{"id":2943,"date":"2020-10-24T10:30:00","date_gmt":"2020-10-24T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=2943"},"modified":"2026-01-20T12:11:29","modified_gmt":"2026-01-20T11:11:29","slug":"kommt-die-apokalypse-der-religionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/ecologie\/vient-l-apocalypse-des-religions\/","title":{"rendered":"Quelle apocalypse arrive ?"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n<blockquote>\n<p>(Ver\u00f6ffentlicht 2020 mit Erg\u00e4nzungen bis 2024)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die weltbekannte Ikone der gr\u00fcnen Bewegung, <em>Greta Khunberg<\/em>, konnte im September 2019 vor der UNO einen h\u00f6chst emotionalen Vortrag halten, in dem sie sofortiges Umdenken und schleunigstes Handeln forderte, um die durch unseren r\u00fccksichtslosen Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen drohenden Katastrophen noch abzuwenden. Im Vordergrund stand dabei die umstrittene<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a> menschengemachte Klima\u00e4nderung, die auch f\u00fcr viele weitere Umweltprobleme verantwortlich gemacht wird.<\/p>\n<p>Die \u201eKlima-Gretl\u201c fand die volle Zustimmung der alternativen Szene und erhielt sogar den alternativen Nobelpreis.<\/p>\n<p>Die von\u00a0 ihr initiierte Bewegung \u201eFridays for Future\u201c ist eine grandiose Propaganda-Aktion, die Greta bestimmt nicht alleine inszenieren konnte. Dieser Hype brachte in vielen L\u00e4ndern der Welt demonstrierende Sch\u00fcler auf die Stra\u00dfe. (Unwillk\u00fcrlich denkt man an Maos Kulturrevolution). Meist solche aus guten Verh\u00e4ltnissen, die nur Wohlstand kennen und einen Schulstreik f\u00fcr eine gute Sache als Happening lustig finden. H\u00e4tten \u201eSaturdays for Future\u201c \u00e4hnlich gro\u00dfen Zulauf gefunden?<\/p>\n<p>Deutlich h\u00e4rter ist die \u201eExtinction Rebellion\u201c (und neuerdings die &#8222;Letzte Generation&#8220;), die den Weltuntergang beschw\u00f6rt. Sie geht entschiedener vor, z\u00f6gert nicht, Stra\u00dfen und Flugh\u00e4fen zu blockieren und unsere Demokratie in Frage zu stellen.<\/p>\n<p>Von den Medien werden solche Vorlagen gerne aufgegriffen und zu Massenph\u00e4nomen aufgeblasen, die breite Beachtung finden, Politiker unter Druck setzen und politische Schnellsch\u00fcsse provozieren. Das Parlament der Europ\u00e4ischen Union hat den Klimanotstand ausgerufen[ii], und Natursch\u00fctzer sprechen vom &#8222;\u00d6kozid&#8220;, dem \u00f6kologischen Selbstmord der Menschheit.<\/p>\n<p>Leider sind solche drastischen Warnungen vor anrollenden Umweltkatastrophen \u2013 mit oder ohne nat\u00fcrlichen oder menschengemachten Klimawandel \u2013 sehr berechtigt, kommen aber mindestens ein halbes Jahrhundert zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der 50er und 60er Jahre w\u00e4re vielleicht noch Zeit gewesen, konsequent gegenzusteuern.<\/p>\n<p>Damals glaubten die Bewohner der westlichen\u00a0 Industrienationen, sie k\u00f6nnten f\u00fcr alle Zeit \u2013 bei stetig steigendem Wohlstand \u2013 ein sch\u00f6nes, modernes Leben genie\u00dfen und alle Wohltaten der naturwissenschaftlich-technischen Zivilisation in Anspruch nehmen. Wer wollte schon die \u201eKollateralsch\u00e4den\u201c f\u00fcr die Umwelt sehen, die nur wenigen Spezialisten aufzufallen begannen. W\u00e4hrend meines Studiums, in den 60er Jahren an einer Technischen Hochschule, h\u00f6rte ich davon nichts.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[iii]<\/a><\/p>\n<p>Daher dachte auch ich seinerzeit wie fast alle und wurde erst nachdenklich, als mir nach und nach wichtige Informationen zufielen:<\/p>\n<p><strong>* 1962 ver\u00f6ffentlichte Rachel Carson (1907-1964) \u201eSilent Spring\u201c. <br \/><\/strong>\u201eDer Stumme Fr\u00fchling\u201c mit dem bef\u00fcrchteten Vogelsterben war aus heutiger Sicht der Ausgangspunkt der weltweiten Umweltbewegungen.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iv]<\/a><\/p>\n<p><strong>* 1968 erschien \u201eThe Population Bomb\u201c von Paul Ehrlich.<br \/><\/strong>Die \u201eBev\u00f6lkerungsexplosion\u201c wurde zun\u00e4chst kaum ernst genommen. In etlichen L\u00e4ndern, wie \u00c4gypten oder Indien, gab es dann Versuche, das ausufernde Bev\u00f6lkerungswachstum einzud\u00e4mmen, die bald wieder eingestellt wurden. Nicht zuletzt weil Religionen, voran christliche Kirchen und der Islam, die daf\u00fcr n\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen entschieden ablehnen. In China zeigte die strikt durchgesetzte Ein-Kind-Politik Wirkung. Andernfalls w\u00e4re das rasante Wirtschaftswachstum der Volksrepublik nicht m\u00f6glich geworden und die Weltbev\u00f6lkerung w\u00e4re noch schneller gewachsen.<br \/>Ansonsten galt das \u201ePrinzip Hoffnung\u201c: Durch steigenden Wohlstand, bessere Ausbildung vor allem der M\u00e4dchen, Frauenrechte und verbesserte Gesundheitsversorgung sollte die Geburtenrate zur\u00fcckgehen, und sich die Bev\u00f6lkerung auf einem ertr\u00e4glichen Niveau einpendeln. Derzeit (2020) w\u00e4chst die Weltbev\u00f6lkerung nur noch linear um etwa 80 Millionen pro Jahr; in zw\u00f6lf Jahren um 1 Milliarde. Sie soll bis 2050 zehn Milliarden erreichen und dann langsam zur\u00fcckgehen. Allerdings ist das Bev\u00f6lkerungswachstum in Afrika noch nicht zur\u00fcckgegangen.\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Dazu ein paar Zahlen:<br \/><\/em><strong>Weltbev\u00f6lkerung:<br \/><\/strong>1804: 1 Milliarde<br \/>1927: (nach 123 Jahren) 2 Milliarden<br \/>1960: (nach\u00a0 33 Jahren)\u00a0 \u00a03 Milliarden<br \/>1974: (nach 14 Jahren)\u00a0 \u00a04 Milliarden<br \/>1987: (nach 13 Jahren)\u00a0 \u00a05 Milliarden<br \/>1999: (nach 12 Jahren)\u00a0 \u00a06 Milliarden\u00a0 \u00a0 (Wachstum flacht ab<br \/>2011: (nach 12 Jahren)\u00a0 \u00a07 Milliarden\u00a0 \u00a0 (durch R\u00fcckgang in<br \/>2023: (nach 12\u00a0 Jahren)\u00a0 \u00a08 Milliarden\u00a0 (Indien und China.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>* 1972 publizierte der Club of Rome \u201eDie Grenzen des Wachstums\u201c. <\/strong><span style=\"font-size: revert;\">Damit sollte sich die Erkenntnis durchsetzen, dass in einem begrenzten Lebensraum unbegrenztes Wachstum nicht dauerhaft m\u00f6glich sein kann. \u00d6konomen und Politiker wollen das bis heute nicht wahrhaben, obwohl die NASA schon 1969 Bilder der Erde \u2013 von Mond aus gesehen \u2013 ver\u00f6ffentlichte, die jedem die Begrenztheit und Verletzlichkeit unseres Planeten anschaulich vor Augen f\u00fchren. (Vgl: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Globale_Umweltver\u00e4nderungen_und_Zukunftsszenarien).\u00a0<br \/><\/span>Auch wurde vom Club of Rome schon damals davor gewarnt, dass m\u00f6glicherweise das Wachstum nicht durch Rohstoffknappheit, sondern durch Umweltzerst\u00f6rung gebremst w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>* 1975 folgte der Bestseller \u201eEin Planet wird gepl\u00fcndert\u201c von Herbert Gruhl<\/strong>, den ich noch pers\u00f6nlich kannte. <br \/>Der Bundestagsabgeordnete der CDU, Dr. Herbert Gruhl (1891-1983), wurde vom Bundeskanzler Helmut Kohl abgelehnt. So verlie\u00df Gruhl die CDU und wurde 1978 zum Gr\u00fcnder der gr\u00fcnen Bewegung in Deutschland, die zun\u00e4chst als \u201eGr\u00fcne Aktion Zukunft\u201c (GAZ) auftrat.\u00a0<br \/>Ein Kanzler mit Weitblick h\u00e4tte Herbert Gruhl zum Umweltminister ernannt und den begabten Redner mit einem bescheidenen Budget durch die Lande reisen und Vortr\u00e4ge halten lassen. Dann w\u00e4re die CDU die modernste Partei geworden und \u201eDie Gr\u00fcnen\u201c g\u00e4be es nicht.\u00a0<br \/>Nach seiner Wiederwahl sprach Kohl dann 1987 vom Umweltschutz als &#8222;Staatsziel&#8220;, und 1994 wurde der Umweltschutz ins Grundgesetz aufgenommen. (Artikel 20a). Doch in die Praxis umgesetzt wurde lange nichts.<\/p>\n<p><strong>* &#8222;Global 2000&#8220;, <\/strong>der von<strong> US-Pr\u00e4sident Carter <\/strong>in Auftrag gegebene<strong> &#8222;Bericht an den Pr\u00e4sidenten&#8220;<\/strong> zu den im 21. Jahrhundert zu erwartenden Problemen, erschien <strong>1980<\/strong>. <br \/>Bei Pr\u00e4sident Reagan landete er\u00a0 &#8211; wohl ungelesen &#8211; im Papierkorb.<\/p>\n<p><strong>* 1984 <\/strong>konnte man in<strong> \u201eDer Spiegel\u201c <\/strong>vom 13. 8. <strong>\u201eDie m\u00f6rderischen Folgen des Mitleids\u201c <\/strong>von <strong>Hoimar von Ditfurth<\/strong> (1921-1989) lesen. (Im Internet abrufbar, https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/die-moerderische-konsequenz-des-mitleids-a-ecbe994a-0002-0001-0000-000013508565). Eine ersch\u00fctternde Abrechnung mit unserem Weltretter-Ego und den entsprechenden NGOs.<\/p>\n<p>\u00a0* Viele weitere Berichte zeigten und zeigen, dass die <strong>\u201eEntwicklungshilfe\u201c<\/strong> meist wirkungslos bleibt oder gar sch\u00e4dlich ist. Ein paar kleine Erfolge werden gro\u00df herausgestellt und die gro\u00dfen Katastrophen (z. B. die Debakel in Afghanistan und in der Sahel-Zone) verharmlost.<\/p>\n<p>Niemand will h\u00f6ren, dass man nur dann erfolgreich helfen kann, wenn die Bev\u00f6lkerung des notleidenden Landes selbst entschlossen an Verbesserungen arbeitet und sich nicht als unschuldiges Opfer versteht, das passiv abwartend auf die ihm zustehende Hilfe rechnen darf.