{"id":10843,"date":"2022-04-18T10:58:00","date_gmt":"2022-04-18T09:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?p=10843"},"modified":"2026-01-23T14:14:15","modified_gmt":"2026-01-23T13:14:15","slug":"zur-verbreitung-des-christentums-und-der-ausbreitung-des-islam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/ru\/%d0%b8%d1%81%d1%82%d0%be%d1%80%d0%b8%d1%8f-%d1%80%d0%b5%d0%bb%d0%b8%d0%b3%d0%b8%d0%b8\/\u043e-\u0440\u0430\u0441\u043f\u0440\u043e\u0441\u0442\u0440\u0430\u043d\u0435\u043d\u0438\u0438-\u0445\u0440\u0438\u0441\u0442\u0438\u0430\u043d\u0441\u0442\u0432\u0430-\u0438-\u0440\u0430\u0441\/","title":{"rendered":"\u0420\u0430\u0441\u043f\u0440\u043e\u0441\u0442\u0440\u0430\u043d\u0435\u043d\u0438\u0435 \u0445\u0440\u0438\u0441\u0442\u0438\u0430\u043d\u0441\u0442\u0432\u0430 \u0438 \u0438\u0441\u043b\u0430\u043c\u0430"},"content":{"rendered":"\n<p>In &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/das-feuer-des-christentums\/\">Das Feuer des Christentums<\/a>&#8220; haben wir die Frage gestellt, was Menschen der ersten Jahrhunderte veranlasst haben mag. Christ zu werden.<br>Nun sehen wir uns kurz die schnelle Ausbreitung des Christentums, besonders in seien Anfangszeiten, an. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ausbreitung des fr\u00fchen Christentums<\/strong><br>Wenn wir heute von der <strong>Christianisierung<\/strong> sprechen, denken wir unwillk\u00fcrlich an Rom als dem wichtigsten Ausgangspunkt f\u00fcr die christliche Mission. Doch das ist nur bedingt zutreffend. Denn der Ursprung des Christentums liegt in Pal\u00e4stina. Die bedeutendsten Ereignisse der Heilsgeschichte spielten sich in Jerusalem ab, bzw. dessen Umgebung. J\u00fcnger und Apostel von Jesus reisten von dort nach Ost und West, um dessen frohe Botschaft zu verbreiten. (Vgl.<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/die-urchristlichen-gemeinden\/\"> &#8222;Die urchristlichen Gemeinden&#8220;<\/a>). <br>Der ber\u00fchmteste Missionar war Paulus, der in drei Reisen rund um das \u00f6stliche Mittelmeer predigte und schlie\u00dflich auf der vierten Reise als Gefangener in Rom landete. Dort erhielt er nach der Apostelgeschichte (Apg. 28,16-31) genug Freiraum zum Missionieren, bis er m\u00f6glicherweise, zusammen mit anderen Christen, nach dem Brand von Rom (64) als Brandstifter&nbsp;von Nero hingerichtet wurde. (1, S. 253).<br>Den \u00dcberlieferungen nach hat der Apostel Andreas in Griechenland, der T\u00fcrkei und Konstantinopel gewirkt; der Apostel Petrus war, nach der h\u00f6chst umstrittenen Lehre der katholischen Kirche, der erste Bischof von Rom; die Apostel Thadd\u00e4us und Bartholom\u00e4us gr\u00fcndeten die Armenische Kirche (um 313\/314 wurde Armenien das erste christliche K\u00f6nigreich); der Apostel Bartholom\u00e4us predigte im Parther-Reich; der Apostel Thomas kam um 52 bis nach Indien, wo bis heute eine christliche Gemeinde besteht, usw.<br>Nach der Legalisierung des Christentums im Jahre 313 durch Konstantin dem Gro\u00dfen konnte dieses religi\u00f6se Bekenntnis endlich \u00f6ffentlich auftreten und sich im R\u00f6mischen Reich z\u00fcgig verbreiten. 391 wurde es Staatsreligion.<br>Im Jahr 395 wurde das R\u00f6mische Reich geteilt in das <strong>Westr\u00f6mische Reich<\/strong> mit der Hauptstadt Mailand (von 402 an Ravenna) und in das <strong>Ostr\u00f6mische (Byzantinische) Reich<\/strong> mit der Hauptstadt Konstantinopel.<br>Diese Reichsteilung markiert f\u00fcr manche Historiker das Ende des Altertums.<br>Das <strong>Westr\u00f6mische Reich<\/strong> brach bald danach in den St\u00fcrmen der V\u00f6lkerwanderung zusammen, bis es 476 mit der Absetzung des letzten Kaisers erlosch.<br>Doch das Christentum, mit einem wichtigen religi\u00f6sen Zentrum in Rom, breitete sich weiter aus und verdr\u00e4ngte heidnische Religionen.<br>Das <strong>Ostr\u00f6mische Reich<\/strong> konnte sich noch \u00fcber ein Jahrtausend behaupten und zwischendurch sogar erweitern. Auch von hier aus wurde erfolgreich missioniert.