{"id":1409,"date":"2009-12-19T11:17:14","date_gmt":"2009-12-19T10:17:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=1409"},"modified":"2024-09-01T14:27:48","modified_gmt":"2024-09-01T13:27:48","slug":"weshalb-last-gaott-das-alles-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/histoire-religieuse\/pourquoi-dernier-gaott-le-tout-ferme\/","title":{"rendered":"Pourquoi Dieu permet-il tout cela ?"},"content":{"rendered":"<h5>Im Jahre 1710 \u2013 also vor 300 Jahren \u2013 erschien in franz\u00f6sischer Sprache in Amsterdam die Erstausgabe der \u201eTheodizee das ist, Versuch von der G\u00fcte Gottes, Freiheit des Menschen, und vom Ursprunge des B\u00f6sen\u201c von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). Weitere Ausgaben folgten, in deutscher und etlichen weiteren Sprachen. Die umfangreiche Schrift, die in barocker Manier ein gro\u00dfes Thema umfassend aufarbeiten wollte, wurde zu einem der meist gelesenen, aber auch einem der umstrittensten B\u00fccher des 18. Jahrhunderts.<\/h5>\n<h5>Um was handelt es sich?<\/h5>\n<p>Bei der Theodizee geht es um die \u201eRechtfertigung Gottes\u201c; also um die Suche nach einer Antwort auf die sehr alte Frage \u201ewie kann Gott so etwas zulassen?\u201c<\/p>\n<p>Leibniz kam seinerzeit zu der Ansicht, dass wir in der besten aller denkbaren Welten leben; denn <em>\u201e&#8230; wenn unter allen m\u00f6glichen Welten nicht eine die beste w\u00e4re, Gott gar keine w\u00fcrde geschaffen haben.\u201c<\/em> (4, S. 110).<\/p>\n<p>Nicht alle waren und sind mit dieser Argumentation zufrieden. Besonders wenn durch Naturkatastrophen oder von Menschen begangene Verbrechen Tausende, Millionen allem Anschein nach unschuldiger Menschen grausam ums Leben kommen, zweifeln \u2013 fr\u00fcher wie heute \u2013 Viele an der Gerechtigkeit Gottes. Im zwanzigsten und beginnenden einundzwanzigsten Jahrhundert waren und sind es der V\u00f6lkermord an den Armeniern, die Massenmorde und der Gulag der Bolschewiken, die Massenmorde und die KZ der Nationalsozialisten, die Vertreibungen aus den deutschen Ostgebieten, die Grausamkeiten der maoistischen Revolution und deren Kulturrevolution, die V\u00f6lkermorde in Jugoslawien, in Ruanda, im Sudan oder im Kongo, der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001, sowie vieles mehr, die Zweifel am Sch\u00f6pfer und seiner Gerechtigkeit aufkommen lassen.<\/p>\n<h5>Das Erdbeben von Lissabon<\/h5>\n<p>Am Morgen des 1. November, dem Allerheiligentag des Jahres 1755, traf Lissabon, die Hauptstadt Portugals, ein Erdbeben das 85 % aller Geb\u00e4ude zerst\u00f6rte. Darunter k\u00f6nigliche Pal\u00e4ste, Bibliotheken und die meisten Kirchen. Eine bis 15 Meter hohe Flutwelle brandete in die M\u00fcndung des Tejo, lie\u00df Haust\u00fcren bersten und Mauern st\u00fcrzen. Mit 30.000 \u2013 90.000 Todesopfern (von 275.000 Einwohnern) geh\u00f6rt dieses Beben zu den schlimmsten Naturkatastrophen der neueren europ\u00e4ischen Geschichte. Neben Lissabon war auch die Algarve (im S\u00fcden des Landes) betroffen, und noch in Luxemburg, Schottland oder der Schweiz waren die Erdst\u00f6\u00dfe stark genug, um Zerst\u00f6rungen anzurichten. Eine Meereswelle riss in England, den Niederlanden und sogar bis Schweden Schiffe aus ihren Verankerungen.<\/p>\n<p>Das Beben zwang die portugiesische Regierung zum schnellen Handeln. Der von der Aufkl\u00e4rung gepr\u00e4gte Premierminister, der sp\u00e4tere Marqu\u00eas de Pombal (1699\u20131782), soll gesagt haben:<br \/>\n\u201e<em>Und nun? Beerdigt die Toten und ern\u00e4hrt die Lebenden\u201c.<br \/>\n<\/em>Er organisierte sofort die Rettungs- und Aufr\u00e4umungsarbeiten. Zum Philosophieren \u00fcber die geistig-religi\u00f6se Bedeutung blieb ihm keine Zeit.<br \/>\nDaf\u00fcr lie\u00df er Daten \u00fcber den Ablauf des Bebens zusammentragen, so dass er heute als Vorl\u00e4ufer der modernen Seismologie gilt.<br \/>\nAuch der junge Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) war von dem Beben fasziniert, sammelte alle ihm zug\u00e4nglichen Informationen und suchte nach den nat\u00fcrlichen Ursachen.<\/p>\n<p>Lissabon wurde gro\u00dfz\u00fcgig und gut geplant wieder aufgebaut. <em>\u00a0<\/em><\/p>\n<h5>Wie konnte Gott das zulassen?