Siegfried Hagl - Schriftsteller

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Religion und Macht

Seit wann gibt es Religionen? 

(2019)

Niemand kann sagen, wie lange es Religionen auf Erden gibt.

Manche, wie der Biologe Alister Hardy (1896-1985) sehen im Menschen das „betende Tier“[i] und nehmen an, dass es schon in der Altsteinzeit Religionen oder wenigstens Religiosität gegeben hat.

Beerdigungsriten der Neandertaler vor 30.000 Jahren lassen sich religiös deuten. So kann man darin einen Beweis für den Glauben schon dieser Menschen an das Weiterleben nach dem Tode sehen. Bis heute die gemeinsame Überzeugung aller Hochreligionen.

Nachzuweisen sind religiöse Kultstätten erst seit dem 10. Jahrtausend v. Chr.; z. B. Göbekli Tepe bei Sanliurfa in Anatolien, angeblich der älteste bekannte Tempel der Menschheit. Dieser entstand noch vor oder ganz am Anfang der „neolithischen Revolution“, dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht, vor etwa 12.000 Jahren.

Von den religiösen Ideen der Steinzeit-Menschen wissen wir so gut wie nichts. Die Forscher sind hier auf unsichere Deutungen von Felsbildern, Figurinen, Gebäuden, Gräbern und Skulpturen angewiesen.

Einigermaßen aussagefähige Vorstellungen über die Religionen unserer Vorfahren gibt es erst seit schriftliche Überlieferungen vorliegen.

Man kann zwar versuchen, durch Beobachtung der religiösen Riten von Naturvölkern auf steinzeitlichem Niveau eine Vorstellung davon zu bekommen, wie auch unsere Vorfahren vor 10, 20 oder mehr Tausend Jahren empfunden haben dürften. Doch wissen die Wissenschaftler nicht, ob es sich bei rezenten (gegenwärtig lebenden) Menschen mit steinzeitlicher Technik um zurückgebliebene Stämme handelt, die nicht lediglich den Anschluss an die normale Entwicklung verloren haben, sondern sich womöglich zurück- oder gar fehlentwickelt haben. So könnten Rückschlüsse von deren transzendentem Erleben von heute auf steinzeitliche Urreligionen in die Irre führen. –

Schamanismus – die erste Religion?

Aus der Beobachtung von Naturvölkern kann man schließen, dass am Beginn der Religionen der Schamanismus stand, den es in vielen Spielarten von Ostasien über Europa und Afrika bis Amerika gegeben hat, bzw. heute noch gibt.

Die ersten, altsteinzeitlichen Schamaninnen oder Schamanen hatten vermutlich Jenseitskontakte, z. B. zu Naturwesen. Dadurch konnten sie empfinden, wo Früchte, Wild und Wurzeln zu finden waren, wo es Wasserstellen gab, wo Gefahren lauerten und wann es Zeit war, Schutz zu suchen vor Unwettern oder Naturkatastrophen. Schamanen waren wohl auch die ersten Ärzte. Die frühen Schamanen leisteten einen wichtigen Beitrag für das Überleben ihrer Gruppe und übernahmen eine führende Rolle.

Von heutigen Schamanen und Zauberern[ii] darf man meiner Meinung nach meist keine lichten Jenseitskontakte erwarten. Deren Einfluss beruht oft nur auf dem überlieferten Aberglauben und der Furcht ihrer Stammesgenossen vor Fluch und Verwünschung.

Die ersten Priester waren demnach Schaman(inn)en, denen durch ihr Können eine herausgehobene Stellung in ihrer Gesellschaft zufiel.

Später kamen Nachfolger, deren spirituelle Qualitäten mangelhaft waren, die aber trotzdem das Ansehen zu erlangen suchten, das ihren fähigeren Vorgängern zugefallen war. In solchen Fällen ist der Weg zum Betrug nicht weit, zu „frommem Betrug“, wie er schon Priestern der Antike nachgewiesen und später zum Ursprung mancher „frommen“ Legenden wurde.