<br>Unter Justinian I. (482-565) hatten die Byzantiner germanische Reiche in Nordafrika und Italien erobert. Der z\u00e4he Krieg mit Persien konnte beendet, und ein Aufstand niedergeschlagen werden.<br>Allerdings bedrohten nomadische V\u00f6lker aus der Steppe die beiden &nbsp;R\u00f6mischen Reiche, wie auch das Persische Reich.<br><strong>Im 6. Jahrhunder<\/strong>t waren Teile \u00c4gyptens, \u00c4thiopien, England, Gallien (Frankreich), Italien, Irland, Nordafrika, Osteuropa mit Byzanz, Pal\u00e4stina, Schottland, die Schweiz, Spanien, S\u00fcddeutschland usw., also im Wesentlichen das ganze Gebiet des R\u00f6mischen Weltreiches und dar\u00fcber hinaus, zumindest teilweise christlich. Auch germanische Eroberer lie\u00dfen sich taufen.<br>Weniger bekannt ist die von Konstantinopel ausgehende Ausbreitung des Christentums im <strong>mittleren, <\/strong>sogar im<strong> fernen<\/strong> <strong>Osten<\/strong>. Hier gab es christliche Gemeinden bei Medern, Parthern, Persern, in Aserbaidschan, in Arabien, in Indien und angeblich sogar in China.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im fr\u00fchen Mittelalter<\/strong> schien das Christentum auf bestem Wege, die ganze bekannten Welt zu erobern. Allerdings in verschiedenen kultischen Formen mit voneinander abweichenden Theologien (Arianisch, Assyrisch, \u00c4thiopisch, Byzantinisch, Koptisch, Nestorianisch, R\u00f6misch usw.) und mit Patriarchen in Alexandrien, Antiochien, Jerusalem und Konstantinopel, sowie dem eine Sonderstellung beanspruchenden Bischof von Rom. Diese Zersplitterung f\u00fchrte zu vielem Ungemach, heftigen Streitereien und sogar Spaltungen, die sich trotz mancher Bem\u00fchungen nicht \u00fcberwinden lie\u00dfen. So kam es 1054 schlie\u00dflich zum \u201eSchisma\u201c, der Kirchenspaltung in die lateinische (Rom) und die griechische (Byzanz) Christenheit. <br>Zu dieser inneren Zersplitterung hinzu kamen noch Naturkatastrophen (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/als-die-sonne-erlosch\/\">Als die Sonne Erlosch<\/a>), Auseinandersetzungen mit Abweichlern (Ketzern), und die Frage nach der Einordnung bzw. Duldung der Juden. <br>Auch schwere R\u00fcckschl\u00e4ge f\u00fcr die gesamte Christenheit blieben nicht aus:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Schwarze Tod<br><\/strong>Die 541 in \u00c4gypten ausgebrochene Beulenpest verbreitete sich von 542 an schnell im Mittelmeerraum. 545 w\u00fctete sie als \u201eJulianische Pest\u201c in Konstantinopel, wo \u201e<em>eine Zeit lang t\u00e4glich zehntausend Menschen starben<\/em>\u201c. (3, S. 104).<br>\u201e<em>Die Beulenpest brachte Not, Verzweiflung und Tod. Sie l\u00f6ste zudem eine anhaltende Depression aus. Felder ohne Bauern, St\u00e4dte ohne Verbraucher und eine ganze Generation, die schon in jungen Jahren dahingerafft wurde, ver\u00e4nderten die Demographie der Sp\u00e4tantike und verursachten einen erheblichen R\u00fcckgang der Wirtschaft<\/em>\u201c. (3, S. 105). <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Perserkriege<\/strong><br>Die alte, nie ganz erloschene Feindschaft mit Persien flammte unter den Nachfolgern Justinian I. wieder auf und f\u00fchrte zu langwierigen Kriegen, in denen es hin und her ging.<br>Zu allem \u00dcberfluss gab es noch innere Wirren, Thronstreitigkeiten, religi\u00f6se Konflikte.<br>626 standen die Perser, zusammen mit den Awaren, einem Reitervolk aus der Steppe, vor Konstantinopel. Der Sturm auf die Stadt scheiterte an den ber\u00fchmten Theodosianischen Mauern (Kaiser Theodosius II. 401-450).<br>Nun wurde der Perserkrieg zum Religionskrieg, dem Kampf von \u201eJesus gegen Zoroaster\u201c.<br>Dann ging den Awaren das Pferdefutter aus, und die Perser erfuhren von einer Bedrohung ihres Reiches im Osten durch die K\u00f6k-T\u00fcrken (Alt-T\u00fcrken, Vorl\u00e4ufern des Osmanischen Reiches).<br>Die Angreifer mussten abziehen.<br>Der R\u00f6mische Kaiser Herakleios (575-641) wagte einen verbl\u00fcffenden Gegensto\u00df und konnte ein gro\u00dfes Persisches Heer 627 in der Schlacht bei Ninive schlagen. Die Persische F\u00fchrung brach zusammen, der Schah Chosrau II. (590-628) wurde ermordet, und sein Sohn musste um Frieden bitten.