{"id":1601,"date":"2011-05-03T11:18:21","date_gmt":"2011-05-03T10:18:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com"},"modified":"2022-04-08T12:26:01","modified_gmt":"2022-04-08T11:26:01","slug":"erwachen-aus-unruhiger-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/economie-et-social\/reveil-apres-une-nuit-agitee\/","title":{"rendered":"Se r\u00e9veiller d&#039;une nuit agit\u00e9e"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>(Ver\u00f6ffentlich in GralsWelt 64\/2011)<\/p><\/blockquote>\n<h6>Ist die USA am Ende, folgt dem \u201eamerikanische Traum\u201c nun das Erwachen aus einer unruhigen Nacht. Bietet die absehbare gro\u00dfe Krise der Welt die Chance f\u00fcr eine naturvertr\u00e4gliche Zukunft?<\/h6>\n<p>Wer Aktien besitzt, lauscht gespannt auf die Nachrichten von der Wallstreet. Denn dort ist die bedeutendste B\u00f6rse, die Leitlinien f\u00fcr den Rest der Welt vorgibt. Wenn die Kurse in New York stark fallen, dann st\u00fcrzen regelm\u00e4\u00dfig auch die deutschen Aktien ab. Anschlie\u00dfend erholen sich die amerikanischen Wertpapiere in der Regel schneller als zum Beispiel die europ\u00e4ischen. Die USA sind eben die st\u00e4rkste wirtschaftliche und milit\u00e4rische Macht, die politische F\u00fchrungsmacht der westlichen Welt, das \u201eLand der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten\u201c mit dem US-Dollar als der weltweiten Leitw\u00e4hrung.<\/p>\n<h5>Grenzenloser Optimismus<\/h5>\n<p>Seit zwei Jahrhunderten tr\u00e4umen sowohl die Auswanderer wie auch die US-B\u00fcrger vom schnellen Geld, von der sprichw\u00f6rtlichen Karriere \u201evom Tellerw\u00e4scher zum Million\u00e4r\u201c. Wer hart arbeitet, mit eisernem Willen voranstrebt, der wird auch Erfolg haben. Dieser \u201eamerikanische Traum\u201c<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn1\">[1]<\/a> ist in historischen Erfahrungen begr\u00fcndet:<\/p>\n<p>Europa bestand in vergangenen Jahrhunderten aus vergleichsweise dicht bev\u00f6lkerten L\u00e4ndern mit starren Klassenschranken und verh\u00e4rteten Strukturen, die nur geringe Aufstiegschancen boten. Politisch zersplittert, durch Kriege heimgesucht, von meist engstirnigen F\u00fcrsten absolutistisch regiert, gab es wenig Freiraum f\u00fcr t\u00fcchtige Aufstiegswillige, und schon gar nicht f\u00fcr mutige Querdenker.<\/p>\n<p>Die Entdeckung Amerikas wurde dann zur Quelle f\u00fcr Utopien der Neuzeit. Hier konnte sich das Renaissancebild vom \u201eneuen Menschen\u201c erf\u00fcllen, oder der Traum der Philosophen der Aufkl\u00e4rung von der freien Entfaltung der sch\u00f6pferischen Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>Die ersten Einwanderer in die \u201eNeue Welt\u201c \u2013 meist Angeh\u00f6rige von in Europa diskriminierten religi\u00f6sen Minderheiten \u2013 \u00fcberquerten den Atlantik nicht nur mit der Bibel in der Hand, sondern sie lasen auch Thomas Morus\u2019 (1478\u20131535) \u201eUtopia\u201c, Francis Bacons (1561\u20131626) \u201eNeu-Atlantis\u201c oder Thomaso Campanellas (1568\u20131639) \u201eSonnenstaat\u201c. Seither ist in der Geschichte der USA die Idee verankert, dass ein g\u00f6ttlicher Plan die Menschheit in \u201eGottes eigenem Land\u201c zur Vollendung f\u00fchre. Diese Verbindung einer gl\u00e4ubigen Grundhaltung<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn2\">[ii]<\/a> mit einer freiheitlichen Verfassung ist \u201eim Reich des Guten\u201c (abgeleitet von Jeffersons \u201eempire of liberty, empire of right\u201c) noch heute sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>In den 1776 gegr\u00fcndeten USA stie\u00dfen mutige Pioniere in unerschlossene Weiten vor. Sie sahen sich in einem grenzenlosen Land mit unersch\u00f6pflich scheinenden Ressourcen, in dem alles m\u00f6glich schien. Ein Boom l\u00f6ste den anderen ab: Zuerst der Pelzhandel, dann die Landnahme bis zum Mississippi, der kalifornische Goldrausch, die Eroberung des Westens bis zum Pazifik, der Eisenbahnbau, die B\u00fcffelernte, die gro\u00dfen Viehtriebe, Bergbau, \u00d6lbohrung und Industrialisierung, der Goldrausch von Alaska, die Massenproduktion, das Flie\u00dfband.<\/p>\n<p>Wer einen Boom vers\u00e4umt hatte, musste eben die n\u00e4chste Chance ergreifen. Alles schien m\u00f6glich, jedem stand theoretisch alles offen, und die eigene Initiative bestimmte, ob ein Lebensweg zum Erfolg f\u00fchrte oder in Armut oder gar in den Tod.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des B\u00fcrgerkriegs (1865) erlebten die USA zuerst ein \u201eproduktives Chaos\u201c, das bald in einen beispiellosen Aufstieg m\u00fcndete, und die Vereinigten Staaten schlie\u00dflich nach dem Zweiten Weltkrieg zur ersten Wirtschafts- und Milit\u00e4rmacht aufsteigen lie\u00df. In der mit dem grandiosen Aufstieg der USA verbundenen Euphorie kam niemand auf die Idee, dass die offensichtlich so florierende amerikanische Wirtschaft ihre Ressourcen rigoros ausbeutet und auf Energie- und Rohstoffverschwendung sowie Naturzerst\u00f6rung basiert.<\/p>\n<p>Diese beeindruckende, allem Anschein nach ungef\u00e4hrdete und als Fortschritt empfundene Entwicklung hat bisher unser Amerikabild gepr\u00e4gt: schnelleres Lebenstempo, laufendes Wachstum, Mobilit\u00e4t, Flexibilit\u00e4t, immer neue Herausforderungen, die man in den USA bravour\u00f6s meistert.<\/p>\n<p>Als John F. Kennedy 1961 den Flug zum Mond ank\u00fcndigte, sprach er von einer \u201eneuen Grenze\u201c und bezog sich damit auf die Aufbruchsstimmung bei der Eroberung des Westens. Dass dieser Traum vom schnellen Aufstieg in ungeahnte H\u00f6hen auch heute m\u00f6glich werden kann, zeigt unter anderem der Gr\u00fcnder des Software-Imperiums \u201eMicrosoft\u201c, Bill Gates. Dieser erfolgreiche Unternehmer erteilt auch den in Europa eifrig gepflegten, geschichtsphilosophischen Betrachtungen eine Absage, wenn er schreibt:<br \/>\n<em>\u201eIn unserer Branche ver\u00e4ndern sich die Dinge so rasch, dass man sich mit der R\u00fcckschau nicht lange aufhalten kann.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Zum Selbstverst\u00e4ndnis der US-B\u00fcrger geh\u00f6rt es, die eigenen Vorstellungen von Frieden, Freiheit, Menschenrechten und Demokratie in der Welt zu verbreiten. Nationen, die diesen guten \u201eAmerican way of life\u201c ablehnen, sto\u00dfen in den USA auf Unverst\u00e4ndnis. Dabei wird in Nordamerika wie in Europa oft verdr\u00e4ngt, dass<br \/>\n<em>\u201e\u2026weder Demokratie noch die freiheitlichen Grundrechte Garantien sind f\u00fcr Wohlstandsfortschritt. In Europa gibt es vielmehr manche historischen Beispiele daf\u00fcr, dass demokratische Verfassungen erst nach Erreichen eines gewissen allgemeinen Bildungsstandes und nach \u00dcberwindung unmittelbarer existenzieller Not durchgesetzt und dauerhaft etabliert werden konnten.\u201c<\/em><br \/>\nDas schreibt Helmut Schmidt in seinem Buch <em>\u201eDie M\u00e4chte der Zukunft\u201c<\/em> (8, S. 30).