Siegfried Hagl - Schriftsteller

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Vom Kaiser verraten?

Veröffentlicht in Gralswelt 54/2009

Andreas Hofer und der Tiroler Freiheitskampf:

Vor 200 Jahren, im August des Jahres 1809, erreichte die “Tiroler Erhebung” gegen eine aufgezwungene Fremdherrschaft ihren Höhepunkt.

 

Wer nach Innsbruck kommt, in die Hauptstadt Tirols, dem kann er kaum entgehen: Der bis heute spürbare Stolz der Tiroler auf ihren Freiheitshelden Andreas Hofer (1767 – 1810), und seinen glorreichen Kampf gegen übermächtige Heere, denen er bittere Niederlagen zufügte. Mit seinen schlecht ausgerüsteten Bauernhaufen konnte er nicht nur reguläre bayerische, französische und sächsische Truppen schlagen, sondern sogar die Hauptstadt Tirols erobern, wo er für kurze Zeit in der Hofburg residierte. Der Ruhm dieses Freiheitskämpfers reicht weit über Tirol und Österreich hinaus. Dazu trägt das von vielen Touristen besuchte Panorama in Innsbruck (an der Talstation der Bahn zur Nordkette) ebenso bei, wie das Museum auf dem Berg Isel.

Mir (Bayer, kein Tiroler) waren von Kind an die Namen Andreas Hofer (nicht nur weil meine Großmutter ihren Kaffee mit „Andreas-Hofer-Feigenkaffee” würzte), Josef Speckbacher, Pater Haspinger und Peter Mayr vertraut. Ich hörte und las von den heldenhaften Freiheitskämpfen der Tiroler Schützen, doch las ich nie etwas davon, wie ihr von ihnen verehrter Monarch von Gottes Gnaden sie zu einem aussichtslosen Kampf aufrufen und anstacheln ließ, um sie danach praktisch im Stich zu lassen. Noch heute wird das Tiroler Heldenlied gesungen, in dem die Tapferkeit der Bauern verherrlicht, aber das Versagen ihres Kaisers verschwiegen wird.

Eine bittere Vorgeschichte

Der dritte Koalitionskrieg gegen Napoleon endete mit der verheerenden Niederlage der Österreicher und Russen in der „Drei-Kaiser-Schlacht” bei Austerlitz (2. Dezember 1805). Österreich musste im Pressburger Frieden vom Dezember 1805 Tirol an Bayern abtreten, das loyal zu Frankreich gestanden hatte. Der bayerische König Maximilian Joseph (1756 – 1825) war guten Willens und wollte seinen neuen Untertanen freundlich entgegenkommen, doch seine übereifrigen Beamten schossen über das Ziel hinaus. So erließ zum Beispiel der für den Markt Schwaz zuständige Kreishauptmann Nyß folgenden lächerlichen Befehl: „die Kaiserbirnen” müssen in Zukunft „Königsbirnen” genannt werden! „Als 1808 der Lahnbach in Schwaz wieder einmal einen Großteil des Ortes verwüstete, besuchte der bayerische König den von der Katastrophe heimgesuchten Markt und bewilligte eine beachtliche Spende für den Wiederaufbau. Aber der Kreishauptmann Nyß steckte den größten Teil des Geldes in die eigene Tasche. Die Anzeige der Schwazer beim König hatte Erfolg: Nyß wurde abgezogen, vor Gericht gestellt und zu 15 Jahren Kerker verurteilt” (2, S. 86).

Im aufgeklärten Königreich Bayern hatte der Minister Maximilian Graf Montgelas (1759 – 1838), ein ehemaliger Illuminat (vergl. GW 52/2009 „Eine Wurzel für Verschwörungstheorien”) und „Pfaffenfresser”, den größten Einfluss. Montgelas und seine willigen Beamten zwangen der nun bayerischen Provinz Tirol eine Reihe von aufklärerischen Reformen auf, die für die konservative, gläubige Bevölkerung des „heiligen Landes Tirol” entschieden zu weit gingen und zu schnell kamen[i]. Besonders erbittert waren die traditionsbewussten Bauern und Handwerker über die Missachtung der alten Tiroler Wehrverfassung (Landlibell Kaiser Maximilians I. von 1511) und die Wiedereinführung der schon von dem aufgeklärten Kaiser Joseph II. (1765 – 1790, Sohn Maria Theresias) verfügten Kirchenreformen (Verbote von Christmette, Prozessionen, Wallfahrten, Glockenläuten, Rosenkranz, Abschaffung bäuerlicher Feiertage, Aufhebung der Klöster usw.).