<br>Auch der <strong>Zoroastrismus<\/strong> als persische Staatsreligion lag am Boden.<br>Das Ostr\u00f6mische Reich durfte sich als Sieger sehen!<br>Und mit ihm das <strong>Christentum<\/strong>, dessen weiterer Ausbreitung \u00fcber die bekannte Welt nichts mehr im Wege zu stehen schien.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Doch es kam anders. <\/strong><br>Die gro\u00dfen Jesus-Worte hatten ihre Kraft zum gr\u00f6\u00dften Teil verloren: Durch ungenaue \u00dcberlieferung, falsche Deutung, Eindringen eng begrenzter menschlicher Vorstellungen in die umfassende g\u00f6ttliche Offenbarung und Herrschaftsanspruch der zerstrittenen Kirchen und ihren aufbegehrenden Bekennern. <br>Der Christenheit fehlte der Zusammenhalt, die geistige Kraft zum Widerstand, und die Hilfe aus dem Licht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Sturm aus der W\u00fcste<\/strong><br>Zu Beginn des 7. Jahrhunderts tauchte, v\u00f6llig unerwartet, eine neue h\u00f6chst gef\u00e4hrliche Bedrohung auf.<br>Mitten in der W\u00fcste, im fernen Nirgendwo, das kaum Jemand in den gro\u00dfen Reichen kannte, erschien in Mekka ein Prophet mit dem Namen <strong>Mohammed<\/strong> (ca. 570-632), der Judentum und Christentum in einer weiterf\u00fchrenden, streng monotheistischen Religion vereinen wollte. Diese beiden abrahamitischen Religionen waren damals sogar schon in der Arabischen W\u00fcste bekannt, wo polytheistische Naturreligionen dominierten. Judentum und Christentum lieferten Mohammed manche Anregungen, die auch im Koran ihren Niederschlag fanden.<br>Zun\u00e4chst erweckte der \u201eProphet Allahs\u201c nur wenig Begeisterung.<br>Mit seinen Anh\u00e4ngern wurde er 622 aus seiner heidnischen Heimatstadt Mekka vertrieben, einer Handelsmetropole und einem Pilgerzentrum des Polytheismus, das ein Anziehungspunkt f\u00fcr G\u00f6tzenanbeter bleiben wollte.<br>Mohammed konnte mit seinem Gefolge in Jathrib (heute Medina) unterkommen.<br>Dort wurde er zum \u201ebewaffneten Propheten\u201c (Machiavelli), der als W\u00fcstenr\u00e4uber beginnen musste, um seine theologische Mission gewaltsam umzusetzen und den Islam zu verbreiten.<br>Der \u201eProphet Allahs\u201c war nun der religi\u00f6se F\u00fchrer und zugleich als Feldherr der irdische Herrscher. Zuerst \u00fcber sein Gefolge und dann \u00fcber die eroberten Gebiete.<br>Diese Einheit der religi\u00f6sen und der irdischen Macht \u00fcber alle Gl\u00e4ubigen, in einer Hand, ist bis heute das Vorbild f\u00fcr fundamentalistische Muslime, die sie in einem erneuerten \u201eKalifat\u201c<a id=\"_ednref1\" href=\"#_edn1\">[i]<\/a> wiederbeleben m\u00f6chten; trotz aller ethnischen, kulturellen, \u00f6konomischen, politischen und religi\u00f6sen (Sunniten und Schiiten) Unterschiede.<br>Juden und Christen lehnten die neue Lehre, den <strong>Islam<\/strong>, meist ab.<br>Der Prophet wurde bei Diskussionen mit rabulistisch geschulten Juden in Schwierigkeiten gebracht und sogar mit Spott \u00fcberzogen; wof\u00fcr er sich \u2013 z. B. bei den Juden von Jathrib \u2013 grausam zu r\u00e4chen wusste (2, S. 221 f.).<br>Bei seinem Tod im Jahre 632 hatte Mohammed eine lose Herrschaft \u00fcber die Arabische Halbinsel errungen, die von seinen Nachfolgern, den \u201eKalifen\u201c, gefestigt und ausgeweitet werden musste. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ausbreitung des Islam<br><\/strong>Unter den Kalifen folgte ein einmaliger Siegeslauf der Krieger aus der W\u00fcste, mit ihrer neuen Religion. Nicht zuletzt wurde dabei reiche Beute eingebracht.<br>Die beiden gro\u00dfen, benachbarten Reiche \u2013 <strong>Ostrom<\/strong> und<strong> Persien<\/strong> \u2013 waren durch langwierige Kriege, Wirtschaftskrisen, Seuchen und religi\u00f6se Streitigkeiten sehr geschw\u00e4cht.<br>Beide Reiche untersch\u00e4tzten die Gefahr aus der W\u00fcste, von der noch nie eine ernste Bedrohung ausgegangen war.