{"id":1469,"date":"2010-04-17T10:28:10","date_gmt":"2010-04-17T09:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=1469"},"modified":"2025-10-12T17:03:54","modified_gmt":"2025-10-12T16:03:54","slug":"hungrig-tuchtig-risikobereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/economie-et-social\/affame-pret-a-prendre-des-risques\/","title":{"rendered":"Affam\u00e9, intelligent, pr\u00eat \u00e0 prendre des risques..."},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Asiaten werden auf uns keine R\u00fccksicht nehmen<\/h5>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Eine Analyse der \u201eGelben Gefahr\u201c aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten.<\/h6>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 59\/2010.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im April des Jahres 1983 reiste ich zum ersten Mal f\u00fcr etliche Wochen nach (S\u00fcd-)Korea. Meine Aufgabe war, eine koreanische Fahrradreifenfabrik mit der Entwicklung und Konstruktion von Motorradreifen, damals noch Diagonalreifen, vertraut zu machen. Erfahrungen in der Reifentechnik hatte ich als Entwicklungschef einer Reifenfabrik gesammelt und war auf dem neuesten Stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Hinflug hatte ich anfangs ein schlechtes Gewissen und fragte mich, ob ich dabei war, einem Schwellenland moderne Technologie zu liefern, mit der dann unseren deutschen Firmen Konkurrenz gemacht w\u00fcrde, so dass bei uns Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann bedachte ich, dass wenige Monate zuvor der VW-Chef Carl Hahn in China war, um mit der chinesischen SAIC-Gruppe einen Vertrag \u00fcber die Produktion des VW Santana in der Volksrepublik China zu unterzeichnen. Bei dem Gedanken an diesen enormen Technologie-Transfer eines der gr\u00f6\u00dften deutschen Industrieunternehmen kam ich mir dann ganz bescheiden vor, mit einer Aktentasche voll pers\u00f6nlicher Notizen und meinem Fachwissen im Kopf\u2026<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie gef\u00e4hrlich ist die \u201eGelbe Gefahr\u201c?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Von der \u201eGelben Gefahr\u201c wird seit einem Jahrhundert gesprochen. Nach seiner erzwungenen \u00d6ffnung f\u00fcr den Westen im Jahre 1854 hatte zum Beispiel Japan \u00fcberraschend schnell den Anschluss an die westliche Technik gefunden. 1905 konnte Japan sogar einen Krieg gegen eine europ\u00e4ische Gro\u00dfmacht (Russland) gewinnen. Was sollte werden, wenn auch China, mit seiner gigantischen Bev\u00f6lkerung, einen \u00e4hnlichen Weg einschlagen w\u00fcrde?<\/p>\n\n\n\n<p>Dann zerstritt sich China in B\u00fcrgerkriegen und musste einen langen, erm\u00fcdenden Kampf gegen die Invasion der Japaner f\u00fchren. Nach dem blutigen Sieg der Kommunisten im Jahre 1949 kostete die maoistische Kulturrevolution (1965\u20131976) viele Millionen Menschen das Leben und zerst\u00f6rte einen gro\u00dfen Teil der Kulturg\u00fcter, die Jahrzehnte Revolution, Krieg und B\u00fcrgerkrieg \u00fcberstanden hatten. Die \u201egelbe Gefahr\u201c schien angesichts dieser Selbstzerfleischung vorerst gebannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das im Zweiten Weltkrieg schwer getroffene Japan (der sogenannte \u201egro\u00dfe Tiger\u201c) erholte sich \u2013 wie auch Deutschland \u2013 schneller als erwartet. Die japanischen Kolonien Korea und Taiwan, sowie die von den Japanern eroberte englische Kolonie Singapur (die \u201ekleinen Tiger\u201c) wurden nach dem Zweiten Weltkrieg selbst\u00e4ndig und suchten Anschluss an das westliche