{"id":4476,"date":"2001-12-09T12:22:00","date_gmt":"2001-12-09T11:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/?page_id=4476"},"modified":"2022-04-25T10:38:50","modified_gmt":"2022-04-25T09:38:50","slug":"der-erste-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siegfriedhagl.com\/en\/history\/the-first-world-war\/","title":{"rendered":"The First World War"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 18\/2001)<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf dem <strong>Wiener Kongress<\/strong> schufen europ\u00e4ische Diplomaten 1814\/15 nach Napoleons Sturz ein sogenanntes M\u00e4chtegleichgewicht, das dem Kontinent stabile Verh\u00e4ltnisse schenken und Kriege ersparen sollte. Die Einigung der deutschen Provinzen zu einem gemeinsamen Staat (1871) und der anschlie\u00dfende Aufstieg des Deutschen Kaiserreiches zu einer bedeutenden Industrienation st\u00f6rten diese Balance der Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Derartige Verschiebungen der politischen, milit\u00e4rischen, wirtschaftlichen Gewichte haben in der Weltgeschichte regelm\u00e4\u00dfig zu kriegerischen Konflikten gef\u00fchrt, wenn etablierte M\u00e4chte einen solchen Zuwachs bei einem Konkurrenten nicht dulden wollen. Schlie\u00dflich galten Kriege als legitime \u201eFortsetzung der Politik mit anderen Mitteln\u201c (Clausewitz).<br \/>\nErst Kernwaffen machten gro\u00dfe kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Gro\u00dfm\u00e4chten unverantwortbar und zwangen die Diplomaten, unter allen Umst\u00e4nden politische L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n<p><strong>Die Eifersucht der Nationen<br \/>\n<\/strong>Am Anfang des 20. Jahrhunderts kollidierten Interessen europ\u00e4ischer Nationen: Franzosen verlangten das 1871 von Deutschland annektierte Elsass-Lothringen; Russen dr\u00e4ngten zum Bosporus; \u00d6sterreich und Russland (wie auch Frankreich und Italien) hatten Optionen am Balkan; das traditionell um das politische Gleichgewicht auf dem Kontinent besorgte England sp\u00fcrte zu seinem Nachteil die erfolgreiche Konkurrenz der deutschen Industrie, es wurde von Krisen in seinen Kolonien bedr\u00e4ngt, sah seine Bedeutung schwinden, verfolgte argw\u00f6hnisch den Bau einer starken deutschen Kriegsflotte, usw., usf. Von den Differenzen zwischen den Kolonialm\u00e4chten in \u00dcbersee ganz zu schweigen. Gegenseitiges Misstrauen bestimmte die Politik, und die europ\u00e4ischen Staaten r\u00fcsteten.<\/p>\n<p>Im zaristischen Russland eskalierten innere Spannungen und lie\u00dfen eine Revolution bef\u00fcrchten, die einflussreiche Kreise durch einen Krieg \u00fcberspielen wollten.<\/p>\n<p>Das Deutsche Reich, durch verfehlte Diplomatie und Ungeschicklichkeiten seines s\u00e4belrasselnden Kaisers politisch isoliert, verband sich politisch mit \u00d6sterreich-Ungarn, dem Vielv\u00f6lkerstaat, der in den Zeiten des \u00fcbersch\u00e4umenden Nationalbewusstseins als Relikt aus dem Mittelalter galt.<\/p>\n<p><strong>Ahnungslos in die Katastrophe<br \/>\n<\/strong>Als am 28.Juni 1914 das \u00f6sterreichische Thronfolgerpaar in Sarajevo ermordet wurde, l\u00f6ste die darauf folgende hektische diplomatische Krise zwischen \u00d6sterreich und Serbien einen weltweiten Krieg aus, den Egon Friedell (1878-1938) als<em> \u201edas Ende der Neuzeit\u201c<\/em> bezeichnete. (3, S. 1490).<\/p>\n<p>Wer heute nach Schuldigen f\u00fcr diese Katastrophe sucht, sollte nicht ausschlie\u00dflich die Artikel des Versailler Vertrages studieren, der Deutschland die \u201eAlleinschuld\u201c zuschrieb, sondern auch bei dem englischen Premier David Lloyd George (1863-1945) nachschlagen:<br \/>\n<em>\u201eJe mehr man von den Memoiren und B\u00fcchern liest, die in den verschiedenen L\u00e4ndern \u00fcber den Kriegsausbruch geschrieben worden sind, desto deutlicher erkennt man, dass keiner von den f\u00fchrenden M\u00e4nnern diesen Krieg wirklich gewollt hat. Sie glitten sozusagen hinein oder vielmehr: sie taumelten und stolperten hinein, aus Torheit!