<\/h5>\n<p>In ganz Europa war das Erdbeben von Lissabon ein Medienereignis. In vielen Sprachen erschienen Berichte und illustrierte Nachrichtenbl\u00e4tter. Heute, in einer Zeit, in der fast pausenlos Katastrophennachrichten aus aller Welt \u00fcber die Bildschirme flimmern, k\u00f6nnen wir kaum mehr nachvollziehen, wie tief ersch\u00fcttert damals viele Menschen waren<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn1\">[i]<\/a>.<br \/>\nDie Solidarit\u00e4t der Mitteleurop\u00e4er mit Lissabon war gro\u00df; denn so gut wie alle bedeutenden europ\u00e4ischen Handelspl\u00e4tze standen mit der portugiesischen Hauptstadt in Verbindung. Die etwa 200.000 Todesopfer, die dieses Beben in Nordafrika gefordert hatte, fanden in Europa dagegen kaum Beachtung.<\/p>\n<p>Dann l\u00f6ste dieses gewaltige Erdbeben, das Viele noch in Hunderten von Kilometern Entfernung selbst gesp\u00fcrt hatten, ein geistiges Nachbeben aus, das den Optimismus vieler Denker der Aufkl\u00e4rung ersch\u00fctterte. Denn ausgerechnet ein streng katholisches Land wurde schwer getroffen, das sich in der ganzen Welt f\u00fcr die Verbreitung des Christentums eingesetzt hatte! Wie passte das zu den traditionellen Erkl\u00e4rungen der Geistlichen, die in dem Erdbeben eine \u201eStrafe Gottes\u201c (5, S. 69) sahen?<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_edn2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p>Das dramatische Naturereignis brachte Philosophen und Literaten zum Gr\u00fcbeln. \u00dcber Jahrzehnte erschienen Werke zu dem Thema, von denen wir nur wenige beispielhaft erw\u00e4hnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Voltaire (1694-1778) verfasste ein Gedicht \u00fcber<em> \u201eDie Katastrophe von Lissabon<\/em>\u201c, und sein Roman \u201e<em>Candide<\/em>\u201c ist eine bissige Satire \u00fcber Leibniz\u2019 Idee von der \u201ebesten aller Welten\u201c.<\/p>\n<p>Von Kleist (1777-1811) stammt die durch Lissabon beeinflusste Erz\u00e4hlung \u201e<em>Das Erdbeben von Chili\u201c <\/em>aus dem Jahr 1805<em>, <\/em>und Goethe (1749-1832) schildert in seinen Memoiren \u201e<em>Aus meinem Leben, Dichtung und Wahrheit\u201c<\/em> wie er als Sechsj\u00e4hriger die Katastrophe erlebt hat:<br \/>\n<em>\u201eDurch ein au\u00dferordentliches Weltereignis wurde jedoch die Gem\u00fctsruhe des Knaben zum erstenmal im Tiefsten ersch\u00fcttert. Am ersten November 1755 ereignete sich das Erdbeben von Lissabon, und verbreitete \u00fcber die in Frieden und Ruhe schon eingewohnte Welt einen ungeheuren Schrecken. Eine gro\u00dfe pr\u00e4chtige Residenz, zugleich Handels- und Hafenstadt, wird ungewarnt von dem furchtbarsten Ungl\u00fcck betroffen. Die Erde bebt und schwankt, das Meer braust auf, die Schiffe schlagen zusammen, die H\u00e4user st\u00fcrzen ein, Kirchen und T\u00fcrme dar\u00fcber her, der k\u00f6nigliche Palast zum Teil wird vom Meer verschlungen, die geborstene Erde scheint Flammen zu speien: denn \u00fcberall meldet sich Rauch und Brand in den Ruinen&#8230;\u201c<\/em><\/p>\n<p>Viele zweifelten an der von Leibniz propagierten \u201e<em>besten aller Welten\u201c<\/em>, an seiner \u00dcberzeugung, man k\u00f6nne mit der menschlichen Vernunft die N\u00fctzlichkeit der Natur nachvollziehen und so den guten, vern\u00fcnftigen Gott erkennen. Das war in den Augen mancher Kritiker \u2013 voran Voltaire \u2013 nun vorbei.<br \/>\nAuch nach 1945, unter dem Eindruck der Gr\u00e4uel des Zweiten Weltkrieges, wurden wieder \u00e4hnlich skeptische Gedanken ge\u00e4u\u00dfert. Theodor Adorno (1903-1969) sah eine Analogie zwischen dem Erdbeben von Lissabon und dem Holocaust. 1966 schrieb er in der Zeitschrift \u201eNegative Dialektik\u201c das Erdbeben von Lissabon habe gen\u00fcgt, um Voltaire von der Theodizee Leibniz\u2019 zu heilen (6).