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg gab man Afrika bessere Entwicklungschancen als den vom Krieg schwer heimgesuchten ostasiatischen L\u00e4ndern. Afrika war damals mit einer Bev\u00f6lkerung von 200 Millionen d\u00fcnn besiedelt (derzeit hat allein Nigeria fast 210 Millionen) und verf\u00fcgte \u00fcber so gut wie alle wichtigen Rohstoffe.<\/p>\n<p>Das dichtbesiedelte S\u00fcdkorea \u2013 als Beispiel f\u00fcr Ostasien \u2013 war nach dem Koreakrieg (1953) weitgehend zerst\u00f6rt. Es war das \u00e4rmste Land Asiens und hatte so gut wie keine Rohstoffe. Mit seiner intelligenten und flei\u00dfigen Bev\u00f6lkerung schaffte es durch harte Arbeit schon in den 80er Jahren, mit damals 40 Millionen Einwohnern, den Aufstieg zum zehntgr\u00f6\u00dften Industrieland. Im Verlauf mehrerer, l\u00e4ngerer Aufenthalte als technischer Berater konnte ich pers\u00f6nlich dieses eindrucksvolle Wachstum hautnah erfahren.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel f\u00fcr S\u00fcdostasien bietet Singapur. Bei seiner Unabh\u00e4ngigkeit im Jahr 1963 lag es auf dem Niveau von Ghana. Allerdings verf\u00fcgte Singapur, anders als Ghana, \u00fcber keinerlei wichtige Rohstoffe. Heute ist Singapur eines der reichsten L\u00e4nder der Welt!\u00a0<\/p>\n<p><strong>* 1985 erscheint &#8222;Das Heerlager der Heiligen&#8220; von Jean Raspail.<br \/><\/strong>Die deutsche \u00dcbersetzung eines 1973 in Frankreich erschienenen Bestsellers, der, in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt, Millionen-Auflagen erreicht. Hier wird in\u00a0 einem fiktiven Roman geschildert, wie Fl\u00fcchtlinge aus Indien Europa \u00fcberfluten und dieses dauerhaft von Grund auf ver\u00e4ndern.\u00a0<br \/>Auch viele seri\u00f6se Warnungen vor zu erwartenden B\u00fcrgerkriegs-, Klima- und Wirtschafts-Fl\u00fcchtlingen werden von der Politik ignoriert, so dass der Fl\u00fcchtlingsstrom von 2015 &#8222;v\u00f6llig \u00fcberraschend&#8220; ein in keiner Weise darauf vorbereitetes Europa heimsucht. Auch scheint kein Politiker zu wissen, dass 1 Million Asylanten 250.000 Wohnungen zus\u00e4tzlich brauchen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>* Neuerdings steht im Vordergrund die Vermeidung von \u201eFluchtursachen\u201c:<\/strong> <br \/>Arbeitslosigkeit, Armut, Bodenzerst\u00f6rung, B\u00fcrgerkrieg, D\u00fcrre, Entwaldung, religi\u00f6ser Fanatismus, Gewalt, Jugendarbeitslosigkeit, Klimawandel, Korruption, Kriege, (organisierte) Kriminalit\u00e4t, Naturkatastrophen, schlechte Regierungen, Terrorismus, \u00dcberv\u00f6lkerung, Unterdr\u00fcckung, Wassermangel, usw. Von Handelshemmnissen, Subventionen, Z\u00f6llen nicht zu reden, die unterentwickelten L\u00e4ndern zu schaffen machen.\u00a0<br \/>Wer will diese vielf\u00e4ltigen Verwerfungen in vielen L\u00e4ndern auf welche Weise abschaffen?<\/p>\n<p>Zum Beispiel in Afrika, mit einer Bev\u00f6lkerung von 1,3 Milliarden Menschen, die sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln wird und bis 2100 vier Milliarden erreichen kann? Durch den angedachten \u201eMarshallplan f\u00fcr Afrika\u201c?<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[v]\u00a0<\/a><br \/>Wer in der, z. B. in Teilen Afrikas, l\u00e4gst unkontrollierbar gewordenen Bev\u00f6lkerungsexplosion die wichtigste Ursache f\u00fcr \u00f6kologische, \u00f6konomische und politische Katastrophen sieht, wird als Rassist beschimpft.\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p>Nach &#8222;The Pioneer Briefing&#8220; vom 19. 12. 2023 erkl\u00e4rt sich das afrikanische Dilemma (neben den vielen Putschen und B\u00fcrgerkriegen) in Kurzfassung folgenderma\u00dfen:<br \/>* Das Wirtschafswachstum stagniert\u00a0<br \/>* Die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst schneller als die Wirtschaft und\u00a0 das Einkommen pro Kopf sinkt <br \/>* Verbreitete Korruption, durch die z. B. die Bodensch\u00e4tze nicht der eigenen Wirtschaft zugute kommen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Aber bei Politikern kommen unbequeme Fakten selten an, w\u00e4hrend haltlose Illusionen flei\u00dfig gepflegt werden.<\/p>\n<p><strong>* Von der \u201e\u00dcberlastung der Erde\u201c<\/strong> kann man seit Jahrzehnten h\u00f6ren. Etwa seit 1998 hat die \u201eWissenschaft von der Tragf\u00e4higkeit der Erde\u201c den Namen <em>Pherologie <\/em>(von<em> pherein<\/em> = tragen)<em>. <br \/><\/em><span style=\"font-size: revert;\">Eine der ersten deutschsprachigen Arbeiten dazu ver\u00f6ffentlichte der mir noch pers\u00f6nlich bekannte Dr. Wolfram Ziegler (1925-2013) im Jahr 1979.<\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[vi]<\/a><\/p>\n<p>Allgemein bekannt sind heute der (viel zu hohe) \u201e\u00d6kologische Fu\u00dfabdruck\u201c und der \u201eOvershoot Day\u201c. (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/ein-vernichtender-fusabdruck\/\">&#8222;Ein vernichtender Fu\u00dfabdruck&#8220;<\/a> unter &#8222;\u00d6kologie&#8220;).\u00a0<br \/>Letzterer sagt, an welchem Tag des Jahres wir alles verbraucht haben, was die Erde in einem Jahr produzieren kann. 2019 war dieser \u201eWelt\u00fcberlastungstag\u201c am 29. Juli, f\u00fcr Deutschland allein am 3. Mai. Den Rest des Jahres leben wir demnach von der Substanz. Oder: Die Weltbev\u00f6lkerung verbraucht derzeit durchschnittlich das 1,75-fache dessen, was die Erde uns zur Verf\u00fcgung stellen kann. Um alle Erdbewohner mit dem Wohlstand der USA zu begl\u00fccken, w\u00e4ren rechnerisch f\u00fcnf Erden erforderlich. (wikipedia). Doch das scheint in der internationalen Politik niemand zu interessieren.<\/p>\n<p>Anschaulich wird diese \u00dcberlastung der Natur durch die Feststellung, dass die Biomasse der landlebenden S\u00e4ugetiere zu 66 % aus Nutztieren und zu 30 % aus Menschen besteht. Wie lange kann es, bei weiterem Wachstum der Menschheit, \u00fcberhaupt noch Platz f\u00fcr Wildtiere geben? (https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biomasse).<\/p>\n<p>Warum h\u00f6rt hier keiner auf die Wissenschaft, die doch beim angeblich menschengemachten Klimawandel so wichtig zu nehmen ist? Liegt es an der Interessenlage des Gro\u00dfkapitals?<\/p>\n<p><strong>* Unz\u00e4hlige weitere Publikationen und Informationen<\/strong> zum Thema Umwelt wurden verbreitet, sodass heute das Wort \u201e\u00d6kologie\u201c in aller Munde ist. L\u00e4ngst gibt es zaghafte, oft wirkungslose Ans\u00e4tze f\u00fcr den Umwelt- und Naturschutz, meist von Au\u00dfenseitern initiiert und von Politikern nur z\u00f6gerlich umgesetzt.<\/p>\n<p>Nach wie vor leiden die \u00d6kosysteme, die lebenserhaltenden nat\u00fcrlichen Kreisl\u00e4ufe des \u201eRaumschiffs Erde\u201c, unter einem doppelten Wachstum, unter dem sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zusammenbrechen m\u00fcssen: Die Weltbev\u00f6lkerung w\u00e4chst zwar nur noch linear (nicht mehr exponentiell), doch der Verbrauch pro Kopf w\u00e4chst nach wie vor exponentiell. Diesem doppelten Wachstumsdruck kann die Natur nicht dauerhaft standhalten. Denn Wirtschaftswachstum ohne zus\u00e4tzliche Umweltbelastungen hat es bisher noch nie gegeben. Wird es in der Zukunft naturschonendes Wachstum geben k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen<strong> \u00f6kologischen Probleme<\/strong> waren wohl f\u00fcr die Meisten, darunter viele Politiker, zu kompliziert, und man wollte davon nichts h\u00f6ren. (Ich selbst hielt in den 80er Jahren \u00d6kologie-Vorlesungen an einer Fachhochschule).<\/p>\n<p>Dann wurde ein &#8222;Ein-Punkt-Problem&#8220; entdeckt und propagandistisch gro\u00df herausgestellt: Der menschengemachte Klimawandel durch Verbrennung von zu viel fossilem Kohlenstoff! (Vgl. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/eine-unbequeme-wahrheit\/\">Eine unbequeme Wahrheit&#8220; <\/a>unter &#8222;Buchbesprechungen&#8220;) Darauf konnte man sich st\u00fcrzen, dieser Gedanke war einfach und leicht vermittelbar; aber ist er auch zutreffend?\u00a0<br \/>Es gibt Zweifel, die allerdings der heutigen Meinung der Massenmedien widersprechen und &#8222;politisch nicht korrekt&#8220; sind; denn die Verringerung bzw. Vermeidung der Emission von Kohlenstoffdioxid aus fossilen Brennstoffen wurde f\u00fcr Natursch\u00fctzer zur neuen Ideologie, f\u00fcr Politiker ein Staatsziel, f\u00fcr die Wirtschaft ein Gesch\u00e4ftsmodell, und f\u00fcr den Fiskus die Besteuerung von Kohlenstoffdioxid eine neue Einnahmequelle. Nun sind speziell wir Deutschen aufgerufen, der Welt als Vorbild zu dienen![vii]<\/p>\n<p><strong>* Seit kurzem sollen 82 Millionen in Deutschland Lebende<\/strong> (1,1 % der Weltbev\u00f6lkerung, die\u00a0 als Industrieland 2020 f\u00fcr 2,4 % des von Menschen erzeugten CO<sub>2 <\/sub>verantwortlich waren), als Vorbild f\u00fcr den Rest der Welt, den Klimawandel aufhalten. Mit Investitionen von vielen hundert Milliarden Euro will man die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff beenden und auf Kernenergie verzichten.<br \/>Im g\u00fcnstigsten Fall wird durch diesen gigantischen Aufwand die Erw\u00e4rmung der Erde um wenige hundertstel Grad vermindert, aber unsere Wirtschaft m\u00f6glicherweise in eine schwere Krise gest\u00fcrzt. Wer von den restlichen 98,9 % der Weltbev\u00f6lkerung wird uns auf diesem riskanten Weg folgen?