Als die bayerische Verwaltung auch die Einführung der Pockenimpfung mit Nachdruck durchsetzen wollte, rief Kapuzinerpater Joachim Haspinger zum gewaltsamen Widerstand auf, da es „den Menschen nicht zustehe, sich auf solche Weise in ‚Gottes Plan’ einzumischen” (7).

Den letzten Anstoß zu einer breiten Erhebungen gab aber die Zwangsaushebung von Rekruten für die bayerische Armee, vor der viele junge Männer flohen und sich versteckten. Im gesamten Herrschaftsbereich Napoleons waren diese brutal durchgeführten Rekrutierungen verhasst, bei denen nicht selten Kinder von sechzehn Jahren und darunter in die Armee gepresst wurden. In der glorreichen Armee des Kaisers der Franzosen mussten damals nicht wenige Kindersoldaten dienen, fast wie heute in manchen Ländern Schwarzafrikas.

Der Tiroler Freiheitskampf beginnt

In dieser aufgeheizten Situation schlossen sich die tiefreligiösen Bauern zusammen, um ihre alten Traditionen zu verteidigen. Andreas Hofer reiste nach Wien und wurde dort von Erzherzog Johann (1782 – 1859, einem Bruder des Kaisers Franz I.), der schon öfter Gast in Hofers „Sandhof” in St. Leonhard gewesen war, mit der Organisation des Widerstandes gegen die Bayern im Passeiertal und im Vintschgau betraut. Hofer verfügte über einige Kriegserfahrungen als Mitglied der Passeier Schützenkompanie, die 1796/97 gegen die Franzosen gekämpft hatte.

Gasthöfe waren damals wichtige Treffpunkte und Nachrichtenbörsen. Außerdem mussten die Wirte die Besetzungstruppen verköstigen, litten besonders unter Einquartierungen und den erschwerten Bedingungen für den Handel. So ist es nicht verwunderlich, dass die bedeutendsten Anführer Wirte waren. Z. B. Andreas Hofer (1767 – 1810), Peter Mayr (1741 – 1810), Josef Speckbacher (1767 – 1820) und etliche weitere. Die strenggläubige Note vertraten charismatische Kleriker wie der Kapuzinerpater Joachim Haspinger (1776 – 1858), der ganz im Stil von Predigern aus der Zeit der Bauerkriege des 16. Jahrhunderts zum gewaltsamen Widerstand aufrief.

Im April 1809 startete Österreich einen weiterer Krieg gegen Frankreich und dessen Verbündete. Die weniger um ihre Freiheit, als gegen Zwangsrekrutierungen, gegen die Pockenimpfung und für die althergebrachten religiösen Traditionen kämpfenden Tiroler konnten in diesem Befreiungskampf gegen Napoleons Herrschaft die regulären österreichischen Truppen maßgeblich unterstützen und erste Siege erringen. Schon am 12. April 1809 rückten österreichische Truppen und Tiroler Schützen in Innsbruck ein, das allerdings Anfang Mai schon wieder von den Bayern besetzt wurde. Am 25. und 29. Mai 1809 schlugen die Gebirgsschützen am Berg Isel bei Innsbruck sogar eine bayerische Armee, und am 4. Juni noch ein sächsisch-thürringisches Regiment im Eisacktal. Innsbruck wurde zum zweiten Mal zurückerobert.