industrielle Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p>Das in Ostasien vorhandene Potential an flei\u00dfigen, nicht selten auch schon gut ausgebildeten Menschen wurde im Westen untersch\u00e4tzt, wo man nach dem Zweiten Weltkrieg zun\u00e4chst den Afrikanern gr\u00f6\u00dfere Entwicklungschancen zuschrieb als den Ostasiaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere die USA f\u00fchlten sich, nach dem gewonnenen zweiten Weltkrieg und ihrem epochalen Aufstieg zur gr\u00f6\u00dften Weltmacht, allen anderen \u00fcberlegen. Beim Wettrennen um die erste Mondlandung (1969) konnten sie ihre wissenschaftlich-technische Vormachtstellung eindrucksvoll unterstreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst der in den 1960er Jahren beginnende Aufstieg Japans zu einer wichtigen Export-Nation lie\u00df nachdenkliche Beobachter ahnen, was im fernen Asien m\u00f6glich schien \u2026<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weshalb die Konkurrenz aus dem Osten untersch\u00e4tzt wurde <\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Als ich im Jahr 1983 zum ersten Mal nach Korea kam, sah ich ein Schwellenland, also ein Land, das sich im \u00dcbergang vom Entwicklungsland zum Industrieland befand.<br>Nach dem Ende des Korea-Krieges (1953) war das weitgehend zerst\u00f6rte S\u00fcdkorea als Agrarland eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt. Es besitzt keine nennenswerten Lagerst\u00e4tten von \u00d6l, Kohle oder Erzen und kann nur auf den Flei\u00df seiner Menschen bauen. In dem dichtbesiedelten Land k\u00f6nnen die W\u00e4lder nicht einmal den Holzbedarf decken.<br>Wenige Jahrzehnte sp\u00e4ter, in den 1980er Jahren, hatte sich das rohstoffarme S\u00fcdkorea mit damals gut 40 Millionen Einwohnern<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn1\">[i]<\/a> zum zehntgr\u00f6\u00dften Industrieland entwickelt; allerdings nicht mit demokratischen Strukturen, sondern zun\u00e4chst unter einer \u2013 als Demokratie getarnten \u2013 beinharten Diktatur. (Zur Geschichte Koreas vgl. <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/vom-land-der-morgenstille\/\">\u201eVom Land der Morgenstille\u201c<\/a>, unter &#8222;Geschichte&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p>Als Ingenieur war f\u00fcr mich ein Nebeneinander von schrottreifen Produktionseinrichtungen und modernen Maschinen von besonderem Interesse. So gab es zum Beispiel noch Fertigungsstra\u00dfen, die aus der Zeit des Ersten Weltkrieges stammen konnten. Gleich daneben waren hochmoderne Transfer-Automaten \u2013 zum Beispiel f\u00fcr die Fertigung von Fahrradventilen \u2013 im Aufbau, wie ich sie bei den Wettbewerbern in Deutschland nicht gesehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die koreanischen Ingenieure waren den Anforderungen der modernen Technik (das Modewort \u201eHigh-tech\u201c kam sp\u00e4ter) voll gewachsen. Auch meine Empfehlungen wurden anerkannt und erfolgreich umgesetzt. Meinen koreanischen Partnern war schnell klar, dass sie bis dahin nur unzureichend mit der Konstruktion moderner Motorradreifen vertraut waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinem ersten Besuch wurden mir folgende Erkenntnisse bewusst, die zumindest damals im Westen zu wenig Beachtung fanden:<br>\u2022 Man konnte bei dem damaligen Lohn-Niveau<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn2\">[ii]<\/a> jegliche Standard-Technologie in Korea preiswerter herstellen als bei uns. Zur Standard-Technologie geh\u00f6rt zum Beispiel das Automobil oder der Schiffbau. Schlie\u00dflich gab es damals in Korea schon zwei der gr\u00f6\u00dften Werften der Welt. Auch Autos wurden in Gro\u00dfserie gebaut und exportiert. Heute geh\u00f6ren koreanische PKW auch in Deutschland zum normalen Stra\u00dfenbild.