Das Streben nach Macht

Seit der Überbewertung des Materiellen gegenüber dem Spirituellen – also spätestens seit den Alten Ägyptern – streben Priester(innen) nach Einfluss und Macht. Religiöse Würdenträger sind meist nicht damit zufrieden, ihre Lehren vorzuleben nach dem Jesus-Wort „An ihren Werken sollt ihr sie erkennen“ (Matth. 7,16), und den Wert ihres angeblich höheren Wissens durch dessen praktische Umsetzung zu beweisen. Der Priester – gleich welcher Religion – nimmt meist für sich in Anspruch, über tiefere Einsichten zu verfügen als seine Zeitgenossen, will diese belehren, und erwartet Anerkennung und Einfluss; also auch Macht! Den Beweis für die Richtigkeit seiner Lehren kann er so gut wie nie liefern; denn diese „Beweisführung“ läge auf transzendenten Ebenen, die im Materialismus gefangenen Menschen unzugänglich sind.

Die religiös und philosophisch begründete Forderung, dass der reifste Geist auch der irdische Herrscher sein soll, ließ sich in der bekannten Geschichte nie dauerhaft und erfolgreich durchsetzen. Es gibt sagenhafte Erinnerungen an längst verwehte „goldene Zeiten“, in denen der König auch als Hohepriester fungierte und für die Lichtverbindung verantwortlich war. Erfüllte er sowohl seine geistigen Aufgaben wie auch seine irdischen Verpflichtungen, standen ihm Respekt und Verehrung zu.[iii]

Bis in historische Zeiten hat sich davon ein Nachhall erhalten. So hatte der Römische Kaiser den Titel „pontifex maximus“[iv], den heute der Papst trägt, und dem japanischen Tenno wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg sein „göttlicher Ursprung“ abgesprochen. –

Spätestens seit dem Altertum gibt es also den Kampf um Einfluss und Macht zwischen religiösen Führern und der irdischen Gewalt. Eine solche Entwicklung ist unvermeidlich, sobald materialistische Bestrebungen auch in Religionen einbrechen, und erdgebundenes Verstandesdenken die Spiritualität nach und nach verdrängt.

Dann können auch Persönlichkeiten unzureichender spiritueller Qualität in die Priesterschaft eindringen und gutgläubige Menschen täuschen und verführen. Reichen Indoktrination, Betrug und Täuschung nicht aus, die „Gläubigen“ zu disziplinieren, schrecken religiöse Autoritäten – manchmal bis heute – nicht vor psychischem Druck und sogar physischer Gewalt zurück. Wahrhaft religiöse Menschen werden dann abgestoßen und in Extremfällen werden sie zu Märtyrern.

Machtkämpfe von Religionen

Es ist zu vermuten, dass Priester unzureichender geistiger Qualität schon in vorgeschichtlicher Zeit um irdischen Einfluss und um Macht kämpften und dabei wahrscheinlich vor keinem Mittel zurückschreckten; ungeachtet der von ihnen verkündeten religiösen Ethik.

Einige historische Beispiele seien angeführt:

* Schon aus dem Alten Ägypten ist die Auseinandersetzung überliefert zwischen dem Pharao Echnaton (Amenophis IV. ca. 1340-1324 v. Chr.) und der Priesterschaft. Echnaton setzte wohl eine Ein-Gott-Lehre durch (die Wissenschaftler sind sich hier nicht einig) mit der Sonnenscheibe als Symbol für Aton, der höchsten Gottheit. Priester, die anderen Göttern (vor allem Amon-Re) huldigten, verloren an Macht. Das führte zu Kämpfen, die nach Echnatons Tod mit dem Sieg der traditionellen Kulte und deren Priesterschaft endeten.

