{"id":340,"date":"2009-03-27T16:26:53","date_gmt":"2009-03-27T15:26:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=340"},"modified":"2026-01-05T11:29:12","modified_gmt":"2026-01-05T10:29:12","slug":"kapitulation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/it\/giorni-di-commemorazione\/arrendersi\/","title":{"rendered":"arrendersi"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 35\/2005)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Am 8. Mai 2005 sind sechzig Jahre seit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und der vernichtendsten Niederlage der deutschen Geschichte(I) vergangen. Doch das deutsche Trauma ist l\u00e4ngst nicht \u00fcberwunden.<\/strong><\/p>\n<h5><em><strong>Wo stehen wir heute? Eine kritische Analyse. <\/strong><\/em><\/h5>\n<p>Es war der zweite verlorene Weltkrieg innerhalb eines halben Jahrhunderts und obendrein der gr\u00f6\u00dfte Krieg aller Zeiten, der die traumatischen Erfahrungen des dem\u00fctigenden Waffenstillstandes von 1918 wachrief und vertiefte.<\/p>\n<p>Denn der Erste Weltkrieg war das prim\u00e4re Ungl\u00fcck f\u00fcr Europa im 20. Jahrhundert. \u00dcbersteigerter Nationalismus, Konkurrenzneid, \u00dcberr\u00fcstung und Unverm\u00f6gen aller Verantwortlichen &#8211; nicht allein Deutschlandes &#8211; entfesselten ihn.<br \/>\nMit der dem Ersten Weltkrieg folgenden Friedensordnung begann der Abstieg Europas von der Weltspitze und das Ende des Kolonialismus. Ungerechte, von Habgier und Hass diktierte Friedensvertr\u00e4ge (Versailles, St. Germain, S\u00e8vres, Trianon u. a.) stellten die Weichen f\u00fcr den Zweiten Weltkrieg und zeitigten bis heute ungel\u00f6sten Probleme, zum Beispiel im Nahen Osten.<br \/>\nNach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschlands Wirtschaft von einer Geldentwertung bis dahin unbekannten Ausma\u00dfes zerr\u00fcttet, und unbezahlbare Reparationsforderungen der Siegerm\u00e4chte verordneten Armut f\u00fcr Generationen. Eine kurze Erholungsphase der Weltwirtschaft in den \u201eGolden Twenties&#8220; (den \u201egoldenen 20er Jahren&#8220;) endete in der Weltwirtschaftskrise von 1929, die sogar die reichen USA in ihre tiefste Krise seit dem B\u00fcrgerkrieg st\u00fcrzte. Das noch unter den Kriegsfolgen leidende Deutschland wurde schwer ersch\u00fcttert, und die Voraussetzungen f\u00fcr den Erfolg des Rechtsextremismus wurden geschaffen. (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/weimar-musste-nichst-scheitern\/\">&#8222;Weimar musste nicht scheitern&#8220;<\/a>)<\/p>\n<p>Vor sechzig Jahren, also nach dem Zweiten Weltkrieg, mussten sich dann die best\u00fcrzten Deutschen mit ihrer j\u00fcngeren Geschichte auseinandersetzen und sich fragen, was sich da in zw\u00f6lf schrecklichen Jahren, von 1933 bis 1945, ereignet hatte, und inwieweit jeder Einzelne zur schlimmsten Katastrophe der deutschen Geschichte beigetragen und sich wom\u00f6glich pers\u00f6nlich schuldig gemacht hat.<br \/>\nMan fand f\u00fcr den durch das Versagen der Demokraten erm\u00f6glichten Aufstieg des Nationalsozialismus viele Gr\u00fcnde; doch keine Entschuldigung daf\u00fcr, dass sich ein hochstehendes Kulturvolk so v\u00f6llig zu militaristischen, chauvinistischen und rassistischen Ideologien hinrei\u00dfen lie\u00df.