<\/p>\n<p>Vielleicht hat die durch das Erdbeben ausgel\u00f6sten seelischen Ersch\u00fctterungen keiner sch\u00f6ner zum Ausdruck gebracht als Goethe:<br \/>\n<em>\u201e&#8230;Der Knabe, der dies alles wiederholt wahrnehmen musste, war nicht wenig betroffen. Gott, der Sch\u00f6pfer und Erhalter des Himmels und der Erden, den ihm die Erkl\u00e4rung des ersten Glaubensartikels so weise und gn\u00e4dig vorstellte, hatte sich, indem er die Gerechten mit den Ungerechten gleichem Verderben preisgab, keineswegs v\u00e4terlich bewiesen. Vergebens suchte das junge Gem\u00fct sich gegen diese Eindr\u00fccke herzustellen, welches \u00fcberhaupt um so weniger m\u00f6glich war, als die Weisen und Schriftgelehrten selbst sich \u00fcber die Art, wie man ein solches Ph\u00e4nomen anzusehen habe, nicht vereinigen konnten\u201c. <\/em><\/p>\n<h5>Wie kommt das \u00dcbel in die Welt?<\/h5>\n<p>Im 18. und 19 Jahrhundert, also im Zeitalter der Aufkl\u00e4rung, gab es starke antiklerikale Tendenzen; nicht zuletzt weil die Kirchen unwiderlegliche Tatsachen nicht akzeptieren wollten. F\u00fcr Skeptiker erbrachte das Erdbeben von Lissabon nur einen weiteren Beweis f\u00fcr die Fragw\u00fcrdigkeit der religi\u00f6sen Lehren.<\/p>\n<p>Die sehr alte Fragen nach dem <em>Ursprung des \u00dcbels,<\/em> die schon antike Philosophen wie Epikur (341 \u2013 271 v. Chr.) stellten, war nach wie vor offen:<br \/>\n<em>\u201eWenn Gott es beheben will und nicht kann, ist er unf\u00e4hig, was f\u00fcr Gott nicht zutrifft;<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">wenn er kann und nicht will, ist er b\u00f6sartig, was Gott auch fern liegt;<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">wenn er weder will noch kann, ist er sowohl b\u00f6sartig wie unf\u00e4hig und deshalb nicht Gott;<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">wenn er es aber will und kann, was allein Gott zukommt, woher kommt dann das \u00dcbel?<br \/>\n<\/em><em style=\"font-size: revert;\">Oder warum behebt er es nicht?\u201c<\/em><span style=\"font-size: revert;\"> (2)<\/span><\/p>\n<p>Jede Religion hat ihre Erkl\u00e4rungen zu der Existenz des B\u00f6sen. Unz\u00e4hlige Predigten, Diskussionen, Kommentare zur Bibel, zum Koran oder anderen religi\u00f6sen Schriften suchen nach Antworten, die dann doch unbefriedigend bleiben.<\/p>\n<p>Finden wir heute einen \u00fcberzeugenderen Zugang in das uns Menschen Unverst\u00e4ndliche, Unerkl\u00e4rliche; eine Antwort auf die Frage nach dem menschlichen Schicksal, der Gerechtigkeit Gottes und dem Ursprung des \u00dcbels?<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich habe erfahren, dass vieles verst\u00e4ndlicher wird, wenn man nicht nur von <em>einem <\/em>Erdenleben eines Menschengeistes ausgeht, sondern den Horizont durch die Reinkarnationslehre erweitert, mit dem freien Willen jedes Einzelnen rechnet und keine Einzelfallgerechtigkeit erwartet. Dann darf man auf eine umfassende, \u00fcbergeordnete, g\u00f6ttliche Gerechtigkeit hoffen, die auch scheinbare Zuf\u00e4lligkeiten mit einschlie\u00dft. Liest man dazu in der Gralsbotschaft \u201eIm Lichte der Wahrheit\u201c (<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/buch-und-filmbesprechungen\/im-lichte-der-wahrheit\/\">Buchbesprechung<\/a>) im zweiten Band die beiden Kapitel \u201eVerantwortung\u201c und \u201eSchicksal\u201c, so weitet sich das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die gro\u00dfen Zusammenh\u00e4nge. Die Zweifel an Gott und seiner Gerechtigkeit, denen kaum ein Mensch ausweichen kann, werden schwinden und der \u00dcberzeugung Platz machen, dass vieles, was uns heute noch unverst\u00e4ndlich scheint, in einem gro\u00dfen, umfassenden Weltbild der Zukunft seinen Platz finden wird.<\/p>\n<p>Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/geschichte\/der-gewalttatige-mensch-opfer-seiner-entwicklung\/\">&#8222;Der gewaltt\u00e4tige Mensch&#8220;<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/die-ersten-schritte-in-der-anderswelt\/\">&#8222;Die ersten Schritte in der Anderswelt&#8220;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/gibt-es-gott\/\">&#8222;Gibt es Gott&#8220;<\/a>\u00a0unter &#8222;Religionsgeschichte&#8220;<\/p>\n<p><strong>Literatur:<br \/>\n<\/strong>(1) Breidert Wolfgang, Die Ersch\u00fctterung der vollkommenen Welt, Darmstadt, 1994.<br \/>\n(2) Epikur, Gott und das Elend der Welt, Leipzig, 1887, S. 123. <strong><br \/>\n<\/strong>(3) Lauer Gerhard\/Unger Torsten, Das Erdbeben von Lissabon und der Katastrophendiskurs im 18. Jahrhundert, Deutsche Gesellschaft f\u00fcr die Erforschung des 18. Jahrhunderts, ISBN-10: 3-8353-0267-1\/ISBN-13: 978-3-8353-0267-9.