner und F\u00fcrsten gleicherma\u00dfen verantwortlich zeichnen.<\/p>\n<h5>Erinnerungen<\/h5>\n<p>Die Schrecken der Pest wurden lange nicht vergessen. An vielen Pl\u00e4tzen kann man bis heute Pests\u00e4ulen oder Pestkapellen finden. Der alle sieben Jahre in M\u00fcnchen aufgef\u00fchrte Sch\u00e4fflertanz, Passionsspiele an verschiedenen Orten, erinnern an die gro\u00dfe Katastrophe des 14. Jahrhunderts oder an sp\u00e4ter noch folgende Pestjahre.<\/p>\n<p>Die letzte gr\u00f6\u00dfere Pestepidemie Europas gab es 1721 in Marseille. Erst im Jahr 1894 entdeckte Alexander Yersin (1863-1943), mit primitivsten Voraussetzungen unter Lebensgefahr arbeitend, das Pestbakterium. Nun, in der mikrobiologischen \u00c4ra, waren Ursache und \u00dcbertragungswege der Pest erkennbar, Vorbeuge und Heilung wurden m\u00f6glich. &#8211;<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch unter &#8222;Merkw\u00fcrdige Geschichten&#8220; den Beitrag &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/merkwuerdige-geschichten\/als-krankheiten-geschichte-schrieben\/\">Als Krankheiten Geschichte schrieben<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<br \/>\n<\/strong>1 Friedell, Egon \u201eKulturgeschichte der Neuzeit&#8220;, C.H. Beck, M\u00fcnchen, 1931.<br \/>\n2 Heinsohn, Gunnar\/Steiger, Otto \u201eDas Ende der weisen Frauen&#8220;, M\u00e4rz Verlag, Herbstein 1984.<br \/>\n3 Winkle, Stefan: \u201eGei\u00dfeln der Menschheit&#8220;, Artemis &amp; Winkler, D\u00fcsseldorf\/Z\u00fcrich, 1997.<br \/>\n4 Zierer, Ott:o \u201eKultur- und Sittenspiegel&#8220; Bd. II, Prisma, G\u00fctersloh, o. J.<\/p>\n<p><strong>Endnote:\u00a0<\/strong><br \/>\n[1] Nach neueren Forschungen waren die schlimmsten Verbreiter der Seuche Ratten, die auf den Getreideschiffen mitreisten.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pest in Europa (Ver\u00f6ffentlich in GralsWelt 20\/2001) Im 14. Jahrhundert raste der schlimmste aller bekannten Seuchenz\u00fcge durch die europ\u00e4ischen Lande: die Pest, von vielen mit dem \u201evierten Reiter&#8220; der Apokalypse assoziiert. 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