<\/p>\n<p>Wie konnte das demokratisch gew\u00e4hlte Parlament der Weimarer Republik &#8211; darunter Konrad Adenauer (1876-1967) und Theodor Heuss (1884-1963) &#8211; am 23. 3. 1933 dem Kanzler Hitler eine Blanko-Vollmacht ausstellen (Erm\u00e4chtigungsgesetz genannt), die es der nationalsozialistischen Herrschaft erlaubte, fast \u00fcber Nacht die in Jahrhunderten erk\u00e4mpften b\u00fcrgerlichen Freiheiten in Deutschland zu beseitigen?<\/p>\n<p><strong>Reformunf\u00e4hig durch das Trauma?<br \/>\n<\/strong>Heute, zwei Generationen nach der zweiten Gro\u00dfkatastrophe des 20. Jahrhunderts, ist es f\u00fcr einen Deutschen noch immer schwierig, ein objektives Bild der j\u00fcngeren deutschen Geschichte zu finden.<br \/>\nIch habe den Eindruck, dass die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts in fast jedem Deutschen ein tiefes Trauma hinterlassen hat, dessen Aufarbeitung trotz N\u00fcrnberger Prozesse, Entnazifizierung, Umerziehung, Erforschung und Bekanntmachung der Nazi-Gr\u00e4uel, demokratischem Neuanfang, beachtlicher Wiedergutmachungsleistungen und einer funktionierenden Demokratie, noch nicht abgeschlossen ist.<\/p>\n<p>Dieses Trauma macht in der Gegenwart unser Land reformunf\u00e4hig. Die Regierungen verhalten sich wie gel\u00e4hmt, und die Parteien ergehen sich nach dem unr\u00fchmlichen Vorbild der Weimarer Republik in sch\u00e4ndlichem parteipolitischen Hick-Hack, anstatt Probleme anzupacken. Und die W\u00e4hler m\u00f6chten &#8211; anstelle der Bereitschaft zu freudigem Zupacken &#8211; unter allgemeinem Gejammer m\u00f6glichst alles beim Alten lassen. Vor politischen Reformen und klaren Entscheidungen scheinen sie sich zu f\u00fcrchten, so dass sich Politiker immer auf die mangelnde \u201epolitische Durchsetzbarkeit&#8220; hinausreden k\u00f6nnen, wenn wieder einmal eine \u00fcberf\u00e4llige Reform (man denke nur an die \u201egro\u00dfe Steuerreform&#8220; und die dringend n\u00f6tige &#8222;Rentenreform&#8220;) zerredet ist, bevor richtig dar\u00fcber nachgedacht wurde.<\/p>\n<p>Doch Leben ist Wandel, nicht nur in der Natur, und \u00fcberlebensfreundlich f\u00fcr die Gesellschaft sind Gestaltung und Entwicklung, nicht Erstarrung!<br \/>\nAls die St\u00e4dte nach 1945 in Tr\u00fcmmern lagen, die staatliche Ordnung nur rudiment\u00e4r existierte, die Menschen hungerten und froren, 12 Millionen Vertriebene (von denen 2 Millionen auf der Flucht umkamen) eingegliedert werden mussten, gab es wenig Zeit zum Wehklagen, zu Forderungen an Beh\u00f6rden, Regierung, Staat, die selbst weitgehend macht- und hilflos waren. Man durfte dankbar sein, dass die Besatzungsm\u00e4chte ein Minimum an Ordnung und Sicherheit aufrecht erhalten konnten.<br \/>\nDamals mussten alle anpacken, sich gegenseitig unterst\u00fctzen, Tr\u00fcmmer wegr\u00e4umen, neu anfangen, aufbauen, sich so gut wie m\u00f6glich selbst helfen! Nach einigen, anf\u00e4nglich fast hoffnungslos schwierigen Jahren ging es voran, kam sogar eine Aufbruchsstimmung.