[viii]<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>Dazu ein paar Zahlen<\/em>\u00a0(www.Klimafakten.de):<br \/><strong>Kohlenstoffdioxidemissionen in Gigatonnen pro Jahr: <\/strong><br \/>(1) Nat\u00fcrliche: 750 (ohne Vulkane, die nur 1 % ausmachen sollen, immerhin fast das Zehnfache von Deutschland).<br \/>(2) Von Menschen: 33 entspricht 4,4 % von (1).<br \/>(3) Deutschland: 0,805 entspricht 2,4 % von (2) oder 0,107 % von (1).<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Derzeit (Januar 2020) sind weltweit \u00fcber 1.000 Kohlekraftwerke im Bau oder im Genehmigungsprozess. Die in Deutschland m\u00f6glichen Einsparungen werden allein schon vom Mehrverbrauch in China\u00a0 \u00fcbertroffen (www.erneuerbareenergien.de), das als &#8222;Entwicklungsland&#8220;\u00a0 seinen Verbrauch von fossilen Brennstoffen noch steigern will und sich vorerst nicht zu Einsparungen verpflichtet f\u00fchlt.\u00a0<br \/>Fazit: <strong>Klimaschutz gibt es weltweit oder gar nicht! <br \/><\/strong>(Vgl. https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nyZmk968TF0).<\/p>\n<p><strong>* Mein Buch \u201eDie Apokalypse als Hoffnung\u201c<\/strong> erschien 1984 bei Droemer-Knaur. <br \/>Hier wird eine der \u00e4ltesten und verbreitetsten religi\u00f6sen Ideen, die \u201eApokalypse der Religionen\u201c, einer neuen, h\u00f6chst dramatischen Bedrohung unserer Welt, der \u201eApokalypse der \u00d6kologen\u201c gegen\u00fcbergestellt.[ix]<br \/><span style=\"font-size: revert;\">Die \u201eApokalypse der Religionen\u201c wird seit drei Jahrtausenden erwartet<\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[x]<\/a><span style=\"font-size: revert;\">. Ob sie kommen kann oder kommen wird, ist Glaubenssache.\u00a0<br \/><\/span>Die \u201eApokalypse der \u00d6kologen\u201c\u00a0 &#8211; der Zusammenbruch der Naturkreisl\u00e4ufe &#8211;\u00a0 steht uns mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in der Mitte des 21. Jahrhunderts bevor, sofern sie nicht doch noch abgewendet werden kann durch unvorhersehbare Ereignisse (neue Technologien, bislang unbekannte Energiequellen, sonstige \u00fcberraschende Wendungen<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[xi]<\/a>), aber kaum durch politische Entscheidungen. <br \/><span style=\"font-size: revert;\">Vielleicht sind auch die beiden Apokalypsen identisch, ohne dass uns das bewusst wird?<\/span><\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/fruhe-warnungen-vor-der-degradierung-des-humus-und-vor-berlust-von-boden\/\">&#8222;Fr\u00fche Warnungen vor der Degradierung des Humus und vor Verlust von Boden&#8220;<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/wie-sehr-wir-unsere-erde-uberlasten-2\/\">&#8222;Wie sehr wir unsere Erde \u00fcberlasten&#8220;<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/der-kampf-um-das-blaue-lebenselixier\/\">&#8222;Der Kampf\u00a0 um das blaue Lebenselixier&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/kommen-die-apokalyptischen-reiter\/\">&#8222;Kommen die apokalyptischen Reiter?&#8220;<\/a>, alle unter &#8222;\u00d6kologie&#8220;, sowie <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/gaias-rache\/\">&#8222;Gaias Rache&#8220;,<\/a>\u00a0&#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/zehn-milliarden-von-stephen-emmott\/\">Zehn Milliarden<\/a>&#8222;, &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/zwischen-erde-und-himmel\/\">Zwischen Erde und Himmel<\/a>&#8220; unter &#8222;Buchbesprechungen&#8220; und in &#8222;Kurz, knapp, kurios&#8220; auf Seite 468 &#8222;Eile ist vom Teufel&#8220;. Bei der \u00fcberst\u00fcrzten Energiewende sind wir auf bestem Wege, in die hier beschriebene &#8222;kritische\u00a0 Mutationsgeschwindigkeit&#8220; zu laufen.\u00a0<br \/>Und \u00fcbersehen Sie nicht die wichtigen <strong>Endnoten<\/strong> und die <strong>Nachtr\u00e4ge I &#8211; VI.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Endnoten:<\/strong><br \/><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> Das <strong>EIKE<\/strong> (Europ\u00e4isches Institut f\u00fcr Klima und Energie) bestreitet in einer Reihe von Vortr\u00e4gen entschieden, dass die Klima\u00e4nderung durch Verbrennung von fossilem Kohlenstoff menschengemacht sei. Das als \u201eKlimarat\u201c von der Politik anerkannte <strong>IPCC<\/strong> (Intergovernmental Panel on Climate Change) musste sich schwere Angriffe auf seine Glaubw\u00fcrdigkeit gefallen und sogar F\u00e4lschungen vorwerfen lassen. Vgl. Internet, z. B. https:\/\/www.economy4mankind.org\/klima-co2-sonne\/ sowie https:\/\/jean-puetz.net\/buergerbetrug-zur-notwendigen-klimarettung-und-abhilfe-mit-einem-vorwort-von-jean-puetz und https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9QV_pHAnw6I&amp;t=234s.\u00a0<br \/>Manche sprechen gar von einer pseudowissenschaftlichen, vors\u00e4tzlichen Fehlinformation: (Vgl.: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oB4sevIG8XU).<br \/>Kontroverse Diskussionen zu diesem wichtigen Thema finden in den \u00f6ffentlichen Medien kaum noch statt, und wer an der Urs\u00e4chlichkeit von menschengemachtem Kohlenstoffdioxid f\u00fcr die globale Erw\u00e4rmung zweifelt, wird als &#8222;Klimaleugner&#8220; mundtot gemacht. Aus der rein sachlichen, h\u00f6chst komplexen <strong>&#8222;Klimawissenschaft&#8220;<\/strong> ist eine von Vorurteilen belastet <strong>&#8222;Klimapolitik&#8220;<\/strong> geworden. (https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ffFUfAHPLzA).\u00a0\u00a0<br \/>Wie die \u00d6ffentlichkeit <strong>vors\u00e4tzlich fehlinformiert<\/strong> wird zeigt https:\/\/www.google.com\/search?q=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DffFUfAHPLzA&amp;oq=https%<br \/>Dass wir in einer <strong>&#8222;Zwischeneiszeit&#8220;<\/strong> leben und es vor Jahrtausenden ohne menschlichen Einfluss weit w\u00e4rmere Perioden gab, wird ungern geh\u00f6rt.\u00a0 (Vgl.:weltderphysik.de\/gebiet\/erde\/news\/2016\/temperaturkurve-des-erdklimas-ueber-zwei-millionen-jahre\/#:~:text=Temperaturkurve%20des%20Erdklimas%20\u00fcber%20zwei%20Millionen%20Ja).\u00a0<br \/>https:\/\/twitter.com\/CO2Coalition\/status\/1658834765141913600\u00a0<br \/>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g1m3Dpim5aU (Gantefoer).\u00a0<br \/>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ffFUfAHPLzA (Vahrenholt)\u00a0<br \/>Figure B1. Global air temperatures (HadCRUT3)<br \/>[ii] Von der<strong> EU<\/strong> kommt ein h\u00f6chst ambitioniertes Programm, dessen Konsequenzen den wenigsten EU B\u00fcrgern bewusst sind (vgl. https:\/\/unbesorgt.de\/warten-auf-wunder-oder-wie-die-eu-kubanisiert-werden-soll\/ und https:\/\/www.klonovsky.de\/2021\/07\/das-wort-zum-sonntag\/).\u00a0<br \/>Wie durch diese Klimapolitik die Europ\u00e4ische und die Deutsche Wirtschaft gegen\u00fcber der restlichen Welt zur\u00fcckbleiben, schildert &#8222;The Pioneer Briefing&#8220; vom 3. 7. 2024 &#8222;Warum Europa absteigt&#8220;.\u00a0<br \/><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[iii]<\/a> \u00dcber Gefahren der <strong>Kernenergie<\/strong> wurde damals in einschl\u00e4gigen Vorlesungen nicht gesprochen. Daf\u00fcr versprachen die Kernenergie-Bef\u00fcrworter billigen Atomstrom im \u00dcberfluss. Edward Teller (1908-2003), der &#8222;Vater der Wasserstoffbombe&#8220;, meinte sogar, dass der Atomstrom so billig w\u00fcrde, dass man auf den Stromz\u00e4hler verzichten k\u00f6nne und nur eine Anschlussgeb\u00fchr verlangen m\u00fcsse. Und die heute l\u00e4ngst als klimasch\u00e4dlich verbotenen FCKWs galten als ideale K\u00fchlmittel.<br \/><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iv]<\/a> Es gab Vorl\u00e4ufer, z. B. das wenig bekannte Buch \u201eDie Erde r\u00e4cht sich\u201c von William Vogt (Nest-Verlag, N\u00fcrnberg, 1950), oder<br \/>Annie France-Harrar \u201eDie letzte Chance f\u00fcr eine Zukunft ohne Not\u201c, Bayerischer Landwirtschaftsverlag, M\u00fcnchen, 1950.<br \/>Das bef\u00fcrchtete Vogelsterben wird sp\u00e4testens seit 2019 sichtbar, vielleicht bedingt durch das Insektensterben.<br \/><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[v]<\/a> Die in Sambia geborene bekannte \u00d6konomin Dambisa Moyo schrieb in der Preu\u00dfischen allgemeinen Zeitung vom 21.11.2017: \u201e\u2026im Zeitraum der letzten 50 Jahre [wurde] <strong>\u00fcber eine Billion Dollar<\/strong> als Hilfsleistungen f\u00fcr Afrika \u00fcberwiesen.\u201c &#8230;\u201eDoch geht es den Afrikanern durch die mehr als eine Billion Dollar tats\u00e4chlich besser?\u201c Sie pl\u00e4diert f\u00fcr einen schrittweisen Ausstieg aus dem bisherigen System. In ihrem Bestseller &#8222;Dead aid: why aid is not working and how there is another way for Africa&#8220; f\u00fchrt sie ihre Gedanken weiter aus.\u00a0<br \/>&#8222;Deutschland erhielt [durch den Marshallplan] 2,5 % des damaligen, durch den Krieg niedrigen BIP. In den 1990er Jahren erhielt Afrika s\u00fcdlich der Sahara Entwicklungshilfe von <strong>mehr als 12 % des BIP.&#8220;<\/strong> (Asfa-Wassen Asserate &#8222;Die neue V\u00f6lkerwanderung&#8220;, Propyl\u00e4en, S. 179).