<br>Ideale Voraussetzungen f\u00fcr die arabische Invasion.<br>636 wurde das <strong>Byzantinische Heer<\/strong> in der Schlacht am Jarmuk von Omar (592-644), dem zweiten Kalifen, vernichtend geschlagen. Der S\u00fcdosten des Byzantinischen Reiches, sowie Syrien, Pal\u00e4stina und Nordafrika mit \u00c4gypten gingen der christlichen Welt &nbsp;verloren.<br>Den <strong>Persern<\/strong> erging es noch \u00fcbler:<br>Nach der entscheidenden Niederlage von Nehawend (642) brach das Reich der Sassaniden auseinander und ging mit der Ermordung Yazdegerds III., des letzten Persischen Gro\u00dfk\u00f6nigs (632-651), endg\u00fcltig unter.<br>Persien konnte von den Arabern unterworfen und islamisiert werden.<br>Der organisierte Widerstand gegen die Muslime war in der Mitte des 7. Jahrhunderts weitgehend zusammengebrochen. Eine Stadt nach der anderen musste sich kampflos ergeben.<br>Bei diesen Eroberungsz\u00fcgen wurde nicht sehr viel zerst\u00f6rt, aber reichlich Beute gemacht, von der auch die K\u00e4mpfer ihren Anteil erhielten.<br>Die Chance auf Beutemachen ermunterte zu weiteren Eroberungen und lie\u00df arme W\u00fcstenkrieger zur Armee str\u00f6men.<br>Das \u201eTor zur Welt\u201c stand nun f\u00fcr den Islam offen, dessen Siegeslauf unaufhaltsam schien.<br>Grenzen fielen, neue Handelswege konnten entstehen, und die Wirtschaft bl\u00fchte auf. Den neuen Herrschern flossen aus der florierenden \u00d6konomie reichliche Steuereinnahmen zu.<br>Beste Voraussetzungen also f\u00fcr den, heute von Muslimen viel bewunderten, wirtschaftlichen und zivilisatorischen Aufschwung der arabisch-islamischen Reiche.<br>Zuerst das Kalifat der <strong>Umayyaden<\/strong> (661-750) in Damaskus, und dann das der <strong>Abbasiden<\/strong> (750-1517). Jeder kennt aus \u201eTausendundeine Nacht\u201c den Namen Harun al-Raschid (766-809) und die Traumstadt Bagdad mit ihrer sagenhaften orientalischen Pracht.<br>Im fr\u00fchen Mittelalter war der Orient dem christlichen Abendland &#8211; das durch die V\u00f6lkerwanderung sehr gelitten hatte &#8211; auf vielen Gebieten voraus. Nicht zuletzt, weil man im Orient Quellen aus der griechischen Antike ebenso zu nutzen wusste, wie wissenschaftliche Kenntnisse aus Indien und China, oder das Wissen j\u00fcdischer und christlicher Gelehrter.<br><strong>Um 750 <\/strong>(128 Jahre nach der Flucht Mohammeds aus Mekka) hatte sich der Islam im Westen bis Spanien, im Osten nach Indien und bis zur Chinesischen Grenze verbreitet. Ein Gebiet, das sich in seiner Ausdehnung mit dem R\u00f6mischen Reich zu seiner Bl\u00fctezeit vergleichen l\u00e4sst.<br>Und die Ausbreitung des Islam ging weiter. Von Afrika \u00fcber Indien bis China. Durch Eroberung (Indien) oder freiwilligen \u00dcbertritt (Mali, Indonesien usw.).<br>Kaum \u00fcberraschend, dass islamische Mullahs diese unerh\u00f6rt schnelle, zuerst gewaltsame, sp\u00e4ter auch friedliche Ausbreitung des neuen Glaubens als ein Werk Allahs sahen und heute noch sehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine sanfte Herrschaft<\/strong><br>Die siegreichen muslimischen Araber waren zun\u00e4chst milde Herrscher.<br>Juden und Christen konnten als \u201eV\u00f6lker des Buches\u201c (Bibel?) ihrer Religion treu bleiben. Die r\u00f6mischen und die sassanidischen Verwaltungsstrukturen blieben erhalten, die meisten Beamten konnten ihre Posten behalten.<br>Diese R\u00fccksichtnahme war notwendig. Denn f\u00fcr eine strenge Kontrolle der eroberten L\u00e4nder waren die Sieger zahlenm\u00e4\u00dfig viel zu gering. Zumal die Eroberungen weiter gingen, und die Truppen an den Fronten gebraucht wurden. Auch fehlten den Arabern Erfahrungen in der Verwaltung gr\u00f6\u00dferer Staaten.<br>Doch diese Sanftmut hielt nicht an.<br>Innerislamische Streitigkeiten brachen aus, besonders um die Nachfolgeregelungen. Von den ersten vier Kalifen wurden drei ermordet.<br>Das politische Klima verh\u00e4rtete sich.<br>Der Umgang mit den Besiegten wurde rauer, und vom Ende des 7. Jahrhunderts an erlangte die Bekehrung der \u201eUngl\u00e4ubigen\u201c gr\u00f6\u00dfere Bedeutung.