<br \/>\nWarum geht das heute nicht mehr? Liegt es an einer jungen Generation, die nichts anderes als wirtschaftliches Wachstum, Neuerungen, Innovationen und Aufschwung, Anspruchsdenken, und hohle politische Parolen erlebt hat?<\/p>\n<blockquote><p><strong>Klage um Deutschland<\/strong><br \/>\n<em>Ich klage um Deutschland.<\/em><br \/>\n<em>Nicht, weil es besiegt, zerst\u00fcckelt, entmachtet ist,<\/em><br \/>\n<em>ich klage, weil es sein Wesen preis gibt,<\/em><br \/>\n<em>weil es seine Seele verr\u00e4t.<\/em><br \/>\n<em>Ich klage um Deutschland,<\/em><br \/>\n<em>weil es seine Herkunft vergi\u00dft,<\/em><br \/>\n<em>um jenes Deutschland,<\/em><br \/>\n<em>wo ein Wort noch ein Wort,<\/em><br \/>\n<em>Recht Recht, Treue Treue, Verrat Verrat war,<\/em><br \/>\n<em>wo Korruption fremd und Opportunismus ver\u00e4chtlich war,<\/em><br \/>\n<em>wo Pflicht h\u00f6her stand als Genu\u00df.<\/em><br \/>\n<em>Ich klage nicht<\/em><br \/>\n<em>um ein ertr\u00e4umtes, nie dagewesenes Land,<\/em><br \/>\n<em>sondern ein miterlebtes,<\/em><br \/>\n<em>was im Kaiserreich, der Weimarer Republik<\/em><br \/>\n<em>und trotz allem im Dritten Reich und danach<\/em><br \/>\n<em>noch vorhanden war<\/em><br \/>\n<em>und erst jetzt, Jahr um Jahr entschwindet.<\/em><br \/>\nFriedrich Franz von Unruh (1893-1986)<\/p>\n<p>\u00dcbrigens, falls jemand diese Aussagen f\u00fcr zu &#8222;rechtslastig&#8220; h\u00e4lt, noch eine Anmerkung: <em>Friedrich Franz von Unruh<\/em> war <em>kein <\/em>Nationalsozialist. Durch seine Kriegserfahrungen wurde er vielmehr zum Pazifisten. Vor 1933 hat er als Schriftsteller eindringlich vor Hitler gewarnt (sein Bruder floh ins Ausland). Dass er selbst im Dritten Reich unbehelligt blieb, ist wohl der Tatsache zu verdanken, dass er als schwer verwundeter Offizier des Ersten Weltkrieges auf einige R\u00fccksichtnahme rechnen durfte. 1975 erhielt er das gro\u00dfe Verdienstkreuz der BRD.<\/p>\n<p><strong>Literatur: <\/strong>Friedrich Franz von Unruh, &#8222;Klage um Deutschland&#8220;, Hohenstaufen Verlag, Bodman Bodensee, 1973.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Die 60er Jahre &#8211; eine katastrophale Wende?<br \/>\n<\/strong>Oder hat das \u201edeutsche Trauma&#8220; in den 60er Jahren voll zugeschlagen, als damals in Politik und Wissenschaft eine heute als katastrophal zu bezeichnende Wende eingeleitet wurde?<br \/>\nSeither sind aufgrund der ideologisch begr\u00fcndeten \u201eReformen&#8220; unsere Schulen und Universit\u00e4ten zum gro\u00dfen Teil in die Zweitklassigkeit abgerutscht: Wer wei\u00df zum Beispiel heute noch, dass bis weit ins 20. Jahrhundert 30 Prozent aller weltweit publizierten wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen in deutscher Sprache erschienen?<br \/>\nSeither gilt der t\u00f6richte Glaubenssatz vom \u201efortlaufenden wirtschaftlichen Wachstum&#8220; &#8211; eine naturgesetzliche Unm\u00f6glichkeit. (Vgl. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-und-soziales\/mehr-immer-mehr-noch-mehr\/\">Mehr, immer mehr, noch mehr&#8220;<\/a>)<br \/>\nSeither will man mit laufend steigenden Steuern und Abgaben \u201edie Belastungsf\u00e4higkeit der Wirtschaft&#8220; erproben, und Staat und Beh\u00f6rden wirtschaften, als ob ihnen f\u00fcr alle Zeit unbegrenzte Mittel zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden (und das nicht nur in Deutschland, sondern vielen weiteren L\u00e4ndern).