<\/p>\n<p>In Asien wurden Japan, S\u00fcdkorea, Taiwan und Singapur diktatorisch regiert, bevor im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs auch die Demokratisierung fortschreiten konnte, und China \u2013 derzeit das Land mit dem gr\u00f6\u00dften Wirtschaftswachstum \u2013 ist weit von einer demokratisch gew\u00e4hlten Regierung entfernt.<\/p>\n<p><strong>Aus der Traum? <\/strong><\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten leben die USA \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse. Die Staatsverschuldung n\u00e4hert sich der astronomischen Summe von 15 Billionen Dollar (das sind fast 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts). Der typische Amerikaner steht mit seinen Kartenkrediten bei Banken tief in der Kreide; die privaten Schulden liegen bei fast 14 Billionen Dollar. Hunderttausende wissen nicht mehr, wie sie nach dem Zusammenbruch des Immobilienbooms, der k\u00fcrzlich erfolgte, in der dadurch ausgel\u00f6sten Wirtschaftskrise ihre H\u00e4user abzahlen sollen.<\/p>\n<p>Die Kluft zwischen Arm und Reich wird gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer; fast 45 Millionen (von 291 Millionen) Amerikaner gelten als arm. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit offiziell bei 10 Prozent; z\u00e4hlt man jene hinzu, die resigniert aufgegeben haben und in keiner Statistik mehr erscheinen, sollen es 20 Prozent sein (2). Sie alle m\u00fcssen mit einem sehr weitmaschigen sozialen Netz zurechtkommen.<\/p>\n<p>Auch die L\u00f6hne steigen nicht mehr so schnell wie vor einer Generation, und die inflationsbereinigten Einkommen sinken \u2013 zumindest beim Mittelstand und dem Prekariat. Betriebstreue garantiert keinen sicheren Arbeitsplatz, so wenig wie h\u00e4ufiger Jobwechsel noch jedes Mal ein h\u00f6heres Gehalt einbringt. Selbst eine erstklassige Ausbildung ist keine Garantie f\u00fcr ein gutes Einkommen. Sogar viele ehemalige Topleute m\u00fcssen sich nach dem Absturz der \u201eNew Economy\u201c<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn3\">[3]<\/a> mit bescheideneren Geh\u00e4ltern begn\u00fcgen. Wenn die Haushaltseinkommen nicht sinken sollen, m\u00fcssen \u2013 statt wollen \u2013 schon seit Jahrzehnten in immer mehr Familien beide Ehepartner verdienen.<\/p>\n<p>Der internationale Wettbewerb ist h\u00e4rter geworden, und die Globalisierung ist auf bestem Weg, die Vorherrschaft der westlichen Industrienationen zu beenden. So gingen auch in den USA viele Industriearbeitspl\u00e4tze verloren. Amerikanische und europ\u00e4ische Arbeiter stehen in Konkurrenz mit Arbeitsuchenden in Entwicklungsl\u00e4ndern, die \u2013 nicht selten gut ausgebildet \u2013 billiger \u201ezu haben\u201c sind.<\/p>\n<p>L\u00e4utet die von amerikanischen Regierungen gef\u00f6rderte Globalisierung nun das Ende des amerikanischen Traumes ein? Wird die Weltwirtschaft mit offenen Grenzen zum Bumerang, der die amerikanischen (und die europ\u00e4ischen) Arbeitnehmer hart trifft?<\/p>\n<p>Vermutlich ist das der Preis, der daf\u00fcr gezahlt werden muss, dass eine Weltwirtschaft, in der, wie Peter Scholl-Latour es ausdr\u00fcckt, <em>\u201eprofitbesessene und untaugliche Manager\u201c<\/em> (7, S. 51) das Sagen haben, ihr Ziel allein im geldwerten Profit, sogar allein im \u201eShareholder Value\u201c sieht. Vergessen scheint, dass die \u00d6konomie f\u00fcr den Menschen da ist, und nicht der Mensch f\u00fcr die \u00d6konomie. Der Austausch zwischen Geben und Nehmen, der ausgeglichen sein muss, um eine funktionierende Zivilisation zu erhalten, ist au\u00dfer Sicht geraten, ebenso wie das Wissen, dass ideelle Werte wirklich einen Wert haben.