<br>Juden und Christen litten von da an unter Unterdr\u00fcckungen, z. B. einer h\u00f6heren Besteuerung. Auch Pogrome gegen Juden kamen vor (wie schon von Mohammed selbst veranlasst), \u00e4hnlich denen im Abendland.<br>Am h\u00e4rtesten verfolgt wurden die Zoroastrier (kein \u201eVolk des Buches\u201c), sodass diese nach Indien und Pakistan fliehen mussten, wo man sie noch heute als \u201eParsen\u201c (Perser) kennt. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein langer Abwehrkampf<br><\/strong>Ein fast ein Jahrtausend w\u00e4hrender Abwehrkampf des christlichen Europas gegen einen aggressiven Islam musste folgen.<br>Denn der Islam war die gef\u00e4hrlichste, die am l\u00e4ngsten anhaltende Bedrohung des Abendlandes; dieses musste sich wehren, wenn es nicht kampflos untergehen wollte.<br>Im<strong> Westen <\/strong>konnten 732 die von Spanien nach Gallien vorgesto\u00dfenen Muslime von Karl Martell (ca. 688-741) in der Schlacht von Tours und Poitiers aufgehalten werden.<br>Die Eindringlinge zogen sich zur\u00fcck. Allerdings nicht \u2013 wie die Christen glaubten \u2013 weil sie vernichtend geschlagen waren.<br>Mitteleuropa war durch die V\u00f6lkerwanderung verarmt, zum gro\u00dfen Teil zerst\u00f6rt, die Wirtschaft lag darnieder, und der Handel war zusammengebrochen. Hier war keine Beute zu erhoffen, die einen aufwendigen Kriegszug gerechtfertigt h\u00e4tte.<br>Im 8. Jahrhundert begann dann auch die \u201eReconquista\u201c, die R\u00fcckeroberung Spaniens, die erst 1492 beendet war.<br>Besonders schmerzhaft war f\u00fcr die Christenheit der Verlust des \u201eHeiligen Landes\u201c, der Wirkungsst\u00e4tten von Jesus, also den Orten der wichtigsten Glaubensereignisse. Zudem befanden sich in den ersten Jahrhunderten in Nordafrika und Pal\u00e4stina wichtige Zentren des christlichen Glaubens, die vom 7. Jahrhundert an verloren gingen. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die<strong> Kreuzz\u00fcge<\/strong> vom 11. Bis zum 13. Jahrhundert \u2013 die vor allem vom Westen ausgingen \u2013 konnte zwar 1099 Jerusalem zur\u00fcckerobert werden, doch auf Dauer war das \u201eHeilige Land\u201c nicht zu halten.<br>Nicht alle Kreuzfahrer waren ganz und gar von der religi\u00f6sen Begeisterung erf\u00fcllt. Etliche hofften auf Beute oder ein Lehen in den eroberten Gebieten. F\u00fcr die miteinander konkurrierenden Seehandelsm\u00e4chte war zuerst der Schiffstransport ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft. Dann ging es um Niederlassungen in \u201eOutremer\u201c (\u00dcbersee) und um Handelsbeziehungen mit den Muslimen. Bald brachen Streitigkeiten aus zwischen rivalisierenden Christen im \u201eHeiligen Land\u201c, und die zerstrittenen oder gar verfeindeten europ\u00e4ischen Staaten wollten die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung nicht mehr leisten.<br>Nach der Schlacht bei Hattin (1187) war das K\u00f6nigreich Jerusalem verloren, und die anderen Kreuzfahrerstaaten (Antiochia, Edessa, Tripolis) waren bis 1302 ebenfalls erledigt.&nbsp;<br>So bleiben die Kreuzz\u00fcge nur eine Episode, die allerdings noch heute islamistischen Propagandisten als Beweis f\u00fcr die Aggressivit\u00e4t des Christentums dient.<br>Muslime wollen ja auf keinen Fall islamisches Land aufgeben, sehen aber die Eroberung nicht-islamischer L\u00e4nder als legitim an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Abendland in Gefahr<\/strong><br>Nach den arabischen Eroberungen im Nahen Osten, Nordafrika und Spanien, die im <strong>Westen<\/strong> 732 gerade noch gestoppt werden konnten, folgte eine existenzgef\u00e4hrdende Bedrohung des Abendlandes, der griechisch-r\u00f6misch-christlichen Kultur, aus dem <strong>Osten;<\/strong> zuerst durch <strong>arabische<\/strong>, dann durch <strong>t\u00fcrkische Muslime<\/strong>.<br>Eine von 674 bis 678 dauernde Belagerung von Konstantinopel durch die Araber unter Kalif Muawiya I. (605-680) wurde durch das \u201eGriechische Feuer\u201c (ein Vorl\u00e4ufer des Flammenwerfers) abgewehrt. Sonst w\u00e4re Konstantinopel gefallen, und die Araber w\u00e4ren im zentralen und vielleicht auch im westlichen Europa eingedrungen \u2013 niemand kann wissen wie weit.