\u201c<\/em> (3, S. 1490).<\/p>\n<p>Im August 1914 ahnte kaum jemand, was bevorstand. Denn der erste \u201emoderne Krieg\u201c \u2013 der amerikanische B\u00fcrgerkrieg mit ungeheuren Menschenverlusten und schrecklichen Leiden der Zivilbev\u00f6lkerung [1] \u2013 diente den Europ\u00e4ern mangels Kenntnis nicht zur Warnung. So brachen die Schrecken eines mit allen technischen Mitteln gef\u00fchrten Massenkrieges erstmals \u00fcber den alten Kontinent herein, w\u00e4hrend man lediglich einen kurze, schnellen \u201eWaffengang\u201c erwartet hatte.<\/p>\n<p>Als erstes wollte der deutsche Generealstab, dem \u201eSchlieffen-Plan\u201c folgend, Frankreich niederwerfen, um danach den R\u00fccken frei zu haben, wenn es gegen Russland gehen musste. Dazu marschierten deutsche Truppen durch das neutrale Belgien, worauf England Deutschland den Krieg erkl\u00e4rte. Der Deutsche Angriff blieb vor Paris stecken, und der gef\u00fcrchtete Zweifrontenkrieg trat ein. Daran konnte auch ein Sieg \u00fcber die einfallenden Russen in der Schlacht bei Tannenberg nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die \u201eMittelm\u00e4chte\u201c (Deutschland und \u00d6sterreich-Ungarn) mit ihren Verb\u00fcndeten (T\u00fcrkei, ab 1915 Rum\u00e4nien) waren eingekreist von den \u201eAlliierten\u201c (England; Frankreich, Russland und von 1915 an auch Italien) und mussten zuletzt gegen insgesamt 26 Feindstaaten, darunter sogar Japan, k\u00e4mpfen. Der Zugang zu \u00fcberseeischen Ressourcen war den Mittelm\u00e4chten versperrt, die auf eine Blockade nicht vorbereitet waren. Eine bis dahin unbekannte R\u00fcstungswirtschaft musste aus dem Boden gestampft werden.<\/p>\n<p>Im Jahre 1917 schien dann Friede m\u00f6glich. Die Mittelm\u00e4chte hatten uns\u00e4glich gelitten, Frankreich stand vor dem Zusammenbruch und in Russland war Revolution. Der amerikanische Pr\u00e4sident Woodrow Wilson (1856-1924) glaubte an die \u201eVernunft der Nationen\u201c und versuchte auf der Basis seiner \u201e14 Punkte\u201c zu vermitteln; doch t\u00f6richte Nationalisten, auch in Deutschland, beschworen noch immer den \u201eSieg\u201c und verhinderten einen f\u00fcr alle Seiten annehmbaren Kompromissfrieden.<\/p>\n<p>Als zuletzt die Vereinigten Staaten in den Krieg eintraten, \u00fcberzeugt Freiheit und Demokratie zu verteidigen, hatten die Alliierten das milit\u00e4rische und wirtschaftliche \u00dcbergewicht. Im Herbst 1918 war der Weltkrieg f\u00fcr Mittelm\u00e4chte und ihre Verb\u00fcndeten verloren. Deutschland und \u00d6sterreich wurden zu Republiken, die harte Friedensbedingungen akzeptieren mussten.<\/p>\n<p><strong>Eine unstabile Friedensordnung<\/strong><br \/>\nDiese, von den Siegern, den Alliierten, diktierten Friedensvertr\u00e4ge machten die altruistischen Ideen des amerikanischen Pr\u00e4sidenten zur Makulatur. \u00d6sterreich-Ungarn wurde zerschlagen, das t\u00fcrkische Imperium zerbrach, das Deutsche Reich erlitt schwerste Verluste und sollte Kriegsentsch\u00e4digungen zahlen, die es in den Ruin trieben.<\/p>\n<p>David Lloyd George ahnte die Folgen der ungerechten und unstabilen Friedensordnung, als er den Vertrag von Versailles kommentierte: <em>\u201eJetzt haben wir ein schriftliches Dokument, das und Krieg in zwanzig Jahren garantiert.\u201c<\/em> (1, S. 58).<\/p>\n<p>Die Folgen des Ersten Weltkrieges waren f\u00fcr Europa und die Welt dramatisch:<\/p>\n<p>Im Russland herrschten die Bolschewisten. Die kommunistische Ideologie, deren Ziel die Weltrevolution war, wurde zur Hoffnung der Armen in der Welt, die erwartungsvoll auf das sozialistische Russland blickten.