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit versuchten schlechte Regierungen inneren Krisen zu entkommen, indem sie au\u00dfenpolitische Abenteuer riskierten. Doch dieser Weg wird in der heutigen Welt immer schwieriger, und kein Staat (die \u00fcberm\u00e4chtigen USA eingeschlossen) darf mehr darauf hoffen, dass er seine Finanzen durch Krieg und Raub sanieren kann. So ging es auch mit den USA seit dem Vietnamkrieg bergab. Der Staat musste sich durch eine immense R\u00fcstung und \u00fcbersch\u00e4umende Kriegskosten immer mehr verschulden und verlor an Ansehen und Glaubw\u00fcrdigkeit in der Welt.<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eIn Europa geht das Wort um, dass unsere Sache auch die Sache der Menschheit ist, und dass wir, indem wir f\u00fcr unsere Freiheit k\u00e4mpfen, auch f\u00fcr die Freiheit Europas k\u00e4mpfen.\u201c<br \/>\n<\/em>Benjamin Franklin (1706\u20131790).<\/p>\n<p><em>\u201e\u2026 es sind Moral und Religion allein, welche die Prinzipien begr\u00fcnden, auf denen Freiheit sicher stehen kann.&#8220;<br \/>\n<\/em>John Adams, 2. Pr\u00e4sident der USA (1735\u20131826).<\/p>\n<p><em>\u201eAh, Genueser, dein Traum! Dein Traum! Jahrhunderte nachdem du ins Grab gelegt, macht das Gestade, das du entdeckt, deinen Traum zur Wahrheit.\u201c<br \/>\n<\/em>Aus der \u201eHymne auf Kolumbus\u201c des amerikanischen Dichters Walt Whitman (1819\u20131892).<\/p>\n<p><em>\u201eDieses Land wird nicht von seiner B\u00fcrgerschaft regiert, in der jeder von uns eine Stimme hat, sondern von der B\u00f6rse, die entsprechend ihren Anteilen den Aktion\u00e4ren geh\u00f6rt.\u201c<br \/>\n<\/em>Der amerikanische Romancier Philip Roth (geb. 1933).<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Europa als Vorbild? <\/strong><\/p>\n<p>Der Amerikaner Jeremy Rifkin, bekannter Autor, Globalisierungskritiker, Gr\u00fcnder und Vorsitzender der \u201eFoundation on Economic Trends\u201c (FOET) in Washington, sieht die USA im Niedergang begriffen. Er sagt, dass viele Amerikaner an der Zukunft des einst unbestrittenen amerikanischen Traums zweifeln. Wie aber l\u00e4sst sich die au\u00dfer Kontrolle geratene \u00d6konomie nach amerikanischem Vorbild z\u00e4hmen und auf menschlichere Wege lenken? Wie kann eine USA aussehen, die nicht nur den Reichen und den B\u00f6rsenspekulanten einen Amerikanischen Traum erm\u00f6glicht?<\/p>\n<p>Nach Rifkins Meinung, indem man auf europ\u00e4ische Beispiele zur\u00fcckgreift:<br \/>\n<em>\u201eUnser Traum st\u00fctzt sich auf uneingeschr\u00e4nktes Wirtschaftswachstum, materiellen Reichtum und individuellen Fortschritt, der europ\u00e4ische Traum aber auf Lebensqualit\u00e4t, nachhaltige Entwicklung und eine n\u00e4hrende Gemeinschaft\u201c<\/em> (10).<\/p>\n<p>Ausgerechnet das \u201ealte Europa\u201c soll zum Vorbild f\u00fcr die US-\u00d6konomie werden?<br \/>\nDie europ\u00e4ischen Staaten sind ebenfalls \u00fcberschuldet. Sie st\u00f6hnen unter entscheidungsschwachen Regierungen, einer schwerf\u00e4lligen, wenig demokratischen B\u00fcrokratie in Br\u00fcssel, leiden unter Arbeitslosigkeit und werden vom weltweiten Wettbewerb hart in die Zange genommen. In die Hochlohnl\u00e4nder Mitteleuropas dr\u00e4ngen immer mehr Arbeiter, die sich mit niedrigem Lohn abspeisen lassen, und gleichzeitig wandern ganze Industriezweige in Niedriglohnl\u00e4nder aus.