<br \/>\nSeither werden Schulden auf Schulden geh\u00e4uft, die sich angeblich aufgrund des \u201efortlaufenden Wirtschaftswachstums&#8220; leicht tilgen lassen.<br \/>\nSeither propagieren Regierungen \u201eReformen&#8220;, die den Staat auf unbegrenzte Zeit mit laufend steigenden Kosten belasten, wobei man vorausschauende Planung vermisst &#8211; oder will jemand zum Beispiel bestreiten, dass die heutigen, vielleicht bald unl\u00f6sbar werdenden Probleme der Rentenversicherung aufgrund der Populationsdynamik seit langem vorhersehbar waren? (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/das-globale-desaster\/\">&#8222;Das globale Desaster&#8220;<\/a>).<\/p>\n<p>Liegen die Ursachen f\u00fcr unsere heutige Situation in dem verdrehten Weltanschauungsmix aus Marxismus, Freud&#8217;scher Psychologie und unsinnigen Theorien (wie der Milieu-Theorie), mit der ein paar \u201emoderne&#8220; Professoren der &#8222;Frankfurter Schule&#8220; die \u201e68er Revolution&#8220; ausgel\u00f6st haben?<br \/>\nHaben die von ihren Hochschullehrern fehlgeleiteten sogenannten \u201e68er Revolution\u00e4re&#8220;, heute oft selbst in \u00c4mtern und W\u00fcrden, tats\u00e4chlich eine ganze Generation so vernebelt, dass diese vor lauter Ideologie und Politik nicht mehr zielf\u00fchrend entscheiden kann?<br \/>\nWar diese \u201e68er Revolution&#8220; &#8211; die meines Erachtens zum gro\u00dfen Teil eine Presse-Mache war &#8211; eine Initial-Z\u00fcndung f\u00fcr den Hass auf Eltern und Gro\u00dfeltern, die f\u00fcr den Nazi-Terror verantwortlich gemacht wurden, sogar f\u00fcr den Hass auf Deutschland und alles Deutsche?<\/p>\n<p>Am schlimmsten wirkt sich ein seit dieser Zeit anscheinend unaufhaltsam voranschreitender moralischer Verfall aus.<br \/>\nHeute scheint die Politik akzeptiert zu haben, dass Korruption und Demokratie ein Geschwisterpaar sind, und findet sich mit einem unertr\u00e4glichen Prozentsatz von Arbeitslosen ab. Selbst die harsche Kritik des Bundespr\u00e4sidenten prallt an Politikern wirkungslos ab, die Fehler nur beim politischen Gegner erkennen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Justiz scheint manchmal Verbrecher zu sch\u00fctzten und Verbrechensopfer zu \u00fcbersehen oder gar zu dem\u00fctigen. Rauschgifthandel, kriminelle Clane und organisiertes Verbrechen werden mehr und mehr ebenso wie AIDS als \u201egesellschaftliches Ph\u00e4nomen&#8220; akzeptiert.<\/p>\n<p>Die Wirtschaft kennt nur noch Gewinnmaximierung und beruft sich auf die von Politikern geschaffenen Standort-Bedingungen. Diese sind allerdings so beschaffen, dass Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung von vielen als \u201eAkt der Notwehr&#8220; betrachtet werden; schlie\u00dflich zahlen nach deren Meinung nur die Kleinen, Schwachen, Dummen brav ihre Steuern, die Reichen und M\u00e4chtigen entgehen dieser Verpflichtung elegant. (Wie sagte der Baron von Rothschild? \u201eUnkenntnis der Steuergesetze sch\u00fctzt nicht davor, Steuern zu zahlen; Kenntnis sehr wohl&#8220;).