<\/p>\n<p>Deutschland, unter der Knute von Reparationszahlungen, lag im Spannungsfeld zwischen westlicher Demokratie und bolschewistischem Totalitarismus und musste einen neuen Weg suchen. Die aus der Niederlage geborene junge deutsche Demokratie war in der Bev\u00f6lkerung ungeliebt und unverstanden.<\/p>\n<p>Auch das Verh\u00e4ltnis zwischen den wei\u00dfen und den farbigen V\u00f6lkern \u00e4nderte sich. Die Alliierten hatten in Europa Kolonialtruppen eingesetzt, und in Afrika hatten Wei\u00dfe gegen Wei\u00dfe gek\u00e4mpft. Der Nimbus der Europ\u00e4er war gebrochen, und das Ende der Kolonialzeit eingel\u00e4utet.<\/p>\n<p>Die Kreuzritter f\u00fcr Freiheit und Demokratie aus den USA zogen sich entt\u00e4uscht von der europ\u00e4ischen B\u00fchne zur\u00fcck und traten nicht einmal dem von Woodrow Wilson initiierten V\u00f6lkerbund bei. Henry Kissinger hat das Ergebnis des Ersten Weltkrieges so kommentiert:<br \/>\n<em>\u201eDie Folge der Napoleonischen Kriege war ein Jahrhundert des Friedens gewesen, beruhend auf einem ausbalancierten europ\u00e4ischen System und gemeinsamen Werten. Die unmittelbaren Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges waren soziale Umw\u00e4lzungen, ideologische Konflikte und ein weiterer Weltkrieg.\u201c<\/em> (4, S. 237).<br \/>\nUnd die Altersweisheit dieses vielleicht erfahrendsten Politikers hat sich bis heute nicht herumgesprochen und wird immer wieder ignoriert:<br \/>\n<em>&#8222;In meinem Leben habe ich vier Kriege<\/em> [Zweiter Weltkrieg, Korea, Vietnam, Afghanistan] <em>erlebt, die mit gro\u00dfem Enthusiasmus und \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung begonnen wurden, von denen wir alle nicht wussten, wie sie enden sollten, und aus drei davon haben wir uns einseitig zur\u00fcckgezogen. Der Test f\u00fcr die Politik ist, wie sie endet, nicht wie sie beginnt.&#8220; <\/em><\/p>\n<p>Zwischen den Staaten Europas, auch innerhalb seiner V\u00f6lker und Nationen, gab es keine gemeinsamen Wertvorstellungen mehr: Demokratie und Diktatur, freie Marktwirtschaft und kollektive Planwirtschaft, Nationalismus und Internationalismus, Konservatismus und progressives Denken standen sich unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber und drohten die staatlichen Gebilde zu zerrei\u00dfen.<\/p>\n<p>Es folgte eine Zeit der Unruhen und Krisen, die in der Weltwirtschaftskrise von 1929 kulminierte, die selbst die reichen USA empfindlich traf.<br \/>\nAuf diesem Boden von Unsicherheit und Zukunftsangst, begleitet vom Streit der Ideologien, schien alles m\u00f6glich: eine Katharsis mit der Wendung zum Besseren ebenso wie der Sturz ins Chaos.<\/p>\n<p><strong>Endnote:\u00a0<\/strong><br \/>\n[1] Siehe &#8222;Kurz, knapp, kurios&#8220;, Seite 446, &#8222;Die Sklaverei endete, der Rassismus blieb&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<br \/>\n<\/strong>(1) Carmin, E. R.: \u201eGuru Hitler\u201c, SV International\/Schweizer Verlagshaus, Z\u00fcrich, 1985.<br \/>\n(2) Drollinger, Hans: \u201eDer erste Weltkrieg\u201c, Kurt Desch, M\u00fcnchen, 1965.<br \/>\n(3) Friedell, Egon: \u201eKulturgeschichte der Neuzeit\u201c, C. H. Beck, M\u00fcnchen, 1931.<br \/>\n(4) Kissinger, Henry: \u201eDie Vernunft der Nationen\u201c, W. J. Siedler, Berlin, 1994.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ver\u00f6ffentlicht in GralsWelt 18\/2001) Auf dem Wiener Kongress schufen europ\u00e4ische Diplomaten 1814\/15 nach Napoleons Sturz ein sogenanntes M\u00e4chtegleichgewicht, das dem Kontinent stabile Verh\u00e4ltnisse schenken und Kriege ersparen sollte. Die Einigung der deutschen Provinzen zu einem gemeinsamen Staat (1871) und der anschlie\u00dfende Aufstieg des Deutschen Kaiserreiches zu einer bedeutenden Industrienation st\u00f6rten diese Balance der Kr\u00e4fte. 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