\u00a0<br \/>Nach ARTE &#8222;Geschehen neu gesehen &#8211; Pr\u00e4sident Trumans kalter Krieg&#8220; (2023) erhielt Europa durch den Marschallplan insgesamt 170 Milliarden Dollar nach heutigem Wert. Zum gro\u00dfen Teil Waren aus den USA.<br \/>Hinzu kommt in <strong>Schwarzafrika<\/strong> die &#8211; f\u00fcr Europ\u00e4er schwer verst\u00e4ndliche &#8211; Behinderung der Entwicklung durch <strong>schwarze Magie<\/strong>. In der Besprechung des Buches &#8222;Die \u00d6konomie der Hexerei oder warum es in Afrika keine Wolkenkratzer gibt&#8220; von David Signer hei\u00dft es bei Amazon: &#8222;Die Vorstellung, dass jemand einen anderen allein kraft seiner negativen Gedanken verhexen, das hei\u00dft krank machen oder sogar t\u00f6ten kann, existiert fast durchgehend in Schwarzafrika. Dass Hexen vor allem durch ihren Neid motiviert seien und mit Vorliebe Erfolgreiche &#8222;fressen&#8220;, wurde oft festgestellt. Wird Ehrgeiz aber solcherart eingesch\u00fcchtert, bleiben einem potenziellen Aufsteiger blo\u00df noch drei M\u00f6glichkeiten: Er verzichtet zugunsten der Unauff\u00e4lligkeit auf seine Ambitionen, er verteilt das Erworbene unaufh\u00f6rlich (und wird es so kaum zu \u00f6konomischem Wachstum bringen) oder verl\u00e4sst seine Heimat und sch\u00fctzt sich gegen die Neider durch Feticheure und Opfergaben. David Signer ist dem Treiben der Hexerei in Jahren der Feldforschung in Westafrika nahegekommen; in engem Kontakt mit Heilern ist er zur Einsicht gelangt, dass die Hexerei im sozialen, \u00f6konomischen und politischen System eine h\u00f6chst normative, konservative Funktion \u00fcbernimmt, die die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft effektiv verhindert.&#8220;<br \/><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[vi]<\/a> Ziegler, W.: \u201eAnsatz zur Analyse der durch technisch-zivilisierte Gesellschaften verursachten Belastung von \u00d6kosystemen. \u2013 Diss. 1979, in Bayer. Landwirtschaftliches Jahrbuch, Heft 8\/1979,\u00a0 S. 899 &#8211; 948.\u00a0<br \/>[vii] Das<strong> \u00d6kosystem<\/strong> unserer Erde ist ein hochkomplexes, vernetztes System, in dem kaum eine Ma\u00dfnahme ohne Nebenwirkungen bleibt. Es ist sicher nicht falsch, die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff zur\u00fcckzufahren, doch erfordert die dadurch notwendige &#8222;Energiewende&#8220; gewaltige Mengen wertvoller und seltener Rohstoffe, die mit immer h\u00f6herem Energieeinsatz und gro\u00dfen Umweltbelastungen gewonnen werden m\u00fcssen. Laut Energieagentur (IEA) wird sich der weltweite Bedarf an an kritischen Rohstoffen wie Kupfer bis 2040 vervierfachen, beim Batteriemetall Lithium sogar um das 42-fache steigen. (Der Spiegel, Nr. 41\/2021. S. 10).<br \/>[viii] Ist hier <strong>Savonarola<\/strong> (1452-1498) mit seinem &#8222;Gottesstaat&#8220; das Vorbild: &#8222;Von Florenz aus sollte das Licht Gottes \u00fcber ganz Italien strahlen. Zuletzt w\u00fcrden sich sogar die Anh\u00e4nger Mohammeds bekehren, wenn nur Florenz den Anfang machte und seine Einwohner, als Vorbilder f\u00fcr die ganze Welt, nach den g\u00f6ttlichen Geboten lebten.&#8220; (Vgl. &#8222;Ein Renaissanceprophet im Wankelmut der Massen&#8220; in &#8222;Kurz, Knapp, Kurios&#8220; Seite 323). Heute wollen <strong>Deutschland<\/strong> bzw. die <strong>EU<\/strong> die gro\u00dfen Vorbilder f\u00fcr die ganze Welt sein, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nachfolgen wird!\u00a0\u00a0<br \/>Nach einer bei der COP 29 (11. &#8211; 22. 11. 2024 in Baku)\u00a0 ver\u00f6ffentlichten\u00a0 Statistik ist <strong>Deutschland<\/strong> keineswegs der von den Gr\u00fcnen angestrebte &#8222;Klima-Weltmeister&#8220;, sondern liegt nur auf Platz 16 von 67 L\u00e4ndern!\u00a0<br \/>[ix] Damals \u00e4u\u00dferte ich mich sehr kritisch zur <strong>Kernenergie<\/strong>. Doch das liegt fast 40 Jahre zur\u00fcck. Heute sollte man die neueren Entwicklungen nicht \u00fcbersehen. Leider hat bisher noch niemand einen dieser, als so aussichtsreich gepriesenen, Reaktoren gebaut und dessen Brauchbarkeit nachgewiesen. Zudem bleibt die Entsorgung atomarer Abf\u00e4lle in Deutschland nach wie vor ungel\u00f6st.<a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\"><\/a><br \/>[x] Die erste Ank\u00fcndigung eines <strong>Weltgerichtes<\/strong> stammt von Zarathustra aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. (<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/ein-persischer-wahrheitsbringer\/\">&#8222;Ein persischer Wahrheitsbringer&#8220;<\/a>).<br \/><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[xi]<\/a> Optimisten sind der Meinung, dass wir mit Sonnenenergie aus Wasser, Kohlenstoffdioxid und Stickstoff fast grenzenlose Mengen von Nahrungsmitteln produzieren k\u00f6nnten. Auf Nahrungspflanzen und Nutztiere k\u00f6nnten wir dann verzichten. Sollte es durch die Klima\u00e4nderung zu hei\u00df werden, k\u00f6nnten wir uns in klimatisierte St\u00e4dte zur\u00fcckziehen. Energie liefert die Sonne ja f\u00fcr alle Anspr\u00fcche genug! (Nicht viel mehr als 1 % der Sonneneinstrahlung auf die Erde wird f\u00fcr die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Produktion verbraucht, f\u00fcr die Photosynthese der Pflanzen. Der Rest steht uns theoretisch zur Verf\u00fcgung.)<br \/>[xii] Eine breitere Darstellung der Fehlentwicklungen unserer Zivilisation findet sich in Siegfried Hagl, &#8222;Die Kluft zwischen Wissenschaft und Wahrheit&#8220;, Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart, 1986.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Nachtrag I zur Energiewende<\/strong><\/p>\n\n\n<p>In Deutschland ist die <strong>Energiewende<\/strong> aus ideologischen Pr\u00e4missen so gut wie entschieden.  Ernsthafte Diskussionen \u00fcber die Notwendigkeit der Energiewende gibt es in der Politik nicht mehr. Es geht nur noch um die Geschwindigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Kern*)- und Kohle-Kraftwerke sollen in Deutschland bis 2030 abgeschaltet werden. Bis <strong>2050<\/strong> will Deutschland <strong>klimaneutral<\/strong> sein. Zu dieser &#8222;Klimaneutralit\u00e4t&#8220; wird wohl auch &#8222;Carbon-Capture&#8220; n\u00f6tig werden: Die umstrittene (und teure) Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Kavernen unter der Erdoberfl\u00e4che oder unter dem Meer.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die <strong>Pl\u00e4ne<\/strong> der Bundesregierung mit ma\u00dfgeblicher &#8222;gr\u00fcner Beteiligung&#8220; sind weit <strong>von der Realit\u00e4t entfernt!<\/strong> <br>Vgl. The Pioneer Briefing vom: <br>* 12. 11. 2022: <strong>&#8222;Der gr\u00fcne Selbstbetrug&#8220;<\/strong>. <br>* 19. 11. 2022: <strong>&#8222;Was wir hier machen ist Harakiri&#8220; <\/strong>von Hans Werner Sinn; <br>* 12. 12. 2022: <strong>&#8222;Politik als Posing: Das riskante Spiel der Klimahochstapler&#8220;<\/strong>. <br> * 10. 2. 23: <strong>&#8222;L\u00fctzerath: Symbol gr\u00fcner Illusionskunst&#8220;<\/strong>. <br>* 7. 7. 2023: <strong>&#8222;Deutscher Potcast-Preis f\u00fcr The Pioneer&#8220;<\/strong>: In fast allen L\u00e4ndern (au\u00dfer der EU und der USA) nimmt der Konsum von fossilen Brennstoffen zu, und die CO<sub>2<\/sub>-Emmissionen steigen drastisch an.  <br>* 13. 9. 2023: <strong>&#8222;Fata Morgana: Der Traum vom Ende des \u00d6l-Zeitaltrs&#8220;<\/strong>: Der weltweite Aussto\u00df von Treibhausgasen wird bis weit \u00fcber 2030 hinaus eher ansteigen als zur\u00fcckgehen. <br>* 5. 12. 2023: <strong>&#8222;Die drei Lebensl\u00fcgen der gr\u00fcnen Klimapolitik&#8220;: <\/strong>Hier wird gezeigt, dass derzeit (Winter 2023) die <strong>deutsche Energiewende<\/strong> ein Fiasko ist. Die Einsparziele werden &#8211; besonders im Winter &#8211; weit verfehlt, und Deutschland ist auf bestem Weg, zu einer Lachnummer zu verkommen. <br>* 26. 1. 2024: <strong>&#8222;Habecks Energiepolitik: Au\u00dfen gr\u00fcn, innen braun&#8220;<\/strong>: Als Kosten f\u00fcr die Energiewende bis 2045 werden 1.11o Milliarden EUR genannt, die in keiner Weise gedeckt sind. Das<strong> theoretische deutsche<\/strong> <strong>Einspar-Potential von Kohlenstoffdioxid<\/strong>, zu solchen dramatischen Kosten und gro\u00dfen Nachteilen f\u00fcr die Wirtschaft und den Wohlstand, ist dazu im Welt-Vergleich nur <strong>l\u00e4cherlich<\/strong>! <br>* 8. 2. 2024: <strong>&#8222;Robert Habeck: Bundesrechnungshof rechnet ab&#8220;:  <\/strong>Ein Sondergutachten des Bundesrechnungshofes zeigt <strong>katastrophale<\/strong> <strong>Ergebnisse<\/strong> f\u00fcr den Stand der Energiewende und <strong>erschreckende Kosten<\/strong>. Man fragt sich, ob sich in unserer Regierung niemand mit \u00f6konomischem und technischem Sachversstand befindet! <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Physik John F. Clausen im Juli 2023:<\/strong> <br>&#8222;Meiner Meinung nach gibt es keine echte Klimakrise. Es besteht jedoch ein sehr reales Problem darin, der gro\u00dfen Weltbev\u00f6lkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten, und es besteht eine damit verbundene Energiekrise. Letzteres wird durch eine meiner Meinung nach falsche Klimawissenschaft noch unn\u00f6tig versch\u00e4rft.&#8220;<br>(Die Weltwoche). <br>Nach Clausen werden im Programm der IPPC die Wolken nicht ber\u00fccksichtigt. <br>So ist laut<strong> Deutschem Wetterdienst<\/strong> die Sonnenscheindauer in Deutschland gestiegen. Das d\u00fcrfte sich auf das Klima auswirken.