Dann war der reguläre Krieg aber schon zu Ende: Zwar verlor Napoleon im Mai 1809 bei Aspern seine erste Schlacht gegen den österreichischen Erzherzog Karl; doch bald darauf (am 5./6. Juli) konnte „der große Korse” bei Wagram einen entscheidenden Sieg erringen. Danach – am 12. Juli – sah sich das österreichische Kaiserhaus zu einem Waffenstillstand gezwungen und musste seine Truppen aus Vorarlberg und Tirol abziehen. Wiederum rückten fremde Heere in Tirol ein und besetzten Innsbruck.

Die sinnlosen Siege der Tiroler

Die Tiroler Schützen, ohne Kanonen und anfangs oft nur mit Sensen, Mistgabeln und Dreschflegeln bewaffnet, hatten erstaunliche Siege errungen. Die Bergbauern und Handwerker wussten die Vorteile ihrer gebirgigen Landschaft zu nutzen. Sie hatten in vielen Scharmützeln und einigen größeren Schlachten auch die besser bewaffneten und zahlenmäßig überlegenen regulären Truppen in Verlegenheit gebracht.

Doch nach dem Abzug der österreichischen Armee standen Hofers Freischärler plötzlich auf verlorenem Posten. Aber sie kämpften auch ohne die Unterstützung durch reguläre Truppen mit großer Begeisterung weiter. Anfang August zwangen sie ein sächsisches Korps in der „Sachsenklemme” (in Südtirol bei Sterzing) zur Kapitulation, siegten bei Lienz in Osttirol und an der Pontlatzbrücke (nahe Prutz bei Landegg). Dann gelang den Aufständischen in der dritten Schlacht am Berg Isel am 13. August 1809 sogar noch ein entscheidender Sieg, der die französisch/bayerische Armee zum Abzug zwang. Die Besatzungstruppen mussten Innsbruck zum dritten Mal räumen. Bis zum 18. August war fast ganz Tirol freigekämpft! Andreas Hofer zog als Regent in die Innsbrucker Hofburg ein.

Der österreichische Kaiser in Wien wollte die Niederlage seiner Armee nicht wahr haben und ließ noch am 12. September durch seinen Bruder, Erzherzog Johann, Andreas Hofer mitteilen, dass der Krieg bald wieder beginnen würde und die Tiroler dann mit ausreichender Unterstützung rechnen könnten (3, S. 704).

Doch die grandiosen Tiroler Siege waren vergebens. Im Frieden von Schönbrunn am 14. Oktober 1809 musste Österreich erneut auf Tirol verzichten und weitere Zugeständnisse machen. Nach diesem Friedensschluss waren die Tiroler Bauern keine regulären Kämpfer mehr. Wer nicht aufgeben wollte, war fortan als Insurgent[ii] geächtet und konnte auf keine Amnestie mehr hoffen.

Sinnlose Gefechte und ein trauriges Ende

Erzherzog Johann – der besser nicht zum Aufstand angestachelt hätte – sieht in dem Friedensvertrag eine „ohnmächtige Kapitulation” und meint „wir hätten noch 300.000 Mann, und die Alpenländer warten nur auf das Zeichen zum Aufstand…Den Tirolern hat man heilig versprochen, sie nie zu verlassen; jetzt werden sie vergessen, der Glaube an unsere Mittel, an unser Wort, fällt” (3, S. 718). Doch der Erzherzog muss den Tatsachen Rechnung tragen, die Tiroler brieflich von dem Ende des Krieges informieren und ihnen raten, den Kampf einzustellen. Als treibender Initiator der Erhebung hätte der Erzherzog besser selbst nach Tirol reisen sollen, um im persönlichen Gespräch die Tiroler zum Friedensschluss zu drängen, und vor den Folgen weiterer Kampfhandlungen zu warnen. Viele Tiroler waren des Krieges ohnehin müde, und realistisch denkende Geistliche und Bürgermeister rieten von weiteren Kämpfen ab. Denn die Tiroler standen nun allein, als illegale Kämpfer, gegen eine gewaltige Übermacht. Die Gerüchteküche kochte, von allen Seiten kamen widersprüchliche Nachrichten über eindringende feindliche Truppen, die kaum noch auf Gegenwehr stießen.