<br \/>\n(4) Leibniz Gottfried Wilhelm, Theodizee, Akademie Verlag, Berlin, 1996.(5) Schmidt Andreas, Wolken krachen, Berge zittern und die ganze Erde weint, Waxmann, M\u00fcnster, 1999.<br \/>\n(6) <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_von_Lissabon\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdbeben_von_Lissabon<\/a>.<br \/>\n(7)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.goethezeitportal.de\/fileadmin\/PDF\/ic\/aktuelles\/cfp\/katatrophendiskurs.pdf\">http:\/\/www.goethezeitportal.de\/fileadmin\/PDF\/ic\/aktuelles\/cfp\/katatrophendiskurs.pdf<\/a>.<br \/>\n<strong>Endnoten:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref1\">[i]<\/a> Heute, bei einer vielfach gr\u00f6\u00dferen Weltbev\u00f6lkerung, kommen im Durchschnitt 80.000 Menschen pro Jahr durch Naturkatastrophen um.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/paste\/pasteword.htm?ver=3241-1141#_ednref2\">[ii]<\/a> F\u00fcr die portugiesischen Jesuiten war das Erdbeben eine Strafe f\u00fcr die von der Regierung verf\u00fcgten Reformen, die der Kirche nicht behagten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahre 1710 \u2013 also vor 300 Jahren \u2013 erschien in franz\u00f6sischer Sprache in Amsterdam die Erstausgabe der \u201eTheodizee das ist, Versuch von der G\u00fcte Gottes, Freiheit des Menschen, und vom Ursprunge des B\u00f6sen\u201c von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). Weitere Ausgaben folgten, in deutscher und etlichen weiteren Sprachen. Die umfangreiche Schrift, die in barocker Manier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-1409","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-religionsgeschichte"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu? &#8211; SiegfriedHagl.com<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/histoire-religieuse\/pourquoi-dernier-gaott-le-tout-ferme\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu? &#8211; SiegfriedHagl.com\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Jahre 1710 \u2013 also vor 300 Jahren \u2013 erschien in franz\u00f6sischer Sprache in Amsterdam die Erstausgabe der \u201eTheodizee das ist, Versuch von der G\u00fcte Gottes, Freiheit des Menschen, und vom Ursprunge des B\u00f6sen\u201c von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). Weitere Ausgaben folgten, in deutscher und etlichen weiteren Sprachen. Die umfangreiche Schrift, die in barocker Manier [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/histoire-religieuse\/pourquoi-dernier-gaott-le-tout-ferme\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"SiegfriedHagl.com\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2009-12-19T10:17:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-09-01T13:27:48+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"siegfriedhagl\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"\u00c9crit par\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"siegfriedhagl\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Dur\u00e9e de lecture estim\u00e9e\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"siegfriedhagl\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f\"},\"headline\":\"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu?\",\"datePublished\":\"2009-12-19T10:17:14+00:00\",\"dateModified\":\"2024-09-01T13:27:48+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/\"},\"wordCount\":1585,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f\"},\"articleSection\":[\"Religionsgeschichte\"],\"inLanguage\":\"fr-FR\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/\",\"name\":\"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu? &#8211; SiegfriedHagl.com\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2009-12-19T10:17:14+00:00\",\"dateModified\":\"2024-09-01T13:27:48+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"fr-FR\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/religionsgeschichte\\\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/\",\"name\":\"SiegfriedHagl.com\",\"description\":\"Artikel