<\/p>\n<p>Manager, die auf Serien von Fehlleistungen zur\u00fcckblicken, denen kaum Konstruktives einf\u00e4llt, und die daf\u00fcr auf das \u201eWegrationalisieren&#8220; von Arbeitspl\u00e4tzen stolz sind, sehen in den Aktiengesellschaften Selbstbedienungsl\u00e4den f\u00fcr Vorst\u00e4nde und Aufsichtsr\u00e4te. So dominieren <em>\u201eGruppenegoismus&#8220;<\/em> und <em>\u201eerpresserische Lobbyarbeit&#8220;<\/em> (Bundespr\u00e4sident Rau im Mai 2004).<\/p>\n<p>Die Kirchen konnten sich noch nicht damit abfinden, dass sie ihren Status als moralische Instanz so gut wie verloren haben. Nun pendeln sie richtungslos zwischen christlicher Ethik, Engagement f\u00fcr Arme und Benachteiligte und Problemfeldern wie Geburtenkontrolle, Genmanipulation, Anerkennung der Homo-Ehe, Gender-Problematik, Multi-Kulti, Ausl\u00e4nder-Eingliederung und Verbreitung des fundamentalistischen Islams.<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung sieht dem allem hilflos zu, zeigt Pessimismus und Zukunftsangst, zum Beispiel in Konsumverweigerung, aber am deutlichsten in der Zahl der Kinder: Hier liegt Deutschland unter den Mitgliedern der UNO auf einem der letzten Pl\u00e4tze; doch Kinder sind die Zukunft, und ein Land ohne Kinder hat keine Zukunft!<\/p>\n<p><strong>Dem Niedergang tatenlos zusehen?<\/strong><br \/>\nMerkt vielleicht bald jemand, wohin die Reise geht? Kommt hoffentlich bald ein kr\u00e4ftiger Ansto\u00df aus eigener Kraft, der uns zeigt, dass wir noch handlungsf\u00e4hig, noch eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft, ein leistungsbereites und leistungsf\u00e4higes Volk sind?<\/p>\n<p>Warten wir auf ein Wunder? Oder sehen wir dem fortschreitenden Niedergang tatenlos zu &#8211; in der Erwartung, dass sich die Deutschen immer dann auf ihre traditionellen Tugenden besinnen, wenn ihre Nation zusammengebrochen ist, wie nach dem 30-j\u00e4hrigen Krieg, wie nach 1806 und wie nach 1945?<br \/>\nMuss es innerhalb weniger Jahrzehnte wieder so weit kommen?<\/p>\n<p><strong>Endnote:<br \/>\n<\/strong>[I] Zum 40. Jahrestag der Kapitulation erkl\u00e4rte Bundespr\u00e4sident Richard von Weizs\u00e4cker (1920-2015) dem 8. Mai zum &#8222;Tag der Befreiung&#8220;.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch in &#8222;Kurz, knapp, kurios&#8220; Seite 408 den Beitrag &#8222;Ein Prophet des Massenzeitalters&#8220; und darin vor allem das Kapitel &#8222;Einschr\u00e4nkung der Freiheit durch die B\u00fcrokratie&#8220;, sowie unter &#8222;Wirtschaft und Soziales&#8220; die Beitr\u00e4ge <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-ud-soziales\/frueher-war-alles-besser\/\">&#8222;Fr\u00fcher war alles besser.&#8220;<\/a> und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-und-soziales\/die-intelligenz-tickt-links\/\">&#8222;Die Intelligenz tickt links&#8220;<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 35\/2005) Am 8. Mai 2005 sind sechzig Jahre seit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und der vernichtendsten Niederlage der deutschen Geschichte(I) vergangen. Doch das deutsche Trauma ist l\u00e4ngst nicht \u00fcberwunden. 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