<br>Das geheimnisumwitterte \u201eGriechische Feuer\u201c, als \u201eWunderwaffe\u201c der Schrecken der muslimischen Matrosen, bewahrte \u00fcber fast acht Jahrhunderte Konstantinopel vor dem Untergang. (Vgl. &#8222;Kurz, knapp, kurios&#8220; Seite 369, &#8222;Wie das fl\u00fcssige Feuer die Christenheit rettete&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die wilden Reiter aus der Steppe<\/strong><br>Eine m\u00f6glicherweise noch gr\u00f6\u00dfere Gefahr f\u00fcr das christlichen Abendland ging von den <strong>Mongolen<\/strong> aus.<br>Nachdem ein Deutsches Heer unter Heinrich II. von Schlesien 1241 bei Liegnitz vernichtet war, mussten sich die Mongolen zur\u00fcckziehen. Aber nicht \u2013 wie noch mein Geschichtslehrer behauptete \u2013 weil sie von der Tapferkeit der Deutschen Ritter so sehr beeindruckt waren, sondern weil im fernen Karakorum der Gro\u00dfkhan \u00d6g\u00f6dei verstarb.<br>Nach der Wahl des Nachfolgers wandten die Mongolen sich lukrativeren Zielen zu, eroberten 1258 Bagdad, zerst\u00f6rten das Abbasiden Kalifat<a id=\"_ednref2\" href=\"#_edn2\">[ii]<\/a> und drangen bis \u00c4gypten vor.<br>Danach zerfiel das Reich der Mongolen, das gr\u00f6\u00dfte Festlandsreich der Geschichte, durch innere Streitigkeiten in mehrere Teile.<br>Eine aus den asiatischen Steppen kommende, verheerende Pestepidemie \u00fcberrollte und entv\u00f6lkerte von 1347-1350 fast die gesamte damals bekannte Welt. (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/der-vierte-reiter\/\">&#8222;Der vierte Reiter&#8220;<\/a>).<br>F\u00fcr gro\u00dfe Aktionen fehlte nun fast \u00fcberall die Kraft. Auch l\u00f6ste die Pandemie \u00f6konomische und soziale Entwicklungen aus, die Europa ver\u00e4ndern sollten.<br>Der Weg wurde frei f\u00fcr den Aufstieg eines neuen islamischen Reiches.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Osmanische (T\u00fcrkische) Reich<\/strong><br>Nach dem Mongolensturm kamen wandernde Nomaden aus den Weiten Asiens (Turk-V\u00f6lker), unter ihnen t\u00fcrkische Muslime und muslimische Seldschuken, die das Erbe der zerst\u00f6rten Kalifate antraten.<br>1301 wird Osman I. (1281-1326) zum Sultan und gr\u00fcndet das Osmanische Reich. Dieses wird nun, als Erbe der arabischen Kalifate, zur existenzgef\u00e4hrdenden Bedrohung der christlichen Welt. <br>Die Hauptstadt des stark geschrumpften Byzantinischen Reiches konnte 1453, mit Hilfe der gr\u00f6\u00dften, bis dahin gesehenen Kanonen, von den T\u00fcrken erobert werden.(<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/die-machtvollste-erfindung-der-weltgeschichte\/\">Die machtvollste Erfindung<\/a>)<br>Der ganze, zum Teil schon verlorene Balkan schien nun eine leichte Beute f\u00fcr die Muslime.<br>1529 und 1683 standen die T\u00fcrken vor Wien. \u00d6sterreich, S\u00fcddeutschland, das ganze Abendland waren in Gefahr.<br>Nach dem ebenso knappen, wie gl\u00fccklichen Sieg der Europ\u00e4er, nach der zweiten Belagerung von Wien (1683), geriet das Osmanische Reich unter Druck.<br>\u00d6sterreich eroberte verlorene Gebiete zur\u00fcck.<br>In den Kolonien konnten Europ\u00e4ische M\u00e4chte sich gegen das nun langsam zerfallende Osmanische Reich, dem \u201ekranken Mann am Bosporus\u201c, immer besser behaupten, und vom 18. Jahrhundert an ging von islamischen Staaten keine ernste milit\u00e4rische Bedrohung f\u00fcr Europa mehr aus, bis das Osmanische Reich nach dem Ersten Weltkrieg zusammenbrach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ende und Neuanfang der<\/strong> <strong>christlichen Mission<u><br><\/u><\/strong>Nach gro\u00dfen Anfangserfolgen hatte die christliche Mission in den Auseinandersetzungen mit dem konkurrierenden Islam schwerste R\u00fcckschl\u00e4ge erlitten. Die Verbreitung des Christentums war im 7. Jahrhundert zun\u00e4chst zusammengebrochen; der Islam breitete sich ungehemmt, auch \u00fcber einst christliche Regionen, aus.