Viele – darunter Andreas Hofer – wollten nicht glauben, dass von Österreich keine Hilfe mehr zu erwarten sei, und ließen sich von Fanatikern zu weiterem Widerstand aufhetzen, der – wie gesagt – nach dem Friedensvertrag als illegal gelten musste. Am 1. November 1809, dem Allerheiligentag, erlitten die nun als Aufrührer geächteten Gebirgsschützen im vierten und letzten – längst sinnlos gewordenen – Gefecht am Berg Isel eine schwere Niederlage, der noch weitere verlustreiche Kämpfe folgten, bis ganz Tirol wieder besetzt war.

Hofer floh auf die Pfandlalm im Passeiertal. Sein Aufenthaltsort wurde von Franz Raffl, dem „Judas von Tirol” verraten. Am 20. Februar 1810 wurde Hofer in Mantua erschossen und dann zum Märtyrer erhoben. Ebenfalls hingerichtet wurden Peter Mayr, dem Peter Rosegger einen Roman widmete[iii] (5), und etliche weitere Anführer. Haspinger (heute für manche ein religiöser Fundamentalist) und Speckbacher konnten fliehen, sich in Wien in Sicherheit bringen, und nach Napoleons Sturz in ihre Heimat zurückkehren.

“Das Jahr 1809 wird niemals genannt werden, ohne die Erinnerung zu wecken an das Land Tirol. Zeitgenossen wie Nachlebende standen und stehen mit bewunderndem Erstaunen vor der Tatsache, dass ein stilles, weltabgekehrtes Bergvolk von einer Bewegung ergriffen wurde, die in seiner und der Geschichte vieler Völker einzig dasteht. In altbegründeter Wehrhaftigkeit, aber nicht um kriegerischen Lüsten zu frönen, in felsenfester treuer Hingabe an Traditionen, die kein Machtwort eines Fremden auslöschen konnte, griffen die Männer des friedlichsten Berufes zu den Waffen für das, was ihnen als Freiheit galt, und was sie als ererbtes heiliges Eigen hoch hielten. An der Seite ihrer österreichischen Freunde und später ohne dieselben schlugen sie sich mit dem weit überlegenen Gegner, niemals bekümmert um die Frage des Stärkeverhältnisses. Fast ein Jahr lang hauste die Kriegsfackel im kleinen Lande und entzündete die grimmigsten Leidenschaften; die Stimme der Menschlichkeit konnte bei allem Kampfgewoge nicht erstickt werden. Erst als das streitbare Volk fleischwund daniederlag, breitete sich über das Land die erzwungene Grabesstille.”

So Josef Hirn im Vorwort zu seinem 1909 erschienen Buch „Tirols Erhebung” (3). Seine Ausführungen entsprechen dem im 19. und 20. Jahrhundert gepflegten Andreas-Hofer-Mythos.

Andreas Hofer – auf einer Stufe mit den Taliban?

Niemand kann bezweifeln, dass die Tiroler außerordentlich mutig, mit unzureichenden Mitteln kämpfend, gegen reguläre Truppen überraschende Erfolge errangen, die keiner für möglich gehalten hätte. Doch sie stritten nicht nur für ihre „Freiheit” (oder das, was sie darunter verstanden), sondern auch gegen Reformen, gegen Neuerungen wie die Pockenimpfung, gegen die Abschaffung alter religiöser Riten, und gegen eine Schwächung der katholischen Kirche.

Die Opfer, die das kleine Land Tirol brachte, waren gewaltig. Über Tausend Tote, viele Verwundete, und eine beachtliche Zahl von Kämpfern, die noch jahrelang in Gefängnissen schmachteten oder gar hingerichtet wurden. Mehr als Zweitausend Häuser waren zerstört, ganze Ortschaften – zum Beispiel der hart umkämpfte Markt Schwaz und das Dorf Vomp (im Inntal) – ausgeplündert und niedergebrannt. Es dauerte Jahrzehnte, bis sich das Land erholt hatte[iv].