* Im Alten Testament der Bibel, speziell im Deuteronomium (5. Buch Mose), werden der Machtanspruch der Priester (vgl. z. B. 5. Mose, 18) und der absolute Vorrang des „auserwählten Volkes“ gegenüber allen anderen Völkern gepredigt und unmenschliche Grausamkeiten gerechtfertigt. (Vgl. z. B. 5. Mose 2, 32-35; 5. Mose 7, 1-5, 21-24; 5. Mose 20, 10-18; Jos. 6,21; Jos. 8, 24-28; Jos, 11, 12-14 usw.). Dort vertretene archaische Gewaltphantasien[v] wurden auch von christlichen Kirchen tradiert und z. B. bei Kreuzzügen, in der Inquisition, bei der Ketzerverfolgung, der Sklavenhaltung[vi] oder im Kolonialismus praktiziert.

Propheten des Alten Testamentes widersetzten sich den hasserfüllten Lehren der Priester. (Vgl. z. B. Amos 9,7; Hosea 6,6.).

* Römische Kaiser kamen bald nach dem Ende der Christenverfolgung in Konflikte mit der Kirche. Ambrosius, der Bischof von Mailand, verhinderte 388 die Bestrafung eines Bischofs, der eine Volksmenge dazu aufgehetzt hatte, eine Synagoge niederzubrennen. Auch der vom Kaiser verfügte Wiederaufbau der Synagoge auf Kosten der Christen wurde verhindert[vii]. Von Ambrosius stammt wohl auch der Spruch, „der Kaiser steht in, nicht über der Kirche“. Da die Kirche dem Papst untersteht, wäre dann auch der Kaiser dem Papst untertan.

* Das deutsche Mittelalter war über Jahrhunderte geprägt von dem Kampf zwischen Kaiser und Papst, sowie dem unglücklichen Zwang deutscher Könige, zur Kaiserkrönung mit einem Heer nach Rom zu ziehen. Dieser lange Kampf zwischen geistlicher und irdischer Gewalt hat dem „Römischen Reich Deutscher Nation“ unsäglichen Schaden zugefügt und zu seinem Untergang wesentlich beigetragen.

* Jede Abweichung von der kirchlichen Lehre, jeder Versuch einer Weiterentwicklung oder Lebendigmachung wurde jahrhundertelang rigoros unterdrückt. Und zwar von beiden Kirchen; der Römischen wie der Ostkirche. Auch die Protestanten waren später keineswegs tolerant.

Beispielhaft für die Rücksichtslosigkeit, mit der die Kirchen um den Erhalt ihrer Macht kämpften, ist die Ausrottung der von den Katharern in Südfrankreich praktizierten Form des Christentums. Der römische Papst und der König von Frankreich riefen einen Kreuzzug aus, der ein blühendes Land und dessen Kultur zerstörte. (Vgl. „Der Albigenser Kreuzzug“).[viii]

* Die von Martin Luther 1517 eingeleitete Reformation konnte nicht sofort in Blut erstickt werden, da die kaiserlichen Truppen andernorts gebraucht wurden. Nicht zuletzt standen die Türken 1529 zum ersten Mal vor Wien, sodass man behaupten kann, das Überleben des Protestantismus sei den Türken zu verdanken.

Die darauf folgenden Religionskriege der Neuzeit waren zum wesentlichen Teil auch politische Kriege, in denen die Religion als Vorwand diente.

* Die „Neue Wissenschaft“ (Naturwissenschaft) und die Philosophie der Aufklärung widersprachen alten kirchlichen Lehren. Entsprechend brutal wurden diese neuen Erkenntnisse von den Kirchen angegriffen. So kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Wissenschaft und Kirche, in denen sich die religiösen Lehren grundlegend hinterfragen lassen mussten. Diese Zweifel an allem Religiösen, ließen sich selbst durch schlimmste Verbrechen der Inquisition und der Ketzerverfolgungen nicht aufhalten. Daraus entstand auch die heute verbreitete Skepsis gegen alles „nicht wissenschaftlich Erklärbare“.

Zuletzt sahen sich die Kirchen gezwungen, manche Ideen der Philosophie der Aufklärung als „christliche Grundwerte“ zähneknirschend gelten zu lassen oder sogar in ihre Lehrgebäude einzubringen (Menschenrechte, freie Religionsausübung, Trennung von Kirche und Staat[ix], usw.). Von der höchst widerwilligen Akzeptanz der „Neuen Astronomie“ (heliozentrisches Weltbild) durch die Kirchen nicht zureden.