<br>\u2022 L\u00e4nder mit einer alten Handwerkstradition haben keine Schwierigkeiten, sich mit der modernen Technik vertraut zu machen. Das gilt nicht nur f\u00fcr Ostasien (China, Japan, Korea, Singapur, Taiwan usw.) und Indien<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn3\">[iii]<\/a>, sondern galt zum Beispiel auch f\u00fcr Bayern, das eigentlich so recht erst nach dem Zweiten Weltkrieg zum Industrieland wurde. Bayern kann auf eine lange handwerkliche Tradition, zum Beispiel der Augsburger Silberschmiede, zur\u00fcckblicken.<br>\u2022 Entwicklungsl\u00e4nder sind mit einer arbeitsintensiven Technologie nicht zufrieden, obwohl diese bei dem dortigen Lohnniveau ausreichen w\u00fcrde. Man hat ja gen\u00fcgend billige Arbeitskr\u00e4fte und muss die Rationalisierung nicht auf die Spitze treiben. Doch die Zeiten sind vorbei, wo \u2013 zum Beispiel aus England \u2013 veraltete Anlagen in die Kolonien exportiert wurden. Heute wird auch in exotischen L\u00e4ndern die modernste Technik verlangt, mit der die Asiaten \u2013 nach erstaunlich geringen Anlaufschwierigkeiten \u2013 bestens zurechtkommen.<br>\u2022 Entwicklungsl\u00e4nder sind nicht mit der Produktion von Standard-Produkten zufrieden. Sie streben auch nach High-tech-Erzeugnissen mit gro\u00dfen Zuwachsraten.<br>\u2022 In der konfuzianischen Tradition Ostasiens hat Lernen einen hohen Stellenwert. Auf eine gute Ausbildung wird gro\u00dfer Wert gelegt. Schon von Schulkindern wird ein Arbeitspensum verlangt, das man bei uns f\u00fcr unzumutbar h\u00e4lt<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn4\">[iv]<\/a>. Die koreanischen Universit\u00e4ten strebten schon in den 1980er Jahren danach, das Niveau der US-Universit\u00e4ten zu erreichen. Die Spitzenkr\u00e4fte der Industrie haben oft bei Top-Universit\u00e4ten im Ausland (meist in den USA) promoviert.<br>\u2022 Die konfuzianische Philosophie (vgl. \u201e<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/das-vermachtnis-des-konfuzius\/\">Das Verm\u00e4chtnis des Konfuzius<\/a>\u201c unter &#8222;Religionsgeschichte&#8220;) war damals noch von gro\u00dfem Einfluss auf die koreanische und andere ostasiatische Gesellschaften. Die von Konfuzius geforderte Loyalit\u00e4t gegen H\u00f6hergestellte war f\u00fcr die hierarchisch organisierte Industrie von Vorteil. Inzwischen hat das Vertrauen in die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen (und in demokratische Politiker) bei j\u00fcngeren Menschen, zum Beispiel in Japan und Korea, nachgelassen. Besonders seit gro\u00dfe Unternehmen in Krisensituationen die \u00fcbliche lebenslange Besch\u00e4ftigungsgarantie nicht mehr eingehalten haben. Zudem wird die konfuzianische Ethik, die der Erziehung edlen Menschentums dienen will, manchmal in einer Weise ausgelegt, die Korruption zul\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Der Drache erwacht und der Elefant marschiert los<\/h5>\n\n\n\n<p>Inzwischen scheinen die inneren Wirren in China \u00fcberwunden, und das derzeit volkreichste Land der Erde ist mitten in einer gigantischen Aufholjagd, ebenso wie Indien mit einer etwas kleineren, aber schneller wachsenden Bev\u00f6lkerung<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn5\">[v]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die industrielle Revolution begann in der Regel mit der Textilindustrie. So zum Beispiel im 18. Jahrhundert in England, im 19. Jahrhundert