Das Verhalten des Kaisers von Österreich muss man aus heutiger Sicht als fragwürdig beurteilen. Die ahnungslosen Bauern und Handwerker zu einem Aufstand gegen die bislang ungeschlagenen napoleonischen Truppen und ihre Verbündeten aufzuwiegeln, war schlicht unverantwortlich. Oder hatte man am Wiener Hof die totale Niederlage von Austerlitz verdrängt?

Als dann die Tiroler unglaubliche Erfolge errangen, musste sich die geschlagene österreichische Arme nach wenigen Monaten vorzeitig zurückziehen und die Tiroler sich selbst überlassen, weil gewissenlose Hofschranzen in Wien – weit vom Schuss – sich grob verspekuliert hatten.

Der seinem Kaiser gegenüber stets loyale Hofer hat das zu spät erkannt. Seine letzten Worte waren, wie manche behaupten: „Franzl, Franzl, das verdank ich dir”. Gemeint war damit nicht der Verräter Franz Raffl, sondern Kaiser Franz[v] (1748 – 1835).

Es gibt noch weitere, patriotischere, angebliche letzte Worte, die besser zu dem im 19. und 20. Jahrhundert praktizierten Andreas-Hofer-Mythos als aufrechtem Nationalhelden passen. Das bekannte, lange Gedicht „Zu Mantua in Banden…”, das Andreas Hofer glorifiziert, wurde vertont zur Landeshymne des österreichischen Bundeslandes Tirol.

Die Diskussionen um die Persönlichkeit Hofers sind in Tirol noch oder wieder im Gange, und 2006 kam es im Landtag sogar zu einem Eklat, als Abgeordnete der Grünen den „erzkonservativen” Andreas Hofer auf eine Stufe mit den Taliban stellten (7).

Ich persönlich sehe in Andreas Hofer einen aufrechten Mann, der mutig für seine Überzeugungen eintrat und unseren Respekt verdient. Dass dem „Sandwirt im Passeiertal”, der Überblick über weltpolitische Zusammenhänge fehlte, ist ihm kaum vorzuwerfen. Dieser Weitblick wäre vom Wiener Hof zu fordern gewesen.

Auch wenn ich persönlich den Ideen der Aufklärung näher stehe als einem konservativen, blutigen Kampf gegen die Pockenimpfung und gegen die Abschaffung kirchlicher Privilegien, so weiß ich doch Andreas Hofers tapferen Einsatz für seine Heimat zu respektieren und halte Vergleiche mit den Taliban nicht für angebracht.

Literatur:

(1) Fink Hubert, Zu Mantua in Banden, Econ, Düsseldorf, 1992.

(2) Gundolf Hubert, Um Tirols Freiheit, Pinguin, Innsbruck, 1981.

(3) Hirn Josef, Tirols Erhebung im Jahre 1809, Schwick, Innsbruck, 1909.

(4) Magenschab Hans, Andreas Hofer, Graz, 1994.

(5) Rosegger Peter, Der Wirt an der Mahr, Wien, 1891.

(6) Sandbichler Bernhard, Andreas Hofer 1809, Tyrolia, Innsbruck, 2002.

(7) http//de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Hofer.

(8) http://www.3sat.desat.php?http://www.3sat.de/ard/sendung/71910/index.html.

(9) Film „Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers” von Xaver Schwarzenberger nach dem Buch von Felix Mitterer. Diese Darstellung ist nur bedingt als historisch anzusehen.


[i] Zweifellos waren nicht alle dieser Reformen schlecht, denn etliche wurden beibehalten, nachdem Tirol nach Bonapartes Untergang wieder österreichisch wurde.

[ii] Insurgenten = veraltetes Wort für Aufständische.

[iii] Mayr hätte sein Leben durch eine Lüge retten können. Rosegger glorifiziert Mayrs Standhaftigkeit, lieber zu sterben als zu lügen.

[iv] In Schwaz als Beispiel wurden weit über 400 Häuser zerstört, von denen 1816 – also nach sieben Jahren – erst 192 wieder aufgebaut waren (2, S. 89).

[v] Als Deutscher Kaiser hieß dieser Franz II., als Kaiser von Österreich (nach 1806) Franz I.