<\/p>\n<p>Viele bequeme Sozialleistungen sind im globalen Kampf um Absatzm\u00e4rkte und Arbeitspl\u00e4tze \u201ezu teuer\u201c geworden. Aber Einschnitte in das soziale Netz werden vom einzelnen Menschen als Verlust erlebt und provozieren zwischen den Sozialpartnern sowie zwischen den politischen Parteien harte Auseinandersetzungen, die den inneren Frieden bedrohen und die Stabilit\u00e4t der demokratischen Strukturen gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt belasten Rettungsaktionen f\u00fcr den kranken Euro die europ\u00e4ischen Staaten. Dass diese W\u00e4hrung seinerzeit \u2013 gegen die Warnungen der \u00d6konomen \u2013 ohne die notwendigen wirtschaftspolitischen Harmonisierungen \u00fcberst\u00fcrzt eingef\u00fchrt wurde (als Preis f\u00fcr die deutsche Einheit? Oder als Ersatz f\u00fcr Reparationen?), wollen die verantwortlichen deutschen Politiker heute nicht mehr wissen. Daf\u00fcr behaupten sie, dass Deutschland der gr\u00f6\u00dfte Nutznie\u00dfer des Euro sei; wohl eine Vorbereitung auf kommende Forderungen, die uns noch teuer zu stehen kommen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Wird Europa einen Weg aus seinen Problemen finden, der ein Vorbild werden kann f\u00fcr die USA und andere Industriel\u00e4nder?<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eKennst du das Land, wo Grabsch und Humbug bl\u00fch\u2019n,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Die Herzen einzig f\u00fcr den Dollar gl\u00fch\u2019n,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Wo Geld vor adliger Gesinnung geht,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Die Schlauheit hoch, die Treue niedrig steht,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Kennst du das Land, dahin, dahin<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">W\u00fcrd\u2019 ich, h\u00e4tt\u2019 ich die Wahl, nie wieder zieh\u2019n.<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Kennst du die Stadt, mit ihrem gro\u00dfen Dreck,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Ein Wirtshaus steht an jeder Stra\u00dfeneck<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Und in Fabriken schwitzt die Menschenbrut,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Es saugt das Kapital ihr rotes Blut,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Kennst du die Stadt, dahin, dahin,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">La\u00df\u2019 niemals mich, o ew\u2019ger Vater, zieh\u2019n.<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Du Stadt am Michigan, voll Weh und Ach,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Wo manches hoffnungsvolle Herz zerbrach,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Die Sterne nachts am Himmel schau\u2019n mich an,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Was hat man dir, du armes Kind, getan?<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Kennst du die Stadt, dahin, dahin,<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">La\u00df dich von keinen tausend Pferden zieh&#8217;n.\u201c<br \/>\n<\/em><span style=\"font-size: revert;\">Emerenz Meier (1874\u20131928).<\/span><\/p><\/blockquote>\n<h5>Krisen als Chancen?<\/h5>\n<p>Ein oft zu Unrecht als abgedroschen bezeichnetes Wort sieht in jeder Krise auch \u2013 oder besonders \u2013 eine Chance. Krisen sind zwangsl\u00e4ufig ein kr\u00e4ftiger Ansto\u00df, \u00fcber Ver\u00e4nderungen, Reformen, Entwicklungen, neue Ideen nachzudenken, und erh\u00f6hen den Zwang, etwas zu tun. So hoffen Optimisten, dass sich aus der derzeitigen wirtschaftlichen, finanziellen (und politischen) Krise der USA und der gesamten westlichen Welt ein neuer Anfang, ein neuer Boom heraussch\u00e4len wird. Nach den historischen Erfahrungen der USA war ja bisher jede Krise auch ein \u00dcbergang in eine neue Aufschwungphase.