<br>1961-1990: mittlere Sonnenscheindauer: 1544 Stunden\/Jahr<br>1991-2020: mittlere Sonnenscheindauer: 1665 Stunden\/Jahr.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Epoche der <strong>thermischen Kraftmaschinen<\/strong> geht in Deutschland wohl zu Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Im S<strong>tra\u00dfenverkehr<\/strong> scheint die letzte Stunde der Verbrenner schon eingel\u00e4utet und in der Politik gilt das Elektroauto als die Zukunft. Hoffentlich keine teure Fehlentscheidung! <br>Wie steht es mit den n\u00f6tigen Ladestationen? Ist das letzte Wort schon gesprochen, oder sind Verbrenner mit &#8222;Gr\u00fcnen Kohlenwasserstoffen&#8220; doch die bessere L\u00f6sung? <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die <strong>\u201egr\u00fcnen\u201c Antriebe<\/strong> von Baumaschinen, Erntemaschinen, Flugzeugen, Hubschraubern, Lastwagen, Traktoren, Schiffen usw. sind noch zu finden. <br>Hier bieten sich als Energietr\u00e4ger Wasserstoff bei 700 Bar, Fl\u00fcssigwasserstoff, &#8222;gr\u00fcnes&#8220; Methan, weitere &#8222;gr\u00fcne&#8220; Kohlenwasserstoffe wie &#8222;gr\u00fcnes&#8220; Methanol**), &#8222;gr\u00fcnes&#8220; Benzin, Diesel oder Kerosin an; als Kraftmaschinen Brennstoffzelle + Elektromotor, Kolbenmotor, Gasturbine. Derzeit sind angeblich auch vielversprechende Weiterentwicklungen von Akkumulatoren im Gange. Welche L\u00f6sung ist die g\u00fcnstigste? <br>Diese ungl\u00fcckliche Situation wird versch\u00e4rft durch die hohen Energiepreise von 2022. Nun will man ganz schnell auf &#8222;gr\u00fcne&#8220; Energie umstellen. Es bleibt keine Zeit mehr, gr\u00fcndlich durchzurechnen und in Versuchen genau zu kl\u00e4ren, ob z. B. das Elektro-Auto mit vielen Ladestationen g\u00fcnstiger ist als &#8222;gr\u00fcnes&#8220; Methanol, Benzin oder Diesel, f\u00fcr die das Tankstellennetz vorhanden w\u00e4re. <br>Weltweit gibt es 1,4 Milliarden PKW, 99.000 Schiffe und 24.000 Flugzeuge, die nicht von jetzt auf gleich verschrotted und durch Alternativen ersetzt werden k\u00f6nnen.(The Pioneer Briefing vom 24.3.23). <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei wird in der Politik die <strong>CO<sub>2<\/sub>-Bilanz<\/strong> der einzelnen Verkehrsmittel auch noch oft falsch gerechnet, da nur auf den Antrieb geachtet und das Gesamtsystem, einschlie\u00dflich der Infrastruktur, vernachl\u00e4ssigt wird, was zu Fehlschl\u00fcssen f\u00fchren kann. (https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/co2-emissionen-die-diskussion-versachlichen).<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nach der \u00dcberzeugung von traumt\u00e4nzerischen Klimaaktivisten geht es um die Rettung der Erde, f\u00fcr die nichts zu teuer sein darf. Auch ein drastischer Wohlstandsverlust durch Deindustrialisierung bzw. Verringerung des Wirtschaftswachstums (&#8222;Degrowth&#8220;) wird in solchen Kreisen in Kauf genommen. <br>Deutschland kann allerdings zur Begrenzung der Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re nur einen minimalen Beitrag leisten, so dass die Kosten\/Nutzen-Rechnung d\u00fcster aussieht. Die entscheidenden Anstrengungen zur \u201eKlima-Rettung&#8220; m\u00fcssen andere erbringen, die sich hoffentlich dem &#8222;Vorbild Deutschland&#8220; anschlie\u00dfen? <\/p>\n\n\n\n<p>Die Entwicklungsl\u00e4nder werden weiterhin Kohle verbrennen und neue Kohlekraftwerke bauen, bis wir hoffentlich zeigen k\u00f6nnen, dass die Energiewende funktioniert. Dann d\u00fcrfen wir den Entwicklungsl\u00e4ndern unser know-how zur Verf\u00fcgung stellen und ihnen die Energiewende finanzieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie passt der Konflikt um die Gasfelder im Mittelmeer zwischen der EU (Griechenland, Frankreich, Zypern) und der T\u00fcrkei, sowie zwischen Israel und Libanon, oder auch der Wettlauf etlicher Staaten um die Kontrolle \u00fcber die arktischen \u00d6l- und Gasfelder zu dem Ziel, die Verbrennung von fossilem Kohlenstoff zu beenden?<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu Zahlen zum<strong> weltweiten CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df in %<\/strong> (Nach &#8222;The Pioneer&#8220; Hauptstadt Briefing vom 2.5.2021):  <br>China&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;27,2 <br>USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;14,6 <br>Indien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;6,8   <br>Russland&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;4,7   <br>Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;  3,3    <br>Deutschland&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;2,2    <br>Iran&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;  1,9   <br>Saudi-Arabien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; 1,8  <br>S\u00fcdkorea&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; 1,7                        <br>Restliche Welt&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;  34,2<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die <strong>Kosten der Energiewende<\/strong> in Deutschland \u2013 bis 2050 voraussichtlich weit \u00fcber 500 Milliarden***), im Extremfall sogar mehr als 3.000 Milliarden****) \u2013 wird wenig gesprochen. Diese Kosten fallen zus\u00e4tzlich zu den Ausgaben f\u00fcr Asylanten, die Corona-Krise und den Ukrainekrieg an. Die globale Erw\u00e4rmung wird sich dadurch nicht messbar verringern lassen. <br>Derzeit steigt der Aussto\u00df von menschengemachtem CO<sub>2<\/sub> &#8211; voraussichtlich mindesten bis 2050 &#8211; weltweit weiter an. (Steingarts Morning-Briefing vom 18.10.21.) <br>Der gr\u00f6\u00dfte Emittent von CO<sub>2<\/sub> (China) sieht sich als Entwicklungsland, das seinen <strong> <\/strong>CO<strong><sub>2<\/sub><\/strong> Aussto\u00df vorl\u00e4ufig noch steigern darf. <br>\u00dcber zu erwartende Kollateralsch\u00e4den der Energiewende wird nicht gerne gesprochen.*****).<br><strong>Fazit:<\/strong> Die &#8222;<strong>Energiewende<\/strong>&#8220; wird <strong>teuer<\/strong>, wahrscheinlich sogar <strong>sehr teuer<\/strong>! Der versprochene billige \u00d6ko-Strom bleibt vorerst eine Illusion. <br>Deutschland kann sich nur zu etwa 50 % selbst mit \u00d6ko-Energie versorgen. Der Rest muss importiert werden.<br>(Siehe Nachtrag VI.)<br><br><br>N\u00f6tiger w\u00e4ren <strong>Vorsorgema\u00dfnahmen<\/strong> f\u00fcr die unvermeidliche globale Erw\u00e4rmung wie Elementarschadenversicherungen f\u00fcr Geb\u00e4ude und Hausrat, verbesserte Fl\u00e4chenplanung, Wasserbauma\u00dfnahmen, usw.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoffentlich wird man nicht in wenigen Jahrzehnten bei der ideologiegetriebenen, unausgewogenen, wenig durchdachten und unzureichend erprobten deutschen Energiewende von einer <strong>grandiosen Fehlinvestition<\/strong> sprechen, die den Niedergang Deutschlands und Europas einleitete. (https:\/\/www.youtube.com\/watch?app=desktop&amp;v=9UFGj_wmXYs). <br>Warum die deutsche Energiewende nicht funktionieren kann, schildert Gerd Gantef\u00f6r in &#8222;Plan B f\u00fcr das Klima&#8220;, Westend Verlag, 2024.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn dann die Landschaft mit von Natursch\u00fctzern propagierten \u201eVogelschreddern\u201c zugestellt ist, alle D\u00e4cher mit Solarzellen bepflastert sind, und die Stromnetze aufwendig ausgebaut und erweitert wurden, bleiben aus heutiger Sicht noch ein paar offene Fragen:<\/p>\n\n\n\n<p>1) Wie teuer wird dann die Energie? Die Sonne scheint zwar umsonst und der Wind kostet nichts, aber die Anlagen, einschlie\u00dflich Backup (Speicher, Reserve-Kraftwerke usw.) m\u00fcssen amortisiert werden, bevor an preiswerte Energie zu denken ist.  Droht die &#8222;<strong>Greenflation<\/strong>&#8222;?******)<br>2) Was geschieht bei einer <strong>\u201eDunkelflaute\u201c<\/strong> wenn weder die Sonne scheint noch Wind weht?  Dann m\u00fcssen (mit Erdgas oder Wasserstoff betriebene?) Backup-Kraftwerke und volle Gas- und Stromspeicher bereitstehen, die im schlimmsten Fall f\u00fcr Monate (2014 dauerte eine Dunkelflute 3,5 Monate) den gesamten Strombedarf abdecken k\u00f6nnen. Franz\u00f6sische, tschechische, polnische (Atom-) Kraftwerke werden diese L\u00fccke nicht schlie\u00dfen k\u00f6nnen.