Der Islam – als zweite uns derzeit beschäftigende Religion – kennt die Trennung zwischen irdischer und geistlicher Gewalt, zwischen Staat und Mosche – zumindest theologisch – nicht. Denn Mohammed war Prophet und Kriegsherr in einer Person; einer der wenigen „bewaffneten Propheten“ (Machiavelli). Die unerhört schnelle Ausbreitung des Islam durch Mohammeds Nachfolger, die „Kalifen“, wurde dann durch Waffengewalt, grausame Gemetzel und Zwangsislamisierung möglich.[x]

Nach Mohammeds Vorbild sollten auch die Kalifen die irdische und die geistliche Macht in ihrer Hand vereinen. Doch dieses Konzept funktionierte nicht reibungslos. Von der Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten einmal abgesehen, gab es manchmal zwei Kalifen gleichzeitig, das Kalifat war nicht immer allgemein anerkannt und lange Zeit außer Kraft, bis es im 18. Jahrhundert wiederbelebt und 1924 abgeschafft wurde.

Die Liste der religiösen oder religiös begründeten Kriege und Verbrechen lässt sich verlängern. Doch hier geht es nicht um Religions- oder Kirchenkritik, sondern um das Erkennen, dass religiöse Ideen seit Jahrtausenden missbraucht werden, um Machtansprüche durchzusetzen, Menschen zu unterdrücken und auf Abwege zu führen. Kaum eine Sekte, religiöse Gruppe, Hochreligion darf von sich behaupten, dass sie nie dieser Versuchung zum Missbrauch ihrer Lehren nachgegeben habe, was oft Spaltungen zur Folge hatte.

Die lange Historie der hier nur kurz gestreiften religiösen Unterdrückung beginnt wahrscheinlich schon in vorgeschichtlicher Zeit, und ihr Ende ist nicht abzusehen. Denn immer, wenn mehr oder weniger fragwürdigen religiösen „Chefs“ – seien es solche von Sekten oder von Weltreligionen – überzeugende Argumente ausgehen, neigen sie zu Ausschluss, Drohung und sogar irdischer Gewalt. Der angeblich so friedfertige und liebevolle Charakter ihrer Lehren ist dann schnell außer Kraft gesetzt.

Die Macht der Religion beginnt, wo die irdische Macht endet.

Religiöses Erleben sollte tiefstes, innerstes Empfinden des Menschen sein. Es beeindruckt das Gemüt sehr tief und findet – wenn es rein ist – Anschluss an höhere, fördernde Schöpfungskräfte.

Tiefes Empfinden ist aber stets persönlich, nicht übertragbar und auch nicht lehr- und erlernbar. Es ist ein geistiges Erleben, das aus dem tiefsten Inneren durchbricht und sich durch keine dogmatischen Vorgaben lenken oder gar eingrenzen lässt.

Wahre Religiosität gedeiht nur auf dem Boden der geistigen Freiheit; einer Freiheit der Entscheidung, die untrennbar mit Verantwortung verbunden ist. Nur so kann „Glaube zur Überzeugung“ werden.

Nicht nur die monotheistischen Religionen tun sich schwer mit der „geistigen Freiheit“, die sich den alten Dogmen nicht fügen will, oder gar den ganzen irdischen Aufbau mitsamt der jeweiligen Theologie in Frage stellt. Toleranz ist in religiösen Gruppen sehr viel seltener als die Abwertung oder gar die Verfolgung Andersdenkender, die „Abgefallene“, (Apostaten), „Ketzer“, „Ungläubige“ oder „Verdammte“ genannt werden. Machterhalt steht im Vordergrund!

„…die Priester wollten gar nicht Lehrer sein und Helfer, sondern nur Beherrschende.