in Deutschland und Japan, im 20. Jahrhundert in China und Indien. Heute sind der \u201egro\u00dfe Drache\u201c (China) und der \u201eElefant\u201c (Indien) in der Textilindustrie f\u00fchrend. In Mitteleuropa ist die Herstellung von Textilien, Lederwaren, Schuhen und Spielwaren zur Nischen-Produktion f\u00fcr Luxusmarken geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die jungen Industriel\u00e4nder Asiens streben auf <em>allen<\/em> Gebieten die Weltmarktf\u00fchrung an. \u00dcber Optik und Fotografie braucht man nicht mehr zu reden; hier ist die einst weltbeste deutsche optische Industrie seit Jahrzehnten durch japanische Firmen auf Spezialgebiete zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst hat man in Asien erkannt, dass die Informations-Technologie (IT) derzeit die gr\u00f6\u00dften Wachstumsraten verzeichnet und strebt auch hier ganz nach vorn.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Fahrzeugindustrie \u2013 dem wichtigsten Zweig der deutschen Industrie \u2013 ist neuerdings VW dabei, an Toyota (Japan) als gr\u00f6\u00dften Automobilhersteller aufzuschlie\u00dfen. General Motors (USA) ist zur\u00fcckgefallen. Qualitativ hochwertige deutsche Automobile verkaufen sich noch immer gut in vielen L\u00e4ndern, sogar in China. Doch dort kommen diese &#8222;deutschen&#8220; Autos vorwiegend aus einheimischen Fabriken, die kaum Arbeitspl\u00e4tze in den klassischen Industriel\u00e4ndern schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Chinesen selbst liegen mit ihren Autos in der Qualit\u00e4t gegen\u00fcber Europa oder den USA noch zur\u00fcck, obwohl sie 2009 mit 13 Millionen Kraftfahrzeugen, davon 10 Millionen PKW, mehr Automobile produzierten als Deutschland (2008: 11 Millionen).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Moment (2010) kommen aus China noch nicht die richtigen Autos f\u00fcr zahlungskr\u00e4ftige amerikanische oder europ\u00e4ische Kunden: Der Gel\u00e4ndewagen \u201eLandwind\u201c von Jiangling, sowie der BS 6, ein Mittelklassewagen von Brilliance, entt\u00e4uschten u. a. im Crashtest. Auch der verbesserte, preislich g\u00fcnstige Mittelklassewagen BS 4 konnte 2009 im Crashtest nicht \u00fcberzeugen und liegt in der Technik (noch) um ein Jahrzehnt zur\u00fcck. Doch das sind kleinere Hersteller. Die Invasion der Gro\u00dfen \u2013 vielleicht sogar mit technisch einfacheren Elektroautos \u2013 steht noch bevor.<br>Keinesfalls sind die Chinesen zu untersch\u00e4tzen; auch wenn sie derzeit noch nicht mit hochklassigen PKW aus Europa konkurrieren k\u00f6nnen. Sie werden zulernen. Schlie\u00dflich liefern zum Beispiel BMW, Mercedes und VW das n\u00f6tige Know-how f\u00fcr die Automobil-Produktion und bilden chinesische Fachkr\u00e4fte aus!<\/p>\n\n\n\n<p>In Indien sind die Verh\u00e4ltnisse etwas anders. Hier werden besonders Billigautos gebraucht, die zu den verlangten Preisen nur in Entwicklungsl\u00e4ndern gebaut werden k\u00f6nnen. Im Januar 2008 wurde der TATA Nano vorgestellt, der zu einem Grundpreis von knapp 2.000,- US-Dollar angeboten werden soll. Derzeit ist der Nano noch kein Auto f\u00fcr Europa; doch auch die Inder entwickeln weiter und haben gro\u00dfe Pl\u00e4ne. Eine f\u00fcr Europa geeignete Version des Nano soll 2012 auf den Markt kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tr\u00e4ume von den riesigen asiatischen M\u00e4rkten sind f\u00fcr die Amerikaner und Europ\u00e4er zum Teil geplatzt; denn die Chinesen und Inder zum Beispiel wollen ihren Inlandsmarkt mit eigenen Produkten bedienen und au\u00dferdem noch exportieren!