<br>3) Um den Bedarf an das schwankende Angebot von Wind und Sonne besser anzugleichen, wollen \u201eDie Gr\u00fcnen\u201c den Verbrauchern eine <strong>\u201eangebotsorientierte Stromversorgung\u201c<\/strong>, vermutlich mit Abschaltungen, zumuten. Dann m\u00fcssten wir bei einer Dunkelflaute einen \u201eEnergie-lock-down\u201c in ungeheizten Wohnungen, bei Kerzenlicht, ohne Bade- und Waschm\u00f6glichkeit und ohne Mobilit\u00e4t verbringen, bei dem hoffentlich wenigstens die Wasserversorgung noch funktionieren w\u00fcrde. Von der voraussehbaren Reaktion der Industrie auf eine solche Zumutung will ich lieber nicht sprechen. <br>Die angedachten &#8222;<strong>Smart Grids<\/strong>&#8220; als L\u00f6sung scheinen mir ziemlich utopisch. Das w\u00e4ren &#8222;intelligente Stromnetze&#8220;, die Angebot und Nachfrage von Strom ausgleichen sollen. Das soll funktionieren, indem Erzeuger, Speicher (wom\u00f6glich auch die Akkus der Elektroautos) und Verbraucher direkt durch Informations- und Kommunikations-Technologien miteinander kommunizieren. (Und das in Deutschland, das in der Digitalisierung Entwicklungsl\u00e4ndern hinterherhinkt!). Ohne Backup-Kraftwerke wird es nicht gehen, und der gef\u00fcrchtete Netzzusammenbruch bleibt uns hoffentlich erspart. <br>4) Was geschieht bei strahlendem Sonnenschein und viel Wind mit dem \u00fcbersch\u00fcssigen \u201egr\u00fcnen Strom\u201c? Erzeugen wir damit Wasserstoff, Methan, Ammoniak (\u201epower to gas\u201c), fl\u00fcssige Kohlenwasserstoffe (\u201epower to liquid\u201c), oder k\u00f6nnen wir sonst wie speichern (siehe oben)? Die dazu n\u00f6tigen Anlagen m\u00fcssen noch gebaut werden. Der \u00fcbersch\u00fcssige Strom f\u00e4llt sehr ungleichm\u00e4\u00dfig an, die erforderlichen Anlagen werden unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df, und die zu erwartenden Wirkungsgrade sind schlecht. Technisch m\u00f6glich ist viel, aber die Kosten sind nicht zu vernachl\u00e4ssigen!   <br>5) Durch Geb\u00e4udeheizungen (W\u00e4rmepumpen) und die Elektromobilit\u00e4t wird sich der Stromverbrauch drastisch erh\u00f6hen. Ist das in der Ausbauplanung von Stromerzeugern und dem Leitungsnetz schon ber\u00fccksichtigt?*******)<br>Ausgerechnet in Deutschland, dem Land mit den h\u00f6chsten Strompreisen, will man schnell auf Elektroheizung (W\u00e4rmepumpen) umstellen. Der dazu n\u00f6tige Strom muss &#8211; besonders im Winter &#8211; vorerst noch zum gro\u00dfen Teil aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden. (Siehe oben &#8222;Die drei Lebensl\u00fcgen der gr\u00fcnen Klimapolitik&#8220;). <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Endnoten zu Nachtrag I:<\/strong> <\/em>  <br>*) Nach UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) sind Kernkraftwerke unverzichtbar. In der UNECE-Region sind derzeit in 15 L\u00e4ndern Kernkraftwerke im Bau (Erneuerbare Energien vom 19. 8. 21). Derzeit gibt es aussichtsreche Entwicklungen von Fl\u00fcssigsalz- bzw. Thorium-Reaktoren und Dual-Fluid-Reaktoren, die keinen Gau bef\u00fcrchten lassen und obendrein noch einen Teil der atomaren Abf\u00e4lle aufarbeiten k\u00f6nnen. F\u00fcr die Entsorgung der restlichen radioaktiven Abf\u00e4lle fehlen allerdings noch immer L\u00f6sungen.  <br>Zum Entsetzten der Gr\u00fcnen gilt in der EU der Atomstrom als sauber und nachhaltig. <br>**) &#8222;Gr\u00fcnes&#8220; Methanol w\u00e4re eine interessante L\u00f6sung. Es ist f\u00fcr Brennstoffzellen, Benzinmotoren (ohne gro\u00dfe Umbauten) und prinzipiell auch Dieselmotoren geeignet, gut lagerbar und transportierbar und kann \u00fcber das Tankstellennetz verteilt werden. (Roger Letsch: &#8222;Wie man durch staatliche Intervention eine Zukunftstechnologie versemmelt&#8220;, unbesorgt.de vom 9. 6. 2021). Allerdings hat Methanol mit Hi = 15,7 MJ\/l, 4,36 KWh\/l, 5,52 KWh\/kg  eine geringere Energiedichte als Benzin mit 31 MJ\/l.  <br>Nach ThePioneer vom 31.3.2022 entwickelt das Start-Up &#8222;C1&#8220; mit Quantenchemie ein neuartiges Verfahren einer &#8222;homogenen Katalyse&#8220; zur preiswerten Herstellung von  Methanol.    <br>***) https.www.weltwoche.ch: Essay der Woche: Energiewende: Das 4600-Milliarden-Fiasko \/ Die Weltwoche Ausgabe 20\/2019.   <br>****) Laut ifo Institut; www.ifo.de&gt;node. <br>Nach &#8222;The Pioneer Briefing&#8220; vom 10. 1. 2014 &#8222;Energiewende&#8220; ist bis 2045 mit 1.110 Milliarden EUR zu rechnen. Mehr als doppelt so viel wie der Bundeshaushalt 2024! <br>*****) Neuerdings wollen wir Erdgas aus den USA importieren, das durch Fracking gewonnen wurde. In Deutschland ist Fracking wegen seiner Gefahren f\u00fcr die Umwelt verboten. Interessieren sich Natursch\u00fctzer nur f\u00fcr die Umweltsch\u00e4den im eigenen Land? <br>Hoffentlich entsteht durch  Gewinnung, K\u00fchlung (Fl\u00fcssiggas (LNG) bei ca. -160\u00b0 C) und Transport mit dieselgetriebenen Gro\u00dftankern, die leer zur\u00fcckfahren m\u00fcssen, bis zur Verstromung des LNG am Ende nicht fast genau so viel Kohlenstoffdioxid wie bei der weit billigeren Verbrennung von Braunkohle? Hat das Jemand genau nachgerechnet? <br>******) Vgl. Christian Rieck &#8222;Wie lange k\u00f6nnen wir uns Strom und Gas noch leisten?&#8220; vom 14.3.2022, und https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=98aJvlqAys.<br>*******) Derzeitiger Stromverbrauch BRD: 580 TWh. Bis 2030 wird mit mindestens 645 bis 665 TWh gerechnet, aufgrund des zus\u00e4tzlichen Verbrauches von Elektromobilit\u00e4t und W\u00e4rmepumpen. Das Frauenhofer-Institut rechnet sogar mit 780 TWh!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag II zur &#8222;Wasserstoff-Technologie&#8220; (2021):<\/strong> <br>Die Bundesregierung setzt auf Wasserstoff als Energietr\u00e4ger. <br>Es wird sogar die M\u00f6glichkeit einer &#8222;Wasserstoffbr\u00fccke&#8220; von Australien (oder auch Chile) nach Deutschland untersucht, da man lieber aus Demokratien importieren m\u00f6chte, als aus politisch unsicheren Regionen wie der Sahara.<br>Gibt es noch weitere Wege? <br>Dazu einige Daten (nach Wikipedia): <br><strong><em>Spezifische Gewichte:<\/em><\/strong> <br>(Luft ca. 1,29 g\/Lit. bzw. 1,29 kg\/m\u00b3). <br>Wasserstoff: <br>Bei Normalbedingungen: 0,089 g\/Lit. bzw. 89 g\/m\u00b3. <br>Bei 700 Bar: 40 g\/Lit. bzw. 40 kg\/m\u00b3. <br>Fl\u00fcssig-Wasserstoff bei 14 Kelvin: 70,8 g\/Lit. bzw. 70,8 kg\/m\u00b3. <br>(Styropor liegt bei 15-30 kg\/m\u00b3). <br><strong><em>Energiegehalt (Brennwert):<\/em> <\/strong><br>Wasserstoff: 120 MJ\/kg; 33,3 kWh\/kg<br>(Benzin: ca.   41 MJ\/kg; 31 MJ\/Lit.; 11,39 kWh\/kg; 8,5 kWh\/Lit.)<br>(Diesel: ca.    42 MJ\/kg ; 35 MJ\/Lit.; 11,73 kWh\/kg; 9,8 kWh\/Lit.) <br>(Lithium\/Jonen Akku: 0,65 MJ\/kg; 0,18 kWh\/kg <br>(Lithium\/Luft Akku theoretisch: 40,1 MJ7kg; 11,14 kWh\/kg)<br><em><strong>Wirkungsgrade:<\/strong> <\/em><br>Elektrolyse: ca. 60 %. <br>Verdichtung auf 700 Bar: ca. 90 %.<br>Verfl\u00fcssigung: ca. 75 bis 80 %. <br>Brennstoffzelle: ca. 60 bis 70%. <br>Elektroantrieb: 90 bis 95 %.&nbsp; <br>Gesamtwirkungsgrad optimal bei: <br>H<sub>2 <\/sub>700 Bar: 0,6*0,9*0,7*0,95 = 0,36. <br>H<sub>2 <\/sub>fl\u00fcssig: 0,6*0,8*0,7*0,95 = 0,32. <br>Diese optimalen Werte sind nur bei g\u00fcnstigen Voraussetzungen zu erreichen; in der Praxis sind die Wirkungsgrade deutlich schlechter, sodass f\u00fcr die Brennstoffzelle mindestens dreimal so viel Strom erforderlich ist wie f\u00fcr das Batterieauto! <br>Nicht ber\u00fccksichtigt sind die Verluste bei Lagerung und Transport von H<sub>2.<\/sub> <br>Komprimierter Wasserstoff ben\u00f6tigt (schwere) Druckbeh\u00e4lter. <br>Fl\u00fcssigwasserstoff ist nur begrenzt lagerf\u00e4hig, da er auch bei bester W\u00e4rmeisolierung sich in Gas umwandelt, das abgelassen werden muss, wenn es nicht verbraucht werden kann. <br>(Ein batteriebetriebenes Elektroauto kommt realistisch nur auf 65 \u2013 70 % Wirkungsgrad (tuev-nord.de) im g\u00fcnstigsten Fall auf 80%. Ein moderner Dieselmotor auf 30 &#8211; 35%.) <br>Verbrauch eines <strong>Tesla<\/strong> Modell 3: 16 kWh\/100 km bei maximaler Reichweite. <br><strong><em>Platzbedarf\/Massenverh\u00e4ltnis f\u00fcr die gleiche Energie:<\/em><\/strong> <br>Benzin: 1 Lit. \u2013 H<sub>2 <\/sub>700 Bar: 6,45 Lit. \u2013 H<sub>2 <\/sub>fl\u00fcssig: 3,65 Lit. <br>F\u00fcr gleichen Energiegehalt (41 MJ) wird folgende Masse ben\u00f6tigt: <br>Benzin: 1 kg \u2013 H<sub>2<\/sub>: 0,34 kg. <br><em><strong>Beh\u00e4lter:<\/strong><br><\/em>Der Benzintank kann fast beliebig konfiguriert sein.<br>Ein Drucktank f\u00fcr 700 Bar sollte kugelf\u00f6rmig oder zylindrisch sein.<br>Ein Tank f\u00fcr Fl\u00fcssigwasserstoff muss extrem gut w\u00e4rmeisoliert sein. Kugelf\u00f6rmig oder zylindrisch sind wegen der relativ geringeren Oberfl\u00e4chen zu bevorzugen. <br><strong><em>Erzeugung und Transport des Energietr\u00e4gers:<\/em><\/strong> <br><em><strong>Strom:<\/strong><\/em> Solarstrom oder Windstrom aus Kanada oder der Sahara (einer Krisenregion!), Saudi-Arabien, Chile oder einer anderen Region mit freien Fl\u00e4chen und viel Wind und Sonne, und \u00fcbersch\u00fcssiger \u201egr\u00fcner\u201c Strom wenn bei uns die Sonne scheint und viel Wind weht. <br>Deutschland und Europa alleine k\u00f6nnen nicht genug &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Strom produzieren, um den Prim\u00e4renergieverbrauch (2021 in Deutschland 12.193 Pentajoule (1 Billiarde Joule) = 3,37*10<sup>12<\/sup> kWh, davon 15,9 % Erneuerbare) abzudecken. <br><strong> <em>Wasserstoff:<\/em><\/strong> Erzeugung vorwiegend im Ausland nur zum kleinen Teil in der EU? <br><em><strong>Transport<\/strong> der Energie: <\/em>Deutschland kann den zur Wasserstoffproduktion n\u00f6tigen Strom nicht im eigenen Land erzeugen. Was ist g\u00fcnstiger: Den Strom von Afrika nach Europa zu leiten (massenloser Transport) und an verschiedenen Stellen, nahe den Verbrauchern, Wasserstoff zu erzeugen; oder den (verdichteten) Wasserstoff zu transportieren (in Rohrleitungen oder Druckbeh\u00e4ltern)? Neuerdings gilt der Transport in Form von Ammoniak (NH\u00b3) als beste L\u00f6sung. <br>Die dazu n\u00f6tigen Anlagen sind kaum angedacht, und die Verwirklichung bis 2030 (Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke) ist utopisch. <br><strong><em>Voraussichtliche Anwendungen f\u00fcr Wasserstoff:<\/em><\/strong> <br>Baumaschinen, Chemische Industrie, Einspeisung ins Erdgasnetz, Hubschrauber, Lastwagen, Lebensmittelindustrie (B\u00e4ckereien), Luftfahrt (Fl\u00fcssigwasserstoff?), Schifffahrt, Stahlindustrie, Textilindustrie usw. In etlichen dieser F\u00e4lle k\u00f6nnte Methanol g\u00fcnstiger sein, das leichter transportierbar und besser lagerf\u00e4hig ist. <br><em><strong>Handling<\/strong>:<\/em> <br>M\u00f6glicherweise werden zwei Versorgungswege erforderlich: <br>F\u00fcr fl\u00fcssigen Wasserstoff (14 Kelvin = -259\u00b0 C) und f\u00fcr komprimierten Wassersstoff (700 Bar oder 350 Bar)?