<br>So konnten christliche Kirchen \u2013 nun mit verschiedenen Konfessionen \u2013 erst in der Kolonialzeit wieder missionieren. Fast nur auf nicht-europ\u00e4ischen Kontinenten und besonders bei V\u00f6lkern mit Naturreligionen in Afrika und Amerika. In Asien konnten Gl\u00e4ubige in Japan und Korea gewonnen werden, kaum in China und Indien. <br>Heute ist das Christentum die am meisten verfolgte Religion, was aber kaum Jemand in den Demokratien wahrnimmt; nicht einmal den Papst scheinen die Diskriminierungen der Christen, z. B. in islamischen L\u00e4ndern, zu st\u00f6ren.<br>In unserer Zeit des areligi\u00f6sen Materialismus, wird das Christentum nicht selten mit dem Kolonialismus in Verbindung gebracht und darauf hingewiesen, dass sich in der Bibel Rechtfertigungen f\u00fcr Sklaverei, Kolonialismus und die Abwertung farbiger V\u00f6lker finden lassen, die noch im 20. Jahrhundert z. B. die Apartheit religi\u00f6s legitimieren sollten.<br>Das gro\u00dfe Jesus-Wort \u201eAn ihren Fr\u00fcchten werdet ihr sie erkennen\u201c (Matth. 7,16) spricht leider sehr gegen die sogenannten \u201eChristen\u201c und deren selbstgerechte Priester, die sich schwerste Verbrechen aus der Vergangenheit ebenso anlasten lassen m\u00fcssen, wie unsch\u00f6ne Skandale aus j\u00fcngerer Zeit.\u00a0<br>Das Ansehen der hohen Lehre des Gottessohnes hat, durch das Verhalten seiner Priester wie seiner Gl\u00e4ubigen, leider sehr gelitten.<br>Heute haben es Christen daher mit der Missionsarbeit schwer, besonders wenn ein gro\u00dfer Teil der Anzusprechenden aus Agnostikern oder Atheisten besteht. Katholische, orthodoxe, zahlreiche evangelische Kirchen, sowie christliche und andere Sekten, deren Lehren sich nicht selten widersprechen, stehen miteinander im Wettbewerb. Sie haben oft genug M\u00fche, den eigenen Mitgliederschwund ein wenig zu bremsen.<br>Von einer Mission im klassischen Sinn kann man aus europ\u00e4ischer Sicht kaum noch sprechen; es geht eher um soziale und \u00f6konomische Projekte der Entwicklungshilfe als um die typische \u201eBekehrung\u201c, die Verk\u00fcndung des Evangeliums.<br>Zulauf finden heute eher noch Evangelikale, Freikirchen und Sekten, mit vielen verschiedenen, manchmal sogar skurrilen, religi\u00f6sen Ideen. <br>Schwer zu glauben, dass alle diese, mehr oder weniger streits\u00fcchtigen Gruppierungen, die sich &#8222;Christen&#8220; nennen, vom selben Gott sprechen, der ein Gott der Wahrheit, der Liebe und der Gerechtigkeit ist, von dem nur Gutes ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die heutige Verbreitung des Islam<\/strong><br>In islamischen L\u00e4ndern ist eine (christliche) Mission so gut wie unm\u00f6glich, da f\u00fcr Muslime der Abfall vom Glauben als todesw\u00fcrdiges Verbrechen gilt.<br>Dagegen wird von islamischen Mullahs weltweit flei\u00dfig bis aggressiv missioniert. Selbst der islamistische Fundamentalismus oder gar Terrorismus \u2013 der Demokratien zerst\u00f6ren will \u2013 kann in westlichen L\u00e4ndern mit freiheitlichen Verfassungen (Religionsfreiheit), ziemlich ungehindert agieren und an Boden gewinnen.<br>Antisemitische \u00c4u\u00dferungen, im Koran und besonders in den Hadithen<a id=\"_ednref3\" href=\"#_edn3\">[iii]<\/a>, werden in freiheitlichen L\u00e4ndern meist zu wenig ernst genommen.<br>In der Mitte des 21. Jahrhunderts d\u00fcrfte der Islam \u2013 schon aufgrund des Bev\u00f6lkerungswachstums islamischer L\u00e4nder \u2013 vor dem Christentum zur gr\u00f6\u00dften Weltreligion werden. Ob damit der Druck zur Islamisierung weiterer L\u00e4nder zunimmt?<br>Der vom Islam angeblich erstrebte Friede<a id=\"_ednref4\" href=\"#_edn4\">[iv]<\/a> ist \u2013 nach fundamentalistischen Lehren \u2013 erst dann erreicht, wenn der Islam ausnahmslos \u00fcberall herrscht. (Vgl. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/bedrohung-durch-religioesen-fundamentalismus\/\">Bedrohung durch religi\u00f6sen Fundamentalismus&#8220;<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ins Mittelalter zur\u00fcck?