<\/p>\n<p>D\u00fcrfen wir auch in unserer Zeit auf den kommenden Boom hoffen? Dazu m\u00fcsste sich die westliche Welt auf eine Zukunft einstellen, in der vieles anders ist, als in den vergangenen dreihundert Jahren:<\/p>\n<p>\u2022 Europa und dann Nordamerika waren \u00fcber Jahrhunderte die innovativsten Kontinente. In diesen Zeiten des Aufschwungs der westlichen Welt spielte es keine Rolle, dass einst China die Technologief\u00fchrerschaft hatte und Europa auf chinesischen Erfindungen aufbauen konnte. China und Indien waren noch im 15. Jahrhundert die dominierenden L\u00e4nder<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn4\">[4]<\/a>, die zusammen etwa 40 Prozent des Bruttosozialproduktes der Erde erzeugten, was damals in Europa allerdings kaum wahrgenommen wurde. Im Laufe des 21. Jahrhunderts werden diese beiden gr\u00f6\u00dften Nationen voraussichtlich wieder so weit kommen.<br \/>\nDabei wird China etwa ab der Jahrhundertmitte ein Sozialprodukt wie die Vereinigten Staaten erwirtschaften, aber aufgrund seiner hohen Bev\u00f6lkerungszahlen im Pro-Kopf-Einkommen noch l\u00e4nger ein Schwellenland bleiben.<br \/>\nIn Indien wurden die staatlichen Ma\u00dfnahmen zur Geburtenkontrolle eingestellt, so dass seine Bev\u00f6lkerungszahl im Laufe des 21. Jahrhunderts die Chinas \u00fcbertreffen d\u00fcrfte. Trotz wirtschaftlichen Wachstums wird Indien daher voraussichtlich gr\u00f6\u00dfere sozialpolitische Herausforderungen meistern m\u00fcssen als China.<br \/>\nIn beiden L\u00e4ndern drohen gravierende Umweltprobleme.<\/p>\n<p>\u2022 Damit geht die Dominanz der wei\u00dfen Rasse zu Ende. Die weit zahlreicheren Menschen Asiens werden wirtschaftlich und technologisch aufholen; mit dem Ziel, die Weltspitze zu bilden. Das wird sich weder mit wirtschaftlichen, schon gar nicht mit milit\u00e4rischen Mitteln aufhalten lassen; denn die Zeit des Kolonialismus und der Raubkriege geht zu Ende. Auch der Neo-Kolonialismus wird mit seiner Ausbeutung der unterentwickelten L\u00e4nder an Grenzen sto\u00dfen. Meines Erachtens besteht \u00dcbereinstimmung in der Weltbev\u00f6lkerung dar\u00fcber, dass dies ein Fortschritt in die richtige Richtung ist.<\/p>\n<p>\u2022 Der Kampf um die knapper werdenden Ressourcen hat begonnen, wie das nicht nur am Beispiel \u00d6l sp\u00fcrbar wird. Die Zeiten sind vor\u00fcber, als Europ\u00e4er und wei\u00dfe Amerikaner, die um 1900 etwa 25 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung ausmachten, die restlichen 75 Prozent als hilflose Ausbeutungsobjekte ansehen konnten und sich die Ressourcen in aller Welt \u2013 nicht selten gewaltsam \u2013 aneigneten. M\u00e4chtige Gegenspieler wie China mischen nun kr\u00e4ftig mit!<br \/>\nBald wird sich auch vielerorts Wasserknappheit auswirken (voraussichtlich sogar in einigen Staaten der USA). Versuche westlicher Konzerne, in Entwicklungsl\u00e4ndern die Wasserversorgung zu privatisieren und auch noch an dieser Verknappung zu verdienen, k\u00f6nnen heftige Gegenreaktionen der Betroffenen ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>\u2022 Die Bev\u00f6lkerungsexplosion geht weiter. Armutsfl\u00fcchtlinge suchen in zunehmender Verzweiflung Pl\u00e4tze zum \u00dcberleben. Wege aus dieser Misere sind nicht erkennbar<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn5\">[v]<\/a>. So