<br>Bei der Handhabung von Wasserstoff gibt es noch einige zus\u00e4tzliche Probleme: <br>So muss z. B. beim Nachf\u00fcllen von Wasserstoff mit 700 Bar dieser auf -40 Grad C abgek\u00fchlt werden, damit bei der Verdichtung des im zu f\u00fcllenden Tank verbliebenem Restwasserstoffs keine zu hohen Temperaturen entstehen, die z. B. einen Kohlefaser-Verbund-Tank sch\u00e4digen k\u00f6nnten. <br>Auch ist nicht klar, ob sich die vorhandenen Erdgas-Leitungen auch f\u00fcr Wasserstoff eignen. <br><em><strong>Kosten:<\/strong><\/em> <br>Nach The Pioneer Briefing&#8220; vom 5. 1. 2023 &#8222;Warum Wasserstoff nicht der Heilsbringer ist&#8220; kostet 1 kg gr\u00fcner Wasserstoff: <br>Derzeit (2023): 3,3 &#8230;. 7,3 US$\/kg <br>in Zukunft: 2 &#8230;. 6 US$\/kg<br>also im g\u00fcnstigsten Fall ca. 6 US$ Cent\/kWh <br>(Haushaltstrom kostete 2023 ca. EUR -.43 \/ kWh)<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Einheiten:<\/em><\/strong> <br>Kraft:     1 Newton = 1 kg m \/sec\u00b2<br>Energie:  1 Joule = 1 N m = 1 kg m\u00b2 \/sec\u00b2 <br>               1 Wattstunde (Wh) = 3,6 Kilojoule (kJ) <br>               1 kJ = 0,2778 Wh <br>               1 Kilowattstunde (kWh) = 3600 Kilojoule (kJ) <br>Leistung: 1 Watt = 1 N m \/ sec = 1 kg m\u00b2\/sec\u00b3                <br> <br><strong>Nachtrag III zum neuesten Urteil Des Bundesverfassungsgerichts<\/strong> <br> <strong>Das j\u00fcngste Verfassungsgericht<\/strong>,  Mittwoch, 04.08.2021 &#8211; 22:00 Uhr, <strong>Rocco Burggraf:<\/strong> <br>Im Sinne der Chronistenpflicht m\u00f6chte ich nach kurzem Studium der Sachlage noch einmal das umstrittene Urteil des Bundesverfassungsgerichts ins Ged\u00e4chtnis rufen, mit dem im Zuge der Abschaffung Deutschlands, nach der weit fortgeschrittenen Aufl\u00f6sung des Staatsterritoriums und des Staatsvolkes auch die letzte rechtsstaatliche Bastion gefallen ist. Die personell konsequent umgestaltete und zum politischen Interessenverband umgebaute Institution hat &#8211; von der Bev\u00f6lkerung achselzuckend hingenommen &#8211; mit seinem sogenannten Klimabeschluss vom 24.03. diesen Jahres das Ende der Freiheit, das Ende der grundgesetzlichen Rechte und damit &#8211; wahrscheinlich unbeabsichtigt &#8211; auch sein eigenes Ende verf\u00fcgt. Und nicht nur das.*)<\/p>\n\n\n\n<p>Offensichtlich ist kaum jemandem klar, welch verheerende Entscheidung von den hohen Richtern in den roten Roben da beschlossen wurde. Die immer wieder von ahnungslosen Gesetzgebern mit st\u00fcmperhaften Machwerken behelligten Entscheidungstr\u00e4ger f\u00fchlten sich n\u00e4mlich bem\u00fc\u00dfigt, den Kurs der Germanwings nicht mehr nur vom Tower aus zu pr\u00fcfen und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen, sondern den Steuerkn\u00fcppel nun selbst in die Hand zu nehmen und die Maschine so ins Ziel zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Ermangelung entsprechender Bef\u00e4higungen wurde so &#8211; offensichtlich eben inspiriert von Andreas Lubitz**) &#8211; eilends ein Autopilot programmiert, der den sofortigen Sinkflug einleitete. Unser aller Leben wird seitdem durch einen klimapolitischen Verbots- und Preiserh\u00f6hungsalgorithmus bestimmt, den niemand mehr stoppen kann. Denn er hat nun Verfassungsrang. Das wird ein Sturzflug mit Ansage.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer unfassbaren Hybris, die weit \u00fcber das Mandat zur Pr\u00fcfung von Verfassungskonformit\u00e4ten hinausgeht, konstruieren die Paragraphenjongleure im M\u00e4rz aus folgenden Annahmen ein verpflichtendes Gebot zum radikalen Umbau der deutschen Wirtschaft und dar\u00fcber hinaus zur dauerhaften Einschr\u00e4nkung aller staatsb\u00fcrgerlichen Grundrechte in einer Klimaschutzdikatur. In seiner Urteilsbegr\u00fcndung erkennt das BVerfGE sinngem\u00e4\u00df folgende politischen Annahmen als richtig an:\u2013<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen werden durch die anthropogene Erderw\u00e4rmung zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Dieser Erderw\u00e4rmung kann nur durch das Erreichen des sogenannten 2\u00b0 bzw. 1,5\u00b0-Ziels f\u00fcr die Erh\u00f6hung der globalen Durchschnittstemperatur wirksam begegnet werden. Hierf\u00fcr m\u00fcssen global zul\u00e4ssige CO\u00b2-Mengen errechnet, in L\u00e4nderbudgets aufgeteilt und dann mit nationalen Gesetzgebungen als H\u00f6chstmengen definiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Substituierende Ma\u00dfnahmen zur CO\u00b2-Vermeidung wie die Entwicklung der Biosph\u00e4re, Kernkraft, Wasserkraft, Synthetische Kraftstoffe, Bev\u00f6lkerungs- und Siedungspolitik sind f\u00fcr die Budgetierung nicht von Belang und k\u00f6nnen daher au\u00dfer Acht bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>4. F\u00fcr Deutschland ist ein auf Basis einer (intransparenten) Berechnung des Weltklimarates entstandenes aber nirgends gesetzlich verankertes Emissions-Restbudget von aktuell noch 6,7 Gigatonnen CO\u00b2 als Grundlage heranzuziehen, woraus das Bundesverfassungsgericht \u00fcber einen ebenfalls als sinnvoll erachteten Prokopfschl\u00fcssel ableitet, dass Deutschland mittels umfangreicher Ma\u00dfnahmen inklusive der Beschr\u00e4nkung aller existierenden Grundrechte bis 2030 eine sogenannte \u201eKlimaneutralit\u00e4t\u201c erreichen muss. Hierzu z\u00e4hlen die CO\u00b2-Bepreisung, ein vollst\u00e4ndiger Umbau der Wirtschaft und letztlich die Reglementierung s\u00e4mtlicher mit CO\u00b2-Aussto\u00df verbundenen menschlichen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>5. Diese deutsche Klimaneutralit\u00e4t muss durch den Gesetzgeber gesetzlich abgesichert und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fassen wir zusammen: DEUTSCHLAND schafft im Gegensatz zu fast allen anderen Industriel\u00e4ndern der WELT mit der Kernkraft die wichtigste emissionsarme Energieerzeugung ab, um dann festzustellen, dass die WELTdurchschnittstemperatur &#8211; also die WELT an sich &#8211; unter den nun in DEUTSCHLAND geltenden Bedingungen angeblich erneuerbarer Energieerzeugung nur noch zu retten ist, wenn die DEUTSCHEN ihre Wirtschaftsstruktur vollst\u00e4ndig umbauen, dazu auf ihre Freiheitsrechte auf Leben (Produzieren, Essen, Wohnen, Heizen, Reisen\u2026) verzichten, um in den n\u00e4chsten acht Jahren eine von niemandem seri\u00f6s zu berechnende DEUTSCHE Klimaneutralit\u00e4t zu erreichen, deren einzige Wirkung angesichts seines l\u00e4cherlichen 2%igen Anteils an der globalen CO\u00b2-Emission in einer behaupteten Vorbildwirkung auf die restliche WELT besteht, die ihrerseits bereits jetzt weit weniger rigorose Klimapolitik beschlossen hat und deren gr\u00f6\u00dfte Emittenten (z.B. China\/Indien) in den n\u00e4chsten zwanzig Jahren mehr statt weniger CO\u00b2 aussto\u00dfen werden. Ein Faktum, das das Erreichen der genannten Emissionsziele bereits jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Abstruser geht es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar wurde dieser monstr\u00f6se, auf lauter umstrittenen und rechtsunverbindlichen Annahmen beruhende verfassungsrechtliche Schildb\u00fcrgerstreich unter Rechtsexperten und einigen wenigen wachen Zeitgenossen diskutiert, ging aber dann genauso unter wie alle anderen zerst\u00f6rerischen Aktivit\u00e4ten eines wildgewordenen aus allen Fugen geratenen Apparates.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich f\u00fcr die rechtlichen Details und genauen Argumentationsketten interessiert, die meiner populistischen \u00dcbersetzung zugrundeliegen, m\u00f6ge sich an der etwas trockeneren Quelle &#8211; dem Vortrag des emeritierten Experten f\u00fcr \u00d6ffentliches Recht Prof. Murswiek an der Uni in Freiburg &#8211; ausf\u00fchrlicher informieren. (Quelle: tatjanafesterling.de) <\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Endnote zum Nachtrag III<\/strong>: <\/em><br>*) Zu allem \u00dcberfluss war noch eine Richterin befangen: Gabriele Britz ist die Frau von Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher der Gr\u00fcnen in Frankfurt am Main. (Quelle: Axel Bojanowski, &#8222;Was Sie schon immer \u00fcbers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten&#8220;, Westend Verlag, Neu Isenburg, 2024, Seite 275\/26).<br>**) Andreas Lubitz ist der Pilot, der am 24. 3. 