Als wahre Helfer hätten sie die Menschen erziehen müssen zu innerer Selbständigkeit, Geisteswürde und geistiger Größe, damit sich diese Menschen aus freier Überzeugung in den Willen Gottes einstellen und in Freude darnach handeln.

Die Priester taten das Gegenteil und banden den Geist, damit er ihnen für ihre Erdenzwecke gefügig blieb.“[xi]

Das religiöse Erleben der Gläubigen wurde und wird nicht selten durch machtgierige, selbstgerechte Priester falsch geleitet. Statt das Empfinden anzusprechen, wird nur das Gefühl berührt; echte Religiosität durch Dogmatismus und Fundamentalismus verdrängt. Anstelle helfender Schöpfungskräfte können niedere Strömungen, Wut und Hass angezogen werden. Aus Gebetszentren, eigentlich dem Dienst für den Allerhöchsten geweiht, können Brutstätten des Hasses und des religiösen Fanatismus entstehen, die religiöse Exzesse auszulösen vermögen, wie sie seit der Antike in jedem Jahrhundert Unheil angerichtet haben – bis in die unmittelbare Gegenwart.

Die Priester aller Religionen, tragen schwere Verantwortung.

So hat der von Priestern erfundene Anspruch „der allein selig machenden Kirche“; die Behauptung, den einzigen Weg zu Gott zu lehren, die nicht auf die katholische Kirche begrenzt ist, sondern mehr oder weniger von allen monotheistischen Religionen erhoben wird, viele wertvolle Menschen abgeschreckt und den Glauben an Gott schwer erschüttert. Die Diskrepanz zwischen dem geistigen Anspruch der Religionen und dem irdischen Verhalten vieler ihrer geistlichen Vertreter wurde zu offensichtlich.

Auch für die mit dem Siegeszug des Materialismus verbundene, heute verbreitete Abwertung von Religiosität und Spiritualität sind nicht zuletzt von Priestern gepredigte Irrlehren verantwortlich.

 

Fußnoten:

[i] „Der Mensch, das betende Tier. Religiosität als Faktor oder Evolution“, Stuttgart 1979.

[ii] Der Begriff „Schamane“ stammt aus Asien. In anderen Kontinenten spricht man von „Zauberern“ bzw. „Zauberinnen“, „Medizinmännern“ bzw. „Medizinfrauen“ oder „Hexen“. In antiken Religionen gab es durchweg Priesterinnen und Priester. Nur die abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) wollen keine Priesterinnen, wie es sie erst neuerdings im Protestantismus gibt.

[iii] Ein solches Idealbild eines „Priester-Königs“ findet sich in „Aus verklungenen Jahrtausenden“ (Verlag der Stiftung Gralsbotschaft) im Kapitel „Das Leben Abd-ru-shins auf Erden“ in der Person Is-ma-els.

[iv] Pontifex maximus = größter Brückenbauer. Gemeint sind nicht die Brücken über den Tiber, sondern die in höhere Reiche.

[v] Man darf davon ausgehen, dass sich diese grauenhaften Massaker so nicht ereignet haben, sondern den Hirnen verdorbener altjüdischer Priester, wohl zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft, entsprungen sind.

[vi] 1. Mose 9, 18-27 galt noch im 20. Jahrhundert als Beleg für die Überlegenheit der weißen Rasse und als Rechtfertigung für die Sklaverei.

[vii] Vgl. Hagl, Siegfried: „Der okkulte Kanzler“, Gräfelfing, 2000, Seite 104 f.

[viii] Die Liste der Religionskriege ist lang. Vgl. z.B. „Ein Wutausbruch beeinflusst die Weltgeschichte“; „Die Neuzeit beginnt immer noch“; „Wie religiöser Fanatismus Länder und Reiche ruinierte“.

[ix] Steht schon in der Bibel: „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“ (Matth. 22,21).

[x] Zur gewaltsamen Ausbreitung des Islam vgl. philipantonmende.com „Islam vs. Kreuzzüge“.

[xi] Abd-ru-shin „im Lichte der Wahrheit“ Band 3, Vortrag 44.