<\/p>\n\n\n\n<p>So hat China als gr\u00f6\u00dfte Exportnation den bisherigen Spitzenreiter Deutschland im Jahr 2010 \u00fcberholt. F\u00fcr den Export nach Asien bleiben den klassischen Industriel\u00e4ndern Luxusmarken und vor allem Investitionsg\u00fcter, die wiederum helfen, die Konkurrenzsituation f\u00fcr die Asiaten zu verbessern. Als Industriestandort ist Deutschland in den letzten Jahrzehnten laufend zur\u00fcckgefallen. Ein Alarmsignal erster Ordnung ist die von Mercedes geplante Verlagerung der Produktion der C-Klasse (dem wichtigsten Umsatztr\u00e4ger des Konzerns) in die USA!<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Technologietransfer, weil die gr\u00f6\u00dfte Rendite winkt!<\/h5>\n\n\n\n<p>Mit der \u00dcbernahme von fremden Technologien ist man in Asien genauso wenig zimperlich wie mit patentverletzenden Nachbauten<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn6\">[vi]<\/a>. Auch werden Vertr\u00e4ge mit ausl\u00e4ndischen Investoren oft so gestaltet, dass deren Know-how benutzt werden kann. So findet eine \u00dcbertragung von technischem Wissen statt, wie es sie in der Geschichte noch nie gegeben hat; nicht einmal nach den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts, als jedes Mal die deutschen Patente von den Siegern kassiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge der Globalisierung wollten sich Firmen aus Europa und den USA die riesigen M\u00e4rkte Asiens nicht entgehen lassen. Andererseits k\u00f6nnen sie in wichtigen L\u00e4ndern oft nur Fu\u00df fassen, wenn sie dort produzieren, zum Teil sogar dort auch entwickeln. So flie\u00dft westliches Kapital dorthin, wo die gr\u00f6\u00dften Renditen winken, und wertvolles Fachwissen wird weitergegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Von den Automobilfirmen, die zum Beispiel an China ihr Know-how verschenken, wurde schon gesprochen. Doch das ist nur der Anfang und es gibt viele weitere Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste kommerzielle Magnetschwebebahn \u2013 f\u00fcr deren Entwicklung der deutsche Steuerzahler Unsummen zu tragen hatte<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn7\">[vii]<\/a> \u2013 wurde in China gebaut. Bei einem (nicht wahrscheinlichen) Folgeauftrag w\u00fcrden voraussichtlich die Chinesen, die nun \u00fcber das n\u00f6tige Know-how verf\u00fcgen, das g\u00fcnstigste Angebot abgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Flugzeuge zu verkaufen, muss der Airbus A 320 in China montiert werden, und die Chinesen wollen erreichen, dass der Konzern EADS in China auch entwickelt!<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst werden namhafte westliche Firmen mitsamt ihrem Know-how von asiatischen Konzernen aufgekauft.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Globalisierung ist l\u00e4ngst au\u00dfer Kontrolle geraten<\/h5>\n\n\n\n<p>Neue Entwicklungen lassen sich leichter ansto\u00dfen, als danach \u2013 wenn sie ins Laufen kommen \u2013 auch kontrollieren. Das gilt f\u00fcr die Politik ebenso wie f\u00fcr die \u00d6konomie. Nur selten werden unerw\u00fcnschte Folgen \u2013 \u201eKollateralsch\u00e4den\u201c \u2013 vorhergesehen, und noch seltener h\u00f6ren Politiker oder \u00d6konomen auf die Warnungen kl\u00fcgerer Zeitgenossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der hochbegabte Mathematiker John von Neumann (1903\u20131957), der selbst an der Entwicklung von Computern und Atombomben ma\u00dfgeblich beteiligt war, fragte sich, was f\u00fcr die Menschheit gef\u00e4hrlicher werden k\u00f6nnte: Die Atombombe oder der Computer. Letzterer ist unter anderem die