2015 eine Germanwings-Maschine mit 150 Personen vors\u00e4tzlich zum Absturz brachte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag IV zum Wachstum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach &#8222;Steingarts Morning Briefing&#8220; vom 9. September 2021 plant China eine wesentliche Steigerung seines Brutto-Sozialproduktes (BIP). L\u00e4ngerfristig wird China das selbe BIP pro Kopf anstreben wie die USA: <\/p>\n\n\n\n<p>BIP der USA 2021: <strong>22,7 Billionen US$<\/strong>. W\u00fcrde  China mit der derzeitigen Bev\u00f6lkerung das gleiche BIP pro Kopf erreichen wie die USA, so w\u00e4ren das <strong>96,2 Billionen US$<\/strong>, also das 4,23-fache des BIP der USA von 2021. Rohstoff-  und Energieverbrauch m\u00fcssten das Leistungsverm\u00f6gen der Erde noch weiter \u00fcberfordern, zumal ja auch in vielen anderen L\u00e4ndern, bei steigender Bev\u00f6lkerung,  das BIP pro Kopf zunehmen soll! <\/p>\n\n\n\n<p>(Vgl. &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/ein-vernichtender-fusabdruck\/\">Ein vernichtender Fu\u00dfabdruck<\/a>&#8220; und &#8222;<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/wie-sehr-wir-unsere-erde-uberlasten-2\/\">Wie sehr wir unsere Erde \u00fcberlasten<\/a>&#8220; unter &#8222;\u00d6kologie&#8220;). <\/p>\n\n\n\n<p>Eine ausf\u00fchrliche Diskussion der Entwicklung des &#8222;<strong>Energiewende<\/strong>&#8220; genannten Selbstmordprogramms der BRD bringt: Axel Bojanowski, &#8222;Was Sie schon immer \u00fcbers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten&#8220;, Westend Verlag, Neu Isenburg, 2024. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag V zur Klimawende:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Endlich meldet sich ein bekannter, sehr erfolgreicher Wirtschaftsf\u00fchrer zu Wort, und spricht aus, was l\u00e4ngst h\u00e4tte auf breiter Front bekannt gemacht werden m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-regular\"><table><tbody><tr><td>Einer, der <strong>unbefangen<\/strong> zu Werke geht, ist <strong>Prof. Wolfgang Reitzle<\/strong>. Er hat sein Berufsleben in der <strong>deutschen Industrie<\/strong> verbracht, war an verantwortlicher Stelle bei <strong>BMW<\/strong>, <strong>Ford<\/strong> und <strong>Linde<\/strong> und heute dient er als <strong>Vorsitzender<\/strong> des <strong>Board of Directors<\/strong> der <strong>Linde plc<\/strong> und als <strong>Aufsichtsratsvorsitzender<\/strong> der <strong>Continental AG<\/strong>. Er ist <strong>parteilos<\/strong>. Noch nie hat er auf einem <strong>Parteitag<\/strong> gesprochen. Gestern bei der <strong>FDP<\/strong> war Premiere. Er h\u00e4tte auch bei den <strong>Gr\u00fcnen<\/strong>, der <strong>CDU<\/strong> und \u2013 wie ich ihn kenne \u2013 auch bei der <strong>Linkspartei<\/strong> gesprochen, um seine <strong>Sicht der Dinge<\/strong> auf den Punkt zu bringen. Es ist also nicht wichtig, <strong>wo<\/strong> er sprach. Wichtig ist, <strong>was<\/strong> er zu sagen hatte. <br> Es waren <strong>f\u00fcnf unbequeme Wahrheiten<\/strong>, die er den Deutschen zurief:<br> <strong>Wahrheit Nummer 1:<\/strong> <br>Wir haben unsere Spitzenposition in der Welt verloren. Reitzle w\u00f6rtlich: <br>&#8222;Man fragt sich: Wo sind wir eigentlich \u00fcberhaupt noch f\u00fchrend? \u2013 Ganz sicher bei Steuern, Umverteilung und beim Strompreis. Und genau daf\u00fcr haben einige Parteien konkrete Pl\u00e4ne, diese F\u00fchrungsposition weiter auszubauen. \u201c <br><strong>Wahrheit Nummer 2:<\/strong><br>Der Nationalstaat ist schon als Denkraum zu eng, um dem Klimawandel effektiv begegnen zu k\u00f6nnen. Denn, so Reitzle:<br>&#8222;Das Klima retten wir entweder global oder gar nicht. Auf dem Planeten werden bis 2050 rund 2,5 Milliarden mehr Menschen leben. China hat alleine in 2019 fast genauso viel Kohle-Kapazit\u00e4t neu aufgebaut, wie wir bis 2038 vom Netz nehmen wollen.<br>In Afrika besitzen heute 600 Millionen Menschen keine Steckdose, aber sie werden berechtigterweise schon sehr bald eine haben. Und ein Gro\u00dfteil des Stroms aus diesen Steckdosen wird aus neuen Kohlekraftwerken stammen, die wiederum China nach Afrika liefert. \u201c<br><strong>Wahrheit Nummer 3:<\/strong><br>Es braucht den Markt und den Wettbewerb, um wirkliche Klimaneutralit\u00e4t auf diesem Planeten erreichen zu k\u00f6nnen. Reitzle riet zur <strong>Technologieoffenheit<\/strong>:<br>&#8222;Nehmen Sie das Thema Wasserstoff. Es begleitet mich beruflich schon seit Jahrzehnten. Und die Chancen dieser Technologie sind enorm.<br>Trotzdem setzen wir heute fast ausschlie\u00dflich auf Batterietechnologie. Wie kommt das? Nun, es kommt durch die politischen Rahmenbedingungen. Dadurch, dass man eben nicht gesagt hat: \u201eMal sehen, welche Technologie sich durchsetzt\u201c. Sondern: \u201eWir wissen im Vorhinein, was am besten ist.\u201c N\u00e4mlich: die Batterie!\u201c&#8220;<br>&#8222;Die Folge ist: In der Autoindustrie bleibt kein Stein auf dem anderen. Hunderttausende alte Arbeitspl\u00e4tze sind gef\u00e4hrdet. F\u00fcr viele tausend neue Jobs fehlen die qualifizierten Leute. \u201c<br>&#8222;Kriegen wir das trotzdem hin? Ja. Irgendwie schaffen wir das, w\u00fcrde Angela Merkel sagen. Aber zu einem hohen Preis.&#8220;<br>&#8222;Nun k\u00f6nnte man argumentieren: Ja, dann ist das eben der Preis, den wir zahlen m\u00fcssen. Schlie\u00dflich retten wir hier das Klima.\u201c<br>Und dann sagt er allen, die es angeht, die<strong> Wahrheit Nummer 4<\/strong>, die die unbequemste aller Wahrheiten ist: Viel hilft nicht viel.<br>&#8222;Ganz gleich, wie weit wir hier gehen mit der Deindustrialisierung; das Klima retten wir mit all dem eben leider nicht. Der Zweck, der alle Mittel heiligen soll, wird durch diese Mittel gar nicht erreicht! \u201c<br>Seine <strong>Begr\u00fcndung<\/strong>:<br>&#8222;Ein vollelektrischer Pkw zum Beispiel, der seinen Strom aus einer deutschen Steckdose l\u00e4dt, f\u00e4hrt nicht CO2-frei.<br>Im Gegenteil: Unser Strommix ist nicht nur besonders teuer. Er ist auch besonders schmutzig (CO2-lastig). Und wenn demn\u00e4chst das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht, wird er f\u00fcr lange Zeit noch schmutziger.\u201c<br><strong>Wahrheit Nummer 5:<\/strong> Die finanziellen Kosten einer dirigistischen Klimapolitik werden Europa \u00fcberfordern. Reitzle sagte:<br>&#8222;Dass es teuer wird, bestreiten ja selbst Bef\u00fcrworter dieses Weges nicht. Aber anders als Sie und ich machen sie sich dar\u00fcber keine Sorgen. Denn sie glauben an die \u201eModern Monetary Theory\u201c, sprich: an die Notenpresse \u2013 an das Sch\u00f6pfen von Geld aus dem Nichts. \u201c<br>Deren <strong>Folgen<\/strong> beschrieb Reitzle so:<br>&#8222;Es f\u00fchrt in die Schulden- und Transferunion. Es f\u00fchrt zur Inflation. Und irgendwann f\u00fchrt es zur Destabilisierung des Euro. \u201c<br>Seine <strong>Schlussfolgerung<\/strong>:<br>&#8222;Unsere Situation gleicht der eines Schiffes, das zu sinken droht. Dabei l\u00e4uft das Wasser vorne und hinten gleichzeitig rein. Allerdings ist das Loch vorne \u2013 bei uns \u2013 viel kleiner als das Loch hinten in China, Asien und Afrika. Welchen Sinn ergibt es da, dass wir fast all unsere Zeit, fast all unsere Kraft und all unsere Ressourcen darauf verwenden, das kleine Loch hier in Deutschland zu schlie\u00dfen?<br>Warum konzentrieren wir uns nicht auch und besonders auf das gro\u00dfe Loch?\u201c<br><strong>Fazit:<\/strong> Einer wie Reitzle kann nur informieren, mahnen, fragen: Die Antwort auf seine Frage nach dem gro\u00dfen oder dem kleinen Loch ist die Frage nach der richtigen Priorit\u00e4t. Diese Frage muss am Sonntag der W\u00e4hler beantworten.<br>(Aus &#8222;Steingarts Morning Briefing&#8220; vom 21. 9. 2021). <br><br><strong>Nachtrag VI zur Klimawende<\/strong>:  <br><br>Die&nbsp;<strong>einseitig<\/strong>&nbsp;auf&nbsp;<strong>Deutschland<\/strong>&nbsp;fokussierte&nbsp;<strong>Klimapolitik<\/strong>&nbsp;wird mit dem Blick auf die&nbsp;<strong>krisenhafte<\/strong>&nbsp;Situation in&nbsp;<strong>Afrika<\/strong>&nbsp;noch unverst\u00e4ndlicher. Mit der&nbsp;<strong>W\u00e4rmepumpe<\/strong>&nbsp;haben die&nbsp;<strong>Gr\u00fcnen<\/strong>&nbsp;treffsicher die&nbsp;<strong>teuerste<\/strong>&nbsp;Form der&nbsp;<strong>CO\u2082-Reduzierung<\/strong>&nbsp;gefunden. Mit dem bei uns&nbsp;<strong>sinnlos<\/strong>&nbsp;verblasenen&nbsp;<strong>Geld<\/strong>&nbsp;k\u00f6nnten wir in Afrika einen&nbsp;<strong>100-fachen<\/strong>&nbsp;Effekt f\u00fcrs&nbsp;<strong>Klima<\/strong>&nbsp;erreichen \u2013 und gleichzeitig etwas&nbsp;<strong>Gutes<\/strong>&nbsp;f\u00fcr die&nbsp;<strong>Wirtschaft<\/strong>&nbsp;und die&nbsp;<strong>Menschen<\/strong>&nbsp;dort erreichen. <br>(Wolfgang Reizle in &#8222;The Pioneer Briefing&#8220; vom 2. 8. 2023.)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag VII zur Klimawende:<\/strong> <br>In dem Buch von Michael Kossack, einem fundierten Experten, <strong>&#8222;Neustart f\u00fcr die Energiewende&#8220;<\/strong> (2025) wird gezeigt, dass unsere Energiewende falsch l\u00e4uft und dringend korrigiert werden muss!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ver\u00f6ffentlicht 2020 mit Erg\u00e4nzungen bis 2024) Die weltbekannte Ikone der gr\u00fcnen Bewegung, Greta Khunberg, konnte im September 2019 vor der UNO einen h\u00f6chst emotionalen Vortrag halten, in dem sie sofortiges Umdenken und schleunigstes Handeln forderte, um die durch unseren r\u00fccksichtslosen Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen drohenden Katastrophen noch abzuwenden. 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