l\u00e4uft, vielen unbewusst, die gr\u00f6\u00dfte V\u00f6lkerwanderung aller Zeiten: Afrika, wo die Entwicklungshilfe so gut wie gescheitert ist, und der mittlere Osten \u00fcben einen starken Migrationsdruck auf Europa aus; von Mittel- und S\u00fcdamerika kommt ein entsprechender Einwanderungsstrom auf Nordamerika zu. Beide Kontinente \u2013 Europa wie Nordamerika \u2013 sind mit Hunderten von Millionen Einwanderungswilliger v\u00f6llig \u00fcberfordert. Selbst in China, dem Land mit dem gr\u00f6\u00dften Wirtschaftswachstum, k\u00e4mpfen 150 Millionen Wanderarbeiter um Jobs.<\/p>\n<p>\u2022 Aus \u00f6kologischer Sicht m\u00fcsste das langfristige Ziel jedes Landes sein, weitgehend mit seinen eigenen Ressourcen zurechtzukommen und sich so wenig wie m\u00f6glich von Importen abh\u00e4ngig zu machen. Mitteleuropa hat hier den unsch\u00e4tzbaren Vorteil, das es \u00fcber gute B\u00f6den und ausreichend Regen verf\u00fcgen kann. Innovationen, die uns der Unabh\u00e4ngigkeit von Importen aus \u00dcbersee n\u00e4her bringen, w\u00e4ren die wichtigste Zukunftssicherung<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn6\">[6]<\/a>.<br \/>\nDie damit verbundene Abkehr von den<em> \u201emonopolkapitalistischen Manipulationen, die man heute als \u201aGlobalisierung\u2018 sch\u00f6n redet\u201c<\/em> (7, S. 114), und einer Weltwirtschaft um jeden Preis werden viele \u00d6konomen als R\u00fcckfall in die Zeit des Merkantilismus<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=327-1235#_edn7\">[7]<\/a> missverstehen. Doch das bei Politikern und sogar \u00d6konomen beliebte Sch\u00f6nreden kann nicht verschleiern, dass die Globalisierung gr\u00f6\u00dfere Probleme schafft als sie l\u00f6st. Nach dem Scheitern des Sozialismus dominiert anscheinend unangefochten ein Turbo-Kapitalismus, der in der globalisierten \u00d6konomie und in weltweiten Finanzspekulationen seine h\u00e4sslichsten Seiten entbl\u00f6\u00dft. Eine humane Alternative zu dieser menschenverachtenden Wirtschaftsweise ist dringend gesucht.<\/p>\n<p><strong>Eine naturvertr\u00e4gliche Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Der \u201ealte amerikanische Traum\u201c vom fortlaufenden Wachstum durch Produktion materieller Dinge, diese weltweit nachgeahmte Verschwendungswirtschaft, ist nicht zukunftsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Der von Rifkin propagierte \u201eEurop\u00e4ische Traum\u201c der nachhaltigen Nutzung der Ressourcen und der sozialen Ausgewogenheit enth\u00e4lt einige zielf\u00fchrende Ans\u00e4tze; doch auch er ist noch weit von einer umfassenden Probleml\u00f6sung entfernt.<\/p>\n<p>Die Zukunft geh\u00f6rt dem sparsamen Umgang mit nicht nachwachsenden Ressourcen, der intelligenten Nutzung der eigenen M\u00f6glichkeiten, dem Verzicht auf \u00fcberfl\u00fcssige Exoten und Bescheidenheit (nicht \u00c4rmlichkeit) in den materiellen Anspr\u00fcchen der Lebensgestaltung. Eine gro\u00dfe Falle, in die wir getappt sind, ist: Gl\u00fccklichsein als proportional zum Dinge-Besitzen zu denken.<\/p>\n<p>Eine gl\u00fcckliche Zukunftsgestaltung verlangt nach dem \u201enaturgem\u00e4\u00dfen Traum\u201c einer Wirtschaft und Gesellschaft im Einklang mit der Natur. Die Gestaltung dieser \u201e\u00f6kologisch-sozialen Ausgleichswirtschaft\u201c, als Gegenentwurf zur Globalisierung des Raubtier-Kapitalismus, m\u00fcsste das wichtigste Anliegen von Politikern, \u00d6kologen und \u00d6konomen\u00a0sein.