Voraussetzung f\u00fcr die IT-Technologie. Die moderne Informationstechnik, die blitzschnelle Nachrichtenverbindung von und mit jedem Ort der Erde, ist eine entscheidende Voraussetzung f\u00fcr die Weltmarktintegration, die globale Vernetzung von B\u00f6rsen, Finanzen, Entwicklung, Produktion, Logistik, Service, Transport und Vertrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Globalisierung, durch ihre Eigendynamik l\u00e4ngst au\u00dfer Kontrolle geraten, ver\u00e4ndert die Welt mit zunehmendem Tempo in einer dem Westen nicht genehmen und obendrein aus \u00f6kologischer Sicht f\u00fcr die ganze Erde gef\u00e4hrlichen Richtung. Da helfen auch die sch\u00f6nen Worte nicht, dass es sich bei der Globalisierung um einen Ausdruck von <em>\u201egrenz\u00fcberschreitender Freiheit\u201c<\/em> handle. Die Politik reagiert hilflos auf die schnellen Ver\u00e4nderungen, von denen sich viele Menschen \u00fcberfordert f\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf kurzfristige Gewinnmaximierung eingeschworene kapitalistische Wirtschaft steht in einem harten Wettbewerb um die sogenannten Kernkompetenzen<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn8\">[viii]<\/a>. Vorausschauendes Denken, das den ganzen Globus im Blickfeld hat, ist hier kaum zu finden. Ebenso ist die f\u00fcr eine gedeihliche Zukunftsgestaltung erforderliche soziale Verantwortung von den Kapitaleignern nicht zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es keineswegs so, dass diese wirtschaftlichen Umw\u00e4lzungen v\u00f6llig unvorhersehbar, wie ein Naturereignis, \u00fcber uns kommen. Wie der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch in einem Spiegel-Beitrag (23\/2007, S. 187) ausf\u00fchrt, hat die <em>\u201ePhantasmagorie der unendlichen Expansion\u201c<\/em> die Gehirne der Entscheidungstr\u00e4ger so vernebelt, dass sie nicht mehr so recht wissen, was wirtschaftliche Rationalit\u00e4t und was \u00f6ffentliches Spektakel ist. In solcher Euphorie werden dann auch die l\u00e4ngst vorliegenden Warnungen vor der Globalisierung \u00fcbergangen:<br><em>\u201eIn seinem 1902 ver\u00f6ffentlichten Buch \u201aImperialism\u2018, der ersten modernen Globalisierungstheorie, sprach der englische Wirtschafts- und Sozialtheoretiker John A. Hobson von den Folgen, die die Industrialisierung der au\u00dfereurop\u00e4ischen Welt f\u00fcr den alten Kontinent haben w\u00fcrde. Was er an die Wand malte, war die \u00f6konomische Ertr\u00e4nkung des alten Kontinents in der Flut der konkurrenzlos billigen globalen Massenproduktion. Auf dieser Ebene konkurrieren zu wollen erschien Hobson hoffnungslos. Stattdessen empfahl er den Schweizer und den d\u00e4nischen Weg einer in ihrer Art konkurrenzlosen High-Quality-Produktion. Diesen Weg haben die gro\u00dfen Konzerne in ihrer Ausrichtung auf die Massenproduktion naturgem\u00e4\u00df weniger konsequent beschritten als Europas mittelst\u00e4ndische Wirtschaft, die ihn in ihrer ganzen Bandbreite von Werkzeugmaschinen, Feinoptik, Designerbeleuchtung, Luxusautos und Grappa so kultivierte, dass sie global fast konkurrenzlos dasteht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen also hoffen, dass wenigstens der von der Politik vernachl\u00e4ssigte Mittelstand etwas weiter denkt, sich weniger von Aktienkursen blenden l\u00e4sst und verantwortungsbewusster handelt als die viel zitierten \u201eHeuschrecken\u201c, die gro\u00dfen Globalisierungsgewinnler, die kein Segen f\u00fcr die Welt\u00f6konomie sind.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Tiger und Drache scheuchen auf, der Elefant trampelt nieder<\/h5>\n\n\n\n<p>In Deutschland wird es h\u00f6chste Zeit, die sch\u00e4ndlichen Spielchen zu beenden, mit denen sich Bund, L\u00e4nder, Parteien, Verb\u00e4nde und Gewerkschaften gegenseitig blockieren und so das Land fast reformunf\u00e4hig machen. Die notwendigen Strukturanpassungen weiterhin vor sich herzuschieben, ist nicht l\u00e4nger tragbar! Denn unser stolzes Lohnniveau<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn9\">[ix]<\/a> wird sich nur halten lassen, wenn unsere Produkte um so viel besser sind wie sie teurer sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr sind vor allem Forschung, Innovationen<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn10\">[x]<\/a> und eine erstklassige Ausbildung f\u00fcr m\u00f6glichst viele, am besten alle Mitb\u00fcrger, aber auch der Abbau einer \u00fcberbordenden B\u00fcrokratie. Wir m\u00fcssen erkennen, was auf uns zukommen wird und entsprechend handeln, damit meine unliebsame Vorhersage nicht eintreten wird: <em>Die Tiger und der Drache scheuchen die Wei\u00dfen auf, und der Elefant trampelt sie dann nieder.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Asiaten werden keine R\u00fccksicht auf uns nehmen. Sie sind hungrig, t\u00fcchtig, risikobereit und packen an; unterst\u00fctzt von Regierungen, die soziale Standards und Umweltschutz nicht so wichtig nehmen wie das Wirtschaftswachstum.[XI].<\/p>\n\n\n\n<p>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-und-soziales\/wirtschaftskrise-und-weltverschworung\/\">&#8222;Wirtschaftskrise und Weltverschw\u00f6rung&#8220;<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-und-soziales\/globalisierung-der-unmoral\/\">&#8222;Globalisierung der Unmoral&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wirtschaft-und-soziales\/der-globalisierungsschwindel\/\">&#8222;Der Globalisieungsschwindel&#8220;.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Endnoten:<br><\/strong><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref1\">[i]<\/a> Heute (2010) hat S\u00fcdkorea 48 Millionen Einwohner und eine Bev\u00f6lkerungsdichte von 483 Einwohnern pro km\u00b2 (die Bundesrepublik Deutschland hat 231, \u00d6sterreich 97 und die Schweiz 178 Einwohner pro km\u00b2).<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref2\">[ii]<\/a> 1983 wurde in S\u00fcdkorea 54 Stunden pro Woche gearbeitet, Urlaub gab es zwei bis drei Tage pro Jahr. Die Kosten f\u00fcr einen Arbeiter betrugen insgesamt ca. DM 760,\u2013 pro Monat. Darin sind die Kosten f\u00fcr eine Abfindung enthalten, die damals nach Erreichen des Pensionsalters gezahlt wurde. Rentenversicherung gab es noch nicht. Arbeitnehmer wechselten nur selten; in der Regel blieb man seiner Firma (wie auch in Japan) das ganze Berufsleben treu. Seither sind die L\u00f6hne drastisch gestiegen und haben sich mehr als verdoppelt. F\u00fcr manche Produkte, wie zum Beispiel Fahrradreifen, ist Korea inzwischen zu teuer geworden, und die Produzenten sind in billigere L\u00e4nder wie Malaysia oder Thailand ausgewichen. Auch die lebenslange Besch\u00e4ftigungsgarantie hat sich in Japan oder Korea nicht halten lassen und f\u00fchrte zu Vertrauensverlusten gegen\u00fcber den Unternehmen.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref3\">[iii]<\/a> Inzwischen gibt es weitere aufstrebende L\u00e4nder wie Brasilien, Kasachstan, Russland, S\u00fcdafrika, die dem \u201eOstasiatischen Wunder\u201c nacheifern.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref4\">[iv]<\/a> Sch\u00fcler einer High-School in Korea bekamen kaum mehr als f\u00fcnf Stunden Zeit zum Schlafen und mussten an Sonn- und Feiertagen voll durchlernen.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref5\">[v]<\/a> F\u00fcr das Jahr 2009 werden f\u00fcr China 1,331 Milliarden genannt (139 Einwohner pro km\u00b2), f\u00fcr Indien 1,171 Milliarden (356 Einwohner pro km\u00b2).<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref6\">[vi]<\/a> Auch in Europa und den USA war (und ist) man bei der Industriespionage nicht immer zimperlich. Vgl. \u201eStoppt die Spionage!\u201c in &#8222;Kurz, knapp, kurios&#8220; Seite 310.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref7\">[vii]<\/a> Die deutschen Politiker geben offenbar mit Vorliebe Geld f\u00fcr hoffnungslose Projekte aus, das dann f\u00fcr wichtige Aufgaben nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht. Man denke neben der Magnetschwebebahn nur an die Milliarden, die aus politischen Gr\u00fcnden f\u00fcr den sterbenden Steinkohlebergbau verschleudert wurden.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref8\">[viii]<\/a> Als <em>Kernkompetenz<\/em> bezeichnet man die F\u00e4higkeit bzw. T\u00e4tigkeit, die ein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz besser ausf\u00fchren kann und dadurch einen <span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" title=\"Wettbewerbsvorteil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wettbewerbsvorteil\">Wettbewerbsvorteil<\/a><\/span>&nbsp;erlangt hat.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref9\">[ix]<\/a> F\u00fcr 2007 werden folgende Stundenl\u00f6hne genannt: Deutschland EUR 30,\u2013; Polen 5,\u2013; China 1,\u2013 bis 2,\u2013; Vietnam 0,50.<br><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref10\">[x]<\/a> <em>Innovation<\/em> hei\u00dft w\u00f6rtlich \u201eNeuerung\u201c oder \u201e<a title=\"Erneuerung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erneuerung\">Erneuerung<\/a>\u201c. Das Wort ist von den lateinischen Begriffen <em>novus<\/em> \u201eneu\u201c und <em>innovatio<\/em> \u201eetwas neu Geschaffenes\u201c abgeleitet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff unspezifisch im Sinne von neuen <a title=\"Idee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Idee\">Ideen<\/a> und <a title=\"Erfindung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erfindung\">Erfindungen<\/a> und f\u00fcr deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden (<a title=\"Invention\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Invention\">Invention<\/a>), die tats\u00e4chlich erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen. (Quelle: \u201eWikipedia\u201c).<br>[xi] <strong>Nachtrag 2025:<\/strong> Inzwischen sind die oben bef\u00fcrchteten Probleme f\u00fcr die europ\u00e4ische, besonders die deutsche Industrie eingetreten. Es wird schwierig sein, den <strong>Abstieg Deutschlands<\/strong> zu einem Land mit bescheidenem Wohlstand noch aufzuhalten, zumal die (linken) politischen Parteien den Ernst der Lage noch immer nicht sehen wollen.&nbsp; &nbsp;<br>Die USA sind Dank ihrer f\u00fchrenden Rolle in der Digitaltechnik, KI usw. noch ganz vorne dabei, doch auch auf diesen Gebieten sind die Asiaten nicht zu untersch\u00e4tzen und holen auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Asiaten werden auf uns keine R\u00fccksicht nehmen Eine Analyse der \u201eGelben Gefahr\u201c aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten. Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 59\/2010. Im April des Jahres 1983 reiste ich zum ersten Mal f\u00fcr etliche Wochen nach (S\u00fcd-)Korea. 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