<\/strong> <br>Viele L\u00e4nder sind aus ethnischen, historischen, \u00f6konomischen, politischen, religi\u00f6sen Gr\u00fcnden mit ihren Grenzen nicht einverstanden. <br>Nicht nur religi\u00f6se Fundamentalisten und Populisten, sondern auch manche Politiker in der zerstrittenen Welt von heute, hegen daher leider nostalgische Tr\u00e4ume, die bei Extremisten und Polit-Propagandisten Unterst\u00fctzung finden:<br>Wladimir Putin w\u00fcnscht sich die Sowjetunion, oder sogar das ganze Gebiet des zaristischen Russland und dessen Einfluss auf die Weltpolitik zur\u00fcck. <br>China fordert den Anschluss von Taiwan, will die f\u00fchrende Weltmacht werden und m\u00f6chte die Technologief\u00fchrerschaft wiedererringen, die es bis ins 14. Jahrhundert hatte. <br>Recep Erdogan denkt zu viel an die Glanzzeiten des Osmanischen Reiches und w\u00fcnscht sich eine Gro\u00df-T\u00fcrkei. <br>Viktor Orban m\u00f6chte den Trianon-Vertrag von 1919 revidieren, durch den ca. 40% der Ungarn nicht im Heimatland leben. <br>Narendra Modi will seine Nuklearmacht Indien zu einer f\u00fchrenden hinduistischen Gro\u00dfmacht ausbauen und strebt den Anschluss von Pakistan und Bangladesch (beide muslimisch) an. <br>Fundamentalistische Muslime tr\u00e4umen von der Auferstehung des Kalifats, der Einf\u00fchrung der Scharia<a id=\"_ednref5\" href=\"#_edn5\">[v]<\/a> und der Islamisierung der Welt. <br>\u00c4hnliche W\u00fcnsche nach Grenzverschiebungen und Machterweiterungen gibt es &#8211; politisch, religi\u00f6s oder ethnisch begr\u00fcndet &#8211; in vielen weiteren L\u00e4ndern, sogar in den USA.<br>Derart nostalgische Hoffnungen \u2013 auch von wichtigen Politikern und Diktatoren vieler L\u00e4nder \u2013 werden in westlichen Demokratien, wie der EU,  meist nicht ernst genug genommen, wie z. B. beim Ukraine-Krieg.<br>Dann kann es zu politischen Fehleinsch\u00e4tzungen kommen, die den Blick in die Zukunft verstellen und die ohnehin labile Weltordnung noch weiter ins Wanken bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen dazu auch &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/die-christliche-mission-eine-gescheiterte-utopie\/\">Die christliche Mission &#8211; eine gescheiterte Utopie<\/a>&#8220; <br><br><strong>Literatur:<br><\/strong> (1) Durant, Will, \u201eKulturgeschichte der Menschheit\u201c, Band 9, Editions Recontre, Lausanne, o. J., Seite 253.<br> (2) Essad Bey, \u201eMohammed\u201c, dtv, M\u00fcnchen 1993.<br> (3) Frankopan, Peter, \u201eLicht aus dem Osten\u201c, Rowohlt, Reinbeck, 2017.<br> <strong>Endnoten:<br><\/strong> [i] Kalifen = Nachfolger Mohammeds. Es gab verschiedene Kalifate, als letztes das Osmanische Kalifat, das 1924, zwei Jahre nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches, offiziell beendet wurde.<br>[ii] Nach der Zerst\u00f6rung von Bagdad erlosch das Kalifat zun\u00e4chst. Die Abbasiden regierten nur noch formal in \u00c4gypten unter der Herrschaft der Mameluken. Erneuert wurde das Kalifat dann erst 1770 im Osmanischen Reich. <br>[iii] Hadithe = Mohammed zugeschriebene \u00c4u\u00dferungen und Handlungen. Nach dem Koran die wichtigsten Quellen f\u00fcr den islamischen Glauben. <br>[iv] Die oft geh\u00f6rte Behauptung \u201eIslam\u201c bedeute \u201eFrieden\u201c ist eine Fehl\u00fcbersetzung. \u201eIslam\u201c bedeutet \u201eUnterwerfung\u201c, Unterwerfung vor Gott. Das \u201eReich des Friedens\u201c ist aus fundamentalistischer Sicht nur verwirklicht, wenn der Islam mit der Scharia herrscht. Nicht-islamische Gebiete geh\u00f6ren zum \u201eReich des Krieges\u201c und sollten f\u00fcr den Islam erobert werden. <br>[v] Scharia = Das islamische Rechtsverst\u00e4ndnis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In &#8222;Das Feuer des Christentums&#8220; haben wir die Frage gestellt, was Menschen der ersten Jahrhunderte veranlasst haben mag. Christ zu werden.Nun sehen wir uns kurz die schnelle Ausbreitung des Christentums, besonders in seien Anfangszeiten, an. 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