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<br \/>\n<\/strong><span style=\"font-size: revert;\">(1) Cooke Alistair, Geschichte Amerikas, Pawlak, Herrsching 1975.<br \/>\n<\/span>(2) Der Spiegel, Nr. 44\/2010, S.72 f.<br \/>\n(3) Gates Bill, Der Weg nach vorn, Hoffman &amp; Campe, Hamburg 1995.<br \/>\n(4) Hey Monika, Der amerikanische Traum, TR-Verlagsunion, M\u00fcnchen 1990.<br \/>\n(5) Rifkin Jeremy, Der Europ\u00e4ische Traum, Campus, Frankfurt 2004.<br \/>\n(6) Scholl-Latour Peter, Der Fluch des neuen Jahrtausends, Goldmann, M\u00fcnchen 2004.<br \/>\n(7) Scholl-Latour Peter, Kolo\u00df auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen, Ullstein, Berlin 2005.<br \/>\n(8) Schmidt Helmut, Die M\u00e4chte der Zukunft, Siedler, M\u00fcnchen 2004.<br \/>\n(9) Wuermeling Henric L., Die Lust an der Freiheit, TR-Verlagsunion, M\u00fcnchen 1987.<br \/>\n<strong>www \u2026<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.wissenschaft.de\/wissen\/news\/150431.html\">http:\/\/www.wissenschaft.de\/wissen\/news\/150431.html<\/a>.<br \/>\n<strong>Endnoten:<br \/>\n<\/strong>[1] Der Begriff \u201eamerikanischer Traum\u201c entstand erstaunlicherweise erst w\u00e4hrend der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre, von der auch die USA schwer gebeutelt wurden. (siehe Literaturverzeichnis, 4).<br \/>\n[2] Vgl. Literaturverzeichnis (7), Seite 15: <em>\u201eEtwa 80 Prozent aller US-B\u00fcrger suchen jeden Sonntag einen Gottesdienst auf. In Frankreich sei die Zahl der regelm\u00e4\u00dfigen Kirchg\u00e4nger auf sieben Prozent, in England sogar auf f\u00fcnf Prozent geschrumpft.\u201c<\/em> Mir pers\u00f6nlich scheinen die 80 Prozent allenfalls f\u00fcr das flache Land glaubhaft, besonders im mittleren Westen, nicht f\u00fcr die Ballungszonen.<br \/>\n[3] New Economy (engl.) = Neue Wirtschaft. Verbunden mit der Idee, dass durch Computer und neue Kommunikationsmedien eine durch die Globalisierung gepr\u00e4gte neue Wirtschaftsform entsteht. Die industrielle Massenfertigung verl\u00f6re demnach an Bedeutung. Die Priorit\u00e4ten l\u00e4gen nun im weltweiten Wettbewerb um innovative Ideen, in der Verarbeitung von Informationen.<br \/>\n[4] Vgl. \u201e<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/china-und-der-westen\/\">China II: China und der We<\/a>sten\u201c, unter &#8222;Geschichte&#8220; und\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/1421-als-china-die-welt-entdeckte\/\">\u201e1421 &#8211; Als China die Welt entdeckte<\/a> \u201c unter &#8222;Buchbesprechungen&#8220;.<br \/>\n[5] Vgl. \u201e<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/okologie\/eine-neue-wissenschaft\/\">Wieviel Mensch vertr\u00e4gt die Erde?<\/a>\u201c, unter &#8222;\u00d6kologie&#8220;.<br \/>\n[6] Hoffentlich denkt niemand, ich w\u00fcrde hier in der verschrobenen nordkoreanischen \u201eJuche\u201c-Ideologie mit ihrer erzwungenen Abkapselung ein Vorbild sehen.<br \/>\n[7] Merkantilismus = die Wirtschaftspolitik der europ\u00e4ischen Staaten im 17. und 18. Jahrhundert. Gekennzeichnet war der Merkantilismus durch wirtschaftlichen Nationalismus und staatlichen Dirigismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ver\u00f6ffentlich in GralsWelt 64\/2011) Ist die USA am Ende, folgt dem \u201eamerikanische Traum\u201c nun das Erwachen aus einer unruhigen Nacht. Bietet die absehbare gro\u00dfe Krise der Welt die Chance f\u00fcr eine naturvertr\u00e4gliche Zukunft? Wer Aktien besitzt, lauscht gespannt auf die Nachrichten von der Wallstreet. 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