und Blog von Siegfried Hagl\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"fr-FR\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.siegfriedhagl.com\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f\",\"name\":\"siegfriedhagl\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"fr-FR\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"siegfriedhagl\"},\"logo\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g\"},\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/www.hagl.net\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Pourquoi Dieu permet-il tout cela ? - SiegfriedHagl.com","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/histoire-religieuse\/pourquoi-dernier-gaott-le-tout-ferme\/","og_locale":"fr_FR","og_type":"article","og_title":"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu? &#8211; SiegfriedHagl.com","og_description":"Im Jahre 1710 \u2013 also vor 300 Jahren \u2013 erschien in franz\u00f6sischer Sprache in Amsterdam die Erstausgabe der \u201eTheodizee das ist, Versuch von der G\u00fcte Gottes, Freiheit des Menschen, und vom Ursprunge des B\u00f6sen\u201c von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716). Weitere Ausgaben folgten, in deutscher und etlichen weiteren Sprachen. Die umfangreiche Schrift, die in barocker Manier [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/histoire-religieuse\/pourquoi-dernier-gaott-le-tout-ferme\/","og_site_name":"SiegfriedHagl.com","article_published_time":"2009-12-19T10:17:14+00:00","article_modified_time":"2024-09-01T13:27:48+00:00","author":"siegfriedhagl","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"\u00c9crit par":"siegfriedhagl","Dur\u00e9e de lecture estim\u00e9e":"9 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/"},"author":{"name":"siegfriedhagl","@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#\/schema\/person\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f"},"headline":"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu?","datePublished":"2009-12-19T10:17:14+00:00","dateModified":"2024-09-01T13:27:48+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/"},"wordCount":1585,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#\/schema\/person\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f"},"articleSection":["Religionsgeschichte"],"inLanguage":"fr-FR"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/","url":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/","name":"Pourquoi Dieu permet-il tout cela ? - SiegfriedHagl.com","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#website"},"datePublished":"2009-12-19T10:17:14+00:00","dateModified":"2024-09-01T13:27:48+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/#breadcrumb"},"inLanguage":"fr-FR","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/religionsgeschichte\/weshalb-last-gaott-das-alles-zu\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Weshalb l\u00e4sst Gott das alles zu?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#website","url":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/","name":"SiegfriedHagl.com","description":"Article et blog de Siegfried Hagl","publisher":{"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#\/schema\/person\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"fr-FR"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/#\/schema\/person\/263c4a916fa13b3e7eda58f6c8c2695f","name":"siegfriedhagl","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"fr-FR","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g","caption":"siegfriedhagl"},"logo":{"@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/45b010d0734a07d6fa163753be02d78684ff4128f419d6ee0a0370de54233f1c?s=96&d=mm&r=g"},"sameAs":["http:\/\/www.hagl.